• Home
  • Digital
  • Studio im Wohnzimmer: Bewerbungsfotos selber machen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextVerona und Pisa rationieren TrinkwasserSymbolbild fĂŒr einen TextHeftige Proteste in UsbekistanSymbolbild fĂŒr einen TextEklat um Vortrag an Humboldt-UniSymbolbild fĂŒr einen TextCity-Teamkollege zieht Haaland auf Symbolbild fĂŒr einen TextBevölkerung will WM-Verzicht in Katar Symbolbild fĂŒr einen TextRussland geht gegen Skandalturner vorSymbolbild fĂŒr einen TextCorona: Bund zahlte 53 Milliarden EuroSymbolbild fĂŒr einen TextSupermarkt brennt komplett niederSymbolbild fĂŒr einen TextDSDS-Sieger outet sich als schwulSymbolbild fĂŒr einen TextHabeck: HĂ€tte gerne Helmut Kohl getroffenSymbolbild fĂŒr einen Text30-JĂ€hriger ertrinkt in Berliner SeeSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserGNTM-Kandidatin mit vernichtendem UrteilSymbolbild fĂŒr einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

Bewerbungsfotos selber machen

Von dpa
08.04.2021Lesedauer: 3 Min.
Wer mit der Handykamera Bewerbungsfotos macht, sollte auf die Brennweite achten, da durch die weitwinklige Linse das Gesicht schneller verzerrt wird.
Wer mit der Handykamera Bewerbungsfotos macht, sollte auf die Brennweite achten, da durch die weitwinklige Linse das Gesicht schneller verzerrt wird. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

DĂŒsseldorf (dpa/tmn) - Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit das, worauf der Blick des Personalers als erstes fĂ€llt: Das Foto auf Lebenslauf oder Deckblatt. Ein zu altes oder qualitativ minderwertiges Bild hinterlĂ€sst keinen guten Eindruck.

Doch was, wenn die nĂ€chste Bewerbung ansteht und kein Termin beim Fotografen zu bekommen ist? Im Lockdown haben Studios höchstens eingeschrĂ€nkt geöffnet, Hilfe vom Profi ist also nur bedingt möglich. Wenn man nicht gerade Fotografinnen oder Fotografen im Freundeskreis hat, stellt sich also die Frage: Was tun? Auch zu Hause kann man ohne zusĂ€tzliche AusrĂŒstung passable Bilder schießen. Dazu braucht es vor allem Tageslicht, einen Assistenten - und viel Geduld. Ein Überblick.

- Die Technik: Es muss nicht unbedingt eine teure Kamera sein. "Theoretisch reicht ein Smartphone aus", sagt Fotograf Alexander Vejnovic. Zumindest dann, wenn die Bewerbung nur digital verschickt wird, was inzwischen fast ĂŒberall Standard ist. Das gilt allerdings nur bei neuen Handymodellen und abseits von BilliggerĂ€ten.

Ein Nachteil: "Handykameras haben eine ungĂŒnstige Brennweite", sagt Fotograf und Fototrainer Roland Artur Berg. Durch die weitwinklige Linse wird das Gesicht bei PortrĂ€tbildern schnell verzerrt. "Man kann das umgehen, indem man mehr Abstand hĂ€lt". Wer eine Kamera mit Wechselobjektiv hat, sei aber besser bedient, so Berg. Die Einstellungen seien hier gar nicht so wichtig.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Wir nehmen eure HauptstÀdte ins Visier"
Alexander Lukaschenko schaut in die Kamera (Archivbild): Der PrÀsident vom Belarus hat jetzt dem Westen gedroht.


Wer ungeĂŒbt ist, kann getrost im Automatikmodus fotografieren. Wichtiger sei ein passendes Objektiv mit 50 oder mehr Millimetern Brennweite, das die Proportionen des Gesichts möglichst realitĂ€tsgetreu darstellt. Am besten sei zwar ein Objektiv mit Festbrennweite, sagt Berg. Aber auch Zoomobjektive erfĂŒllten ihren Zweck. Ein Stativ sei nicht nötig, es schrĂ€nkt eher die Bewegungsfreiheit ein.

- Licht: "Drinnen ist es meist zu dunkel", sagt Fotograf Vejnovic, er rĂ€t dazu, nach draußen zu gehen. Dort sollte man fĂŒr das Foto einen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung wĂ€hlen. Wer in InnenrĂ€umen fotografiert, sollte ebenfalls auf eine indirekte Lichtquelle achten. "Am besten fotografiert man die Person direkt vor einem Fenster auf der Nordseite", rĂ€t Berg.

- Bildausschnitt: Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. "Entweder sind nur Schultern, Hals und Gesicht zu sehen oder auch der Oberkörper und die HÀnde", sagt Katrin Plangger, die als Bewerbungscoach arbeitet.

Wichtig: Der Bildausschnitt sollte beim Fotografieren etwas großzĂŒgiger gewĂ€hlt werden, erst zum Schluss wird das Foto auf die endgĂŒltige GrĂ¶ĂŸe zugeschnitten. So bleiben alle Möglichkeiten offen, etwa, wenn man statt eines Fotos im LĂ€ngsformat quadratische oder runde Kopfbilder auf dem Lebenslauf haben möchte.

- Position und Hintergrund: Ein neutraler Hintergrund ist Pflicht. Unruhige Linien oder knallige Farben bringen Unruhe ins Bild und lenken ab. Besser: ein einfarbiger Hintergrund in kĂŒhlen Farben.

Wer sich draußen fotografieren lĂ€sst, kann sich auch in einen Garagenhof oder seitlich vor eine GebĂ€udefront stellen. "Ein Hintergrund mit Tiefe ist besser als eine graue FlĂ€che wie beim Passfoto", sagt Plangger. Am besten werden solche Fotos, wenn der Hintergrund in UnschĂ€rfe verschwimmt.

- Position und Ausdruck: Am besten positioniert man sich leicht schrĂ€g zur Kamera und dreht dann den Kopf zum Fotografen, und zwar im Stehen. "Zwischentöne machen die besten Fotos", sagt Vejnovic. Wer starr in die Kamera grinst, wirkt nicht besonders sympathisch. Es kann helfen, zwischen ernstem, neutralem und lachendem Gesichtsausdruck zu wechseln - und die Fotografin drĂŒckt dabei stĂ€ndig ab, damit man nachher das beste Foto auswĂ€hlen kann.

Auch Fototrainer Berg hat einen Tipp: "Freundlich "Guten Tag" sagen." Durchs Sprechen ist das Gesicht in Bewegung und verkrampft nicht. Und auch Helferin oder Helfer hinter der Kamera sollten versuchen, die richtige AtmosphÀre zu schaffen. Neben der Technik sei das die Hauptaufgabe professioneller Fotografen, sagt Berg. "Die psychologische Komponente ist nicht zu unterschÀtzen."

- Nachbearbeitung: Kleinere MÀngel wie falsche Belichtung, Farbstich oder eine glÀnzende Stirn kann man auch in der Nachbearbeitung noch verÀndern, genauso wie den Hintergrund. Neben bekannten kostenlosen Programmen wie Gimp empfiehlt Berg Apps wie Snapseed oder Facetune, die leicht zu bedienen sind.

Fotograf Vejnovic rĂ€t allerdings zur Vorsicht bei der Bearbeitung: "Ich will mich als Persönlichkeit verkaufen, nicht schön aussehen." Ein glattgebĂŒgeltes Foto ist dabei nicht unbedingt hilfreich.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Rahel Zahlmann
  • Adrian Roeger
Von Rahel Zahlmann, Adrian Röger
Lockdown

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website