HomeDigital

Oberlandesgericht München: Verbot von Pseudonymen auf Facebook könnte rechtens sein


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextF1: Kuriose Strafe für MercedesSymbolbild für einen TextKarl Lauterbach: "Sind im Krieg mit Putin"Symbolbild für einen TextTrauer: Wrestling-Legende ist totSymbolbild für einen TextSt. Paulis Sieglos-Serie geht weiterSymbolbild für einen TextSchwerverletzter nach MassenkarambolageSymbolbild für einen TextNord Stream 2: Kein Gasaustritt mehrSymbolbild für einen TextFC Bayern: Zwei Stars Corona-positivSymbolbild für ein VideoBodycam filmt Rettung aus Feuer-AutoSymbolbild für einen TextSargträger der Queen stirbt mit 18 JahrenSymbolbild für einen TextUkrainerin vor Augen ihrer Kinder getötetSymbolbild für einen Watson TeaserRed-Bull-Boss soll schwer erkrankt seinSymbolbild für einen TextDieses Städteaufbauspiel wird Sie fesseln

Verbot von Pseudonymen auf Facebook könnte rechtens sein

Von dpa
01.09.2020Lesedauer: 2 Min.
Die Verwendung von Pseudonymen auf Facebook könnte verboten werden.
Die Verwendung von Pseudonymen auf Facebook könnte verboten werden. (Quelle: Uli Deck/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

München (dpa) - Die Verpflichtung, bei Facebook seinen echten Namen zu verwenden, könnte nach Einschätzung des Oberlandesgerichts München rechtens sein. Darauf deuten vorläufige Hinweise aus zwei am Dienstag verhandelten Berufungsverfahren hin.

Die Entscheidungen in beiden Prozessen will das Gericht Ende Oktober verkünden. Es änderte am Dienstag seine bisherige vorläufige Einschätzung ab. Hatte es zunächst schlecht für die Klarnamenpflicht ausgesehen, neigt der Senat nun eher zu ihren Gunsten. Hintergrund ist die Frage, ob Passagen aus dem Telemediengesetz in den aktuellen Fällen greifen oder nicht.

Facebook hat in seinen Nutzungsbedingungen festgeschrieben, dass jeder Nutzer in seinem Profil seinen echten Namen verwenden muss. Zwei Personen, die Fantasienamen verwendeten, hatte Facebook deshalb ihre Profile gesperrt. Die Landgerichte Traunstein und Ingolstadt hatten dazu gegensätzliche Auffassungen vertreten. In beiden Fällen muss nun das OLG in zweiter Instanz entscheiden.

Im ersten Fall hatte Facebook einem Mann sein Nutzerkonto so lange gesperrt, bis er seinen wahren Namen verwendete. Das Landgericht Traunstein hatte damals befunden, Facebook habe ein berechtigtes Interesse daran, dass Nutzer unter ihrem wahren Namen auftreten, weil das die Hemmschwelle für Beleidigungen, Bedrohungen und hasserfüllte Beiträge erhöhe.

Als der Nutzer wenig später ein Video über schwarze Kannibalen und einen tanzenden Adolf Hitler mit dem Kommentar "Weekend yeah :-)" postete, sperrte Facebook sein Konto wieder wegen Verstößen gegen ihre Gemeinschaftsstandards. Auch dies könnte nach den vorläufigen Hinweisen der zweiten Instanz rechtens sein.

Im zweiten Fall dagegen gab das Landgericht Ingolstadt der Klage einer Frau statt, deren Profil wegen Verwendung eines Pseudonyms gesperrt wurde. Die Richter bezogen sich dabei auf das Telemediengesetz, das ihre Kollegen aus München nun allerdings wohl nicht als entscheidend ansehen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Tesla-Chef Musk zeigt humanoiden Roboter
Von Laura Stresing
Facebook

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website