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Facebook entfernt nur unregelmĂ€ĂŸig Hasskommentare

Von t-online, avr

02.09.2021Lesedauer: 2 Min.
Das Logo von Facebook: Das Unternehmen löscht nicht immer Hasskommentare.
Das Logo von Facebook: Das Unternehmen löscht nicht immer Hasskommentare. (Quelle: Omar Marques via www.imago-images.de)
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Sogenannte Hasspostings sind auf Social-Media-Plattformen wie Facebook verboten. Zudem gibt es gesetzliche Vorgaben. Doch ein Medienbericht zeigt nun: Das Unternehmen nimmt es mit der Löschung nicht ganz so genau.

Eigentlich sollten soziale Netzwerk wie Facebook sogenannte Hasskommentare löschen, wenn Nutzer sie melden. Doch wie eine Recherche der "SĂŒddeutschen Zeitung" (SZ) zeigt, bleibt auf Facebook jeder sechste gemeldete Hasskommentar stehen.

Die Zeitung hat 69 Hasskommentare gegen eine Politikerin bei Facebook ĂŒber die sogenannte NetzDG-Beschwerde gemeldet. Die Kommentare waren zuvor von einer Juristin als rechtswidrig eingeordnet worden. Zudem hat die "SZ" noch 70 "illegale Kommentare wegen Verstoßes gegen Gemeinschaftsstandards von Facebook zur Löschung vorgeschlagen", wie die Zeitung schreibt.

Unterschiedliche Meldemethoden

NetzDG steht fĂŒr Netzwerkdurchsetzungsgesetz – auch Facebook-Gesetz genannt. Plattformen mĂŒssen laut dem Gesetz "offensichtlich rechtswidrige“ Inhalte innerhalb von 24 Stunden löschen und Nutzer ĂŒber die Entscheidung informieren. Zudem mĂŒssen Anbieter, die im Jahr mehr als 100 Beschwerden erhalten, einen Transparenzbericht erstellen

Nutzer können kritische Kommentare auf Facebook zum einen ĂŒber den Meldebutton bei Facebook melden. Hier prĂŒft Facebook, ob die der gemeldete Kommentar gegen seine Gemeinschaftsstandards verstĂ¶ĂŸt. Zum anderen können Nutzer VerstĂ¶ĂŸe gegen die NetzDG melden können. Ein Formular dazu finden Sie hier.

Facebook versucht, seinen Pflichten nicht nachzukommen

Das Ergebnis der Recherche der "SZ": Auf 56 von 70 gemeldeten illegalen Kommentare, die gegen die Gemeinschaftsstandards verstießen, reagierte Facebook mit einer RĂŒckmeldung, etwas mehr davon löschte das Unternehmen auch. Am Ende blieben laut der "SZ" hier elf Kommentare ĂŒbrig.

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Bei den 69 Kommentaren, die auch nach Ansichten einer Juristin gegen das NetzDG verstießen, löschte Facebook 47 nach einer Woche. Zwölf Kommentare blieben zunĂ€chst auf der Seite. Die griffen eine GrĂŒnen-Politikerin mit Worten wie "Fickfehler" oder "Ich kotz auf dich du grĂŒne Fotze" an. Erst auf zusĂ€tzliche Nachfrage der "SĂŒddeutschen Zeitung" an die Pressestelle von Facebook wurden hier sechs weitere Kommentare gelöscht.

Und nicht nur das: In vielen FĂ€lle löschte Facebook solche Kommentare mit der BegrĂŒndung, dass sie gegen die Gemeinschaftsstandards des Unternehmens verstießen – obwohl die "SZ" sie als Verstoß gegen das NetzDG gemeldet hatte. Die Juristin Josephine Ballon erklĂ€rt im GesprĂ€ch mit der "SZ", dass Facebook so handele, um sich "der Geltung des NetzDG zu entziehen".

Kommentare machen Betroffenen zu schaffen

Denn wenn Facebook Beschwerden gegen seine Gemeinschaftsstandards verarbeitet, muss er beispielsweise die Inhalte nicht in einem Transparenzbericht dokumentieren, wie es bei Postings, die gegen das NetzDG verstoßen, vorgegeben ist.

Ballon kritisiert zudem, dass Facebook nicht immer klar machen, warum manchmal Hasskommentare auf der Website verbleiben dĂŒrfen. Das hĂ€tte zur Folge, dass viele Betroffene gar nicht mehr Kommentare melden, so Ballon.

Im GesprĂ€ch mit der "SZ" erklĂ€rt Ballon zudem, dass sich Betroffene wie Politiker oder Journalistinnen als Folge aus dem öffentlichen Diskurs zurĂŒckzögen. "Wir sehen, dass es natĂŒrlich den Betroffenen nahegeht, sie auch mit psychischen EinschrĂ€nkungen zu kĂ€mpfen haben", so Ballon.


Diese Postings hat Facebook nicht gelöscht

Reconquista Internet hat BeitrĂ€ge an Facebook gemeldet, die aus Sicht der Organisatoren Hassrede waren. Das sind Beispiele, in denen Facebook keinen Verstoß gegen seine Standards gesehen hat. Dieses hier ist beispielsweise kein Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards bei Facebook. Zum Test hatte ...
... Reconquista Internet im Februar 153 Text-, Bild- und VideobeitrĂ€ge an Facebook gemeldet. Bei jedem einzelnen war die Initiative ĂŒberzeugt, ...
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