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Beliebte Finanz-Apps fallen beim Datenschutz durch

Von t-online, sha

Aktualisiert am 07.07.2022Lesedauer: 2 Min.
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App eines Kontoinformationsdienstes: Zahlreiche solche Anbieter kritisieren Verbraucherschützer als intransparent. (Quelle: IMAGO/RUEDIGER WOELK)
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App-Abstürze und unaufgeforderte Werbung: Verbraucherschützer kritisieren Finanz-Apps als intransparent. Ein Vorgehen der Dienste erinnere sogar an Betrugsvorgänge.

Unklare Zugangswege, unaufgeforderte Werbung und mangelhafter Datenschutz: Die Kritik der Verbraucherzentralen an den Anbietern sogenannter Kontoinformationsdienste ist eindeutig. Die Verbraucherschützer fordern die Firmen auf, die Mängel bei ihren Diensten zu beheben.

Konkret geht es um Plattformen wie Bonify, Finanzcheck, Finanzguru oder auch Klarna, die Zugriff auf die Girokonten ihrer Nutzer haben. Auf diese Daten greifen die Anbieter über eine Schnittstelle zu und können zum Beispiel die Ausgaben des Kontoinhabers ermitteln oder eine Bonitätsprüfung durchführen.

Und hier fangen laut der Verbraucherschützer die Probleme an. "Es gibt Dienste, die angeben, welche Informationen sie bei einem Zugriff abfragen, bei anderen bleibt aber weitgehend im Dunkeln, was und wie oft etwas abgefragt wird und was mit den Daten konkret geschieht", heißt es.

Gläserne Verbraucher

Auch Wochen nach einer legitimierten Abfrage stellten die Kontoinhaber noch mehrfache Zugriffe auf Girokonten fest, "obwohl aus Nutzersicht kein legitimer Grund dafür mehr bestand". Die Befürchtung: Die Nutzer solcher Dienste würden zu gläsernen Verbrauchern, die keine Kontrolle mehr über ihre Daten haben.

Auch beim Zugang zu den zahlreichen Kontoinformationsdiensten gebe es Mängel. "Teilweise müssen Verbraucher ihre Daten auf der Webseite des Dienstes oder auf der des beauftragten Anbieters eingeben, etwa bei einer fremden Bank", heißt es. Die Seiten seien den Nutzern teilweise unbekannt.

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Bei einigen Diensten bitte man Verbraucher, mehrere TANs hintereinander einzugeben. Dieses Vorgehen sei eher von Betrugsversuchen wie Phishing-Angriffen bekannt, kritisieren die Verbraucherschützer.

Und durchgefallen sind die meisten Finanz-Apps beim Thema Datenschutz: Durch den Generalzugriff auf das Konto ihrer Nutzer, ließen sich "persönliche Informationen wie etwa über die Gesundheit oder die politische Haltung herauslesen", heißt es.

Intransparente Datenverarbeitung

Wie die Anbieter mit den Daten umgehen, können Verbraucher nicht kontrollieren. Die Einwilligung in die Datenverarbeitung erfolge bei den Anbietern laut der Untersuchung der Verbraucherschützer "nicht durchweg transparent".

Die Anbieter machten es den Kunden durch ihre unterschiedliche Ausgestaltung der Produkte nicht einfach, einen seriösen Dienst von einem unseriösen zu unterscheiden, heißt es zusammenfassend. In ihren subjektiven Wahrnehmungen berichteten die Testpersonen von einem "Gefühl des Kontrollverlustes" oder dass es "unübersichtlich für den Kunden [sei], was passiert".

Die 2019 eingeführte Zahlungsrichtlinie PSD2 (Payment Services Directment 2) der Europäischen Union lässt zu, dass außer Banken auch andere Dienstleister Zugriff auf Konten erhalten können, wenn der Inhaber zustimmt. Dadurch wurde der Markt für sogenannte Kontoinformationsdienste geöffnet. Darüber bekommen Verbraucher gebündelte Infos über ihre Ein- und Ausgaben etwa auf das Handy zugeschickt. Der Service kann auch zur Bonitätsprüfung genutzt werden.

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