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Weltweit auf Rang 13: Neuer Supercomputer für Spitzenforschung in Berlin

Weltweit auf Rang 13  

Neuer Supercomputer für Spitzenforschung in Berlin

06.12.2019, 16:02 Uhr | dpa

Weltweit auf Rang 13: Neuer Supercomputer für Spitzenforschung in Berlin. Hier wird sehr schnell gerechnet: Mit einer Spitzenleistung von 16 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde gehört das 30 Millionen Euro teure System zu den leistungsstärksten Rechnern der Welt.

Hier wird sehr schnell gerechnet: Mit einer Spitzenleistung von 16 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde gehört das 30 Millionen Euro teure System zu den leistungsstärksten Rechnern der Welt. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/bb) - Am Berliner Zuse Institut ist einer der leistungsstärksten Rechner der Welt an den Start gegangen. Der Computer "Lise" bietet Wissenschaftlern aus ganz Norddeutschland gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester "Emmy" in Göttingen hochkomplexe Leistungen an.

Das rund 30 Millionen Euro teure System hat eine Spitzenleistung von 16 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde (16 PetaFlops). Damit käme es zur Zeit auf Platz 13 in der Liste der 500 schnellsten Supercomputer der Welt, teilten das Bundesforschungsministerium und die Senatskanzlei mit.

Benannt wurde das System an zwei Standorten nach der Physikerin Lise Meitner (1878-1968) und der Mathematikerin Emmy Noether (1881-1935). Die beiden Rechner stehen künftig Wissenschaftlern aus Forschungseinrichtungen in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zur Verfügung. Nützlich sind sie zum Beispiel für hochkomplexe Berechnungen zu Wetter, Klima- und Umweltschutz sowie zur Entwicklung wirksamer Medikamente oder neuer Materialien.

Die Finanzierung übernehmen je zur Hälfte das Bundesforschungsministerium und die norddeutschen Länder. Sie haben sich 2001 zu einem Verbund für den Betrieb von Hoch- und Höchstleistungsrechnen zusammengeschlossen.

Zuletzt gelang es in der Arzneimittelforschung einem Berliner Team aus Mathematikern, Chemikern und Medizinern, ein neues Schmerzmittel vollständig am Computer zu entwickeln. Auf der Grundlage mathematischer Modelle und Simulationen konnten die Forscher vorhersagen, wie Schmerzmittelmoleküle, die in Opiaten enthalten sind, auf den Körper wirken. Nach der erfolgreichen Simulationen sei der neue Wirkstoff nun im klinischen Test, heißt es.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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