• Home
  • Digital
  • Internet & Sicherheit
  • Internet
  • Premiere in Großbritannien: Drohne liefert lebenswichtige Medikamente aus


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für ein VideoEs wird richtig heiß – dann nahen GewitterSymbolbild für einen TextMerz kritisiert ARD und ZDFSymbolbild für ein VideoSturm bringt Bühne zum Einsturz – ein ToterSymbolbild für einen TextModeratorin liebt "Bachelorette"-SiegerSymbolbild für einen TextOlympiasieger kündigt Karriereende anSymbolbild für einen TextHarald Schmidt witzelt über GasknappheitSymbolbild für ein VideoBankräuber bleibt in Tunnel steckenSymbolbild für einen TextFußballstar verlässt Klub nach DrohungenSymbolbild für einen TextSo feiern Promis im Kultlokal BorchardtSymbolbild für einen TextOldie-Mustang hat mehr als 400 PSSymbolbild für einen TextWaldbrand in munitionsbelastetem GebietSymbolbild für einen Watson TeaserGriechenland: Einschränkung für ReisendeSymbolbild für einen TextÜberbein behandeln

Drohnen liefern lebenswichtige Medikamente aus

Von t-online, arg

Aktualisiert am 06.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine der von Apian entwickelten Drohnen: Die Fluggeräte liefern Medikamente aus.
Eine der von Apian entwickelten Drohnen: Die Fluggeräte liefern Medikamente aus. (Quelle: Apian)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Weltpremiere: In Großbritannien liefern jetzt Drohnen lebenswichtige Medikamente aus. Vor allem entlegene Orte sollen von dem neuen Service profitieren.

Der Nationale Gesundheitsdienst (NHS) in Großbritannien startet mit einem weltweit einmaligen Feldversuch: Lebenswichtige Medikamente sollen per Drohne ausgeliefert werden. Vor allem schwerkranke Patienten sollen von dem neuen Angebot profitieren, erklärt Amanda Pritchard, die Leiterin des NHS:

"Chemotherapie per Drohne zuzustellen ist ein großer Schritt für Krebspatienten […]. Darüber hinaus ist die Lieferung per Drohne kostengünstiger und sorgt für einen geringeren Schadstoffausstoß."

In der kommenden Woche sollen die ersten Auslieferungen beginnen, um die Patienten mit der wichtigen Medizin zu versorgen. Ihren Jungfernflug wird die Medikamentendrohne an der Südküste Englands antreten.

30 Minuten statt 4 Stunden Lieferzeit

Dort wird sie in der Stadt Portsmouth im Universitätskrankenhaus mit den Medikamenten beladen, bevor sie zu einem Überseeflug Richtung Isle of Wight, einer vorgelagerten Insel in der Nähe Portsmouths, aufbricht. Dort wird sie dann im St Mary's Krankenhaus in Empfang genommen und die Chemotherapie an das Klinikpersonal verteilt und den Patienten verabreicht.

Der Transport von Chemotherapie gestaltet sich allgemein als schwierig, da zwischen der Herstellung und der Verabreichung der Medizin nicht allzu viel Zeit vergehen darf. Aus diesem Grund bietet sich ein Lufttransport via Drohne an, der die ansonsten vierstündige Lieferzeit auf lediglich 30 Minuten reduziert.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Hollywoodstar Anne Heche stirbt nach Unfall
Anne Heche: Die Schauspielerin hatte einen schweren Autounfall.


Durch die Zeitersparnis bei der Lieferung profitieren ebenfalls die Patienten – denn häufig mussten diese für ihre Behandlung aufs Festland fahren, weil eine rechtzeitige Zustellung der Medikamente nicht immer sichergestellt werden konnte.

Auch der britische Gesundheitsminister Sajid Javid zeigt sich von der neuen Art der Lieferung überzeugt: "Ich möchte, dass England zu einem weltweiten Führer bei der Behandlung von Krebs wird. Die Lieferung der Chemotherapie per Drohne bedeutet, dass unsere Patienten schneller und einfacher an eine Behandlung kommen, egal, wo sie leben."

Umweltfreundliche Lieferung

Es gibt auch einen weiteren Vorteil: Die Lieferung per Drohne ist überaus umweltfreundlich. Anstatt normalerweise zwei Autofahrten und einer Fährfahrt ist nur noch ein Drohnenflug nötig, um die Medikamente an den Einsatzort zu bringen.

Entwickelt wurde die Drohne vom Hersteller Apian in Kooperation mit dem Nationalen Gesundheitsdienst. Apians CEO Alexander Trewby, der entscheidend an der Entwicklung beteiligt war, sieht in dem Projekt eine große Chance für die Gesundheitsversorgung seines Landes.

Denn dieses sei ein "wichtiger erster Schritt ein Luftnetzwerk aufzubauen, das Krankenhäuser, Labore, Apotheken und Pflegeheime miteinander verbindet und so für eine schnellere, schlauere und grünere Gesundheitsversorgung sorgt".

Sollten sich die ersten Testversuche im Süden Englands als Erfolg erweisen, wird das Programm auf weitere Teile des Landes ausgeweitet. Zudem könnten auch andere wichtige Medikamente so schneller den Weg an ihr Ziel finden.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Großbritannien

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website