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Nutzer kommentieren Suezkanal-Blockade mit zahlreichen Memes

Von dpa
29.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Die Arbeit eines kleinen Baggers am Bug des riesigen Schiffs wurde im Netz umgehend als Vergleich genutzt - etwa mit den Corona-Ma├čnahmen.
Die Arbeit eines kleinen Baggers am Bug des riesigen Schiffs wurde im Netz umgehend als Vergleich genutzt - etwa mit den Corona-Ma├čnahmen. (Quelle: -/Suez Canal Authority/dpa./dpa)
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Kairo/Berlin (dpa) - Nach einer fast einw├Âchigen Blockade des Suezkanals ist das auf Grund gelaufene Containerschiff "Ever Given" zumindest teilweise wieder freigelegt. W├Ąhrend die Schifffahrtswelt vorsichtig aufatmet, ist das Internet drauf und dran, einen seiner Shootingstars zu verlieren.

In den vergangenen Tagen hatte der 400 Meter lange Containerriese f├╝r unz├Ąhlige Lacher und Likes gesorgt. Der Hashtag #SuezBlocked auf Twitter sorgte f├╝r eine wahre Sturmflut an Memes - also Bildern, die mit lustigen Kommentaren versehen sind.

Zum Helden der Rettungsaktion wurde der unerm├╝dlich k├Ąmpfende Fahrer eines Baggers, der augenscheinlich mit einer winzigen Schaufel versuchte, das riesige Schiff freizuschaufeln. Nutzer w├╝nschten sich, einmal so viel Selbstbewusstsein zu haben wie er und wollten ihn zur "Person des Jahres" erkl├Ąren.

Andere sahen in der Blockade durch das Schiff Parallelen zur Corona-Pandemie: Von dem Schiffskapit├Ąn k├Ânnten Bund und L├Ąnder etwas lernen - n├Ąmlich, wie man einen konsequenten Lockdown herbeif├╝hrt, twitterte das NDR-Satiremagazin "Extra 3". Die aktuellen Corona-Ma├čnahmen seien eher wie der winzige Bagger, der das riesige Schiff Corona-Pandemie freilegen wolle, schrieben andere.

Und wie k├Ânnte man die Blockade l├Âsen, falls die Rettungsversuche doch nicht zum Erfolg f├╝hren? Auch hier waren Nutzer kreativ: Einfach die Container abladen und daraus Pyramiden bauen, meinten einige - die w├╝rden sich ja immerhin in die ├Ągyptische Landschaft einf├╝gen.

F├╝r Belustigung sorgte auch ein angebliches Phallus-Muster, das der Schiffskapit├Ąn vor der Havarie ins Meer gefahren haben soll. Dass er damit absichtlich f├╝r Lacher sorgen wollte, halten Fachleute jedoch f├╝r ausgeschlossen. Mit einem 400 Meter langen Schiff sei das ein Ding der Unm├Âglichkeit, sagte der Gesch├Ąftsf├╝hrer des Bundesverbands der See- und Hafenlotsen, Uwe Jepsen.

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