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Früher der Normalfall, heute in der Minderheit

Von t-online, hd

Aktualisiert am 08.03.2020Lesedauer: 3 Min.
Margaret Hamilton: Programmiererin im Dienste der Nasa
Margaret Hamilton: Programmiererin im Dienste der Nasa. (Quelle: Wikipedia.org/T-Online-bilder)
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Kennen Sie Ada Lovelace und Margaret Hamilton? Die Frauen von Bletchley Park? Sie sind weibliche Vorbilder und Vorkämpferinnen für Frauen in der IT. Zum Internationalen Frauentag am 8. März erinnert t-online.de an ihre bahnbrechende Pionierarbeit.

Augusta Ada Byron King war eine begnadete, britische Mathematikerin. Sie war eine Adelige "Countess of Lovelace", doch bekannt wurde sie unter dem Namen Ada Lovelace. Geboren 1815 in London und schon 1852 dort gestorben.

Sie gilt heute als erste Programmiererin der Welt und als erster Programmierer überhaupt. Lovelace veröffentlichte als Erste ein Programm für den (nie vollendeten) mechanischen Computer "Analytical Engine" von Charles Babbage.

Augusta Ada Countess Lovelace (1815-1852): Die englische Mathematikerin gilt als erste Programmiererin
Augusta Ada Countess Lovelace (1815–1852): Die englische Mathematikerin gilt als erste Programmiererin. (Quelle: Wha United Archives/imago-images-bilder)

Das war ein grundlegender Durchbruch und nahm wesentliche Aspekte späterer Programmiersprachen vorweg (Unterprogramme und Verzweigungen). Auch nahm sie die Unterteilung in Hardware und Software vorweg.

Einhundert Jahre später folgten mit Grace Hopper, Jean Bartik und Howard Aiken weitere Programmierer ihrem Vorbild. Heute erinnert die Programmiersprache "Ada" und die Auszeichnung "Lovelace Medal" an die Pionierarbeit einer Frau, die Ihrer Zeit um 100 Jahre voraus war.

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Die Code-Knackerinnen von Bletchley Park

Während des Zweiten Weltkrieges wurde auf dem Anwesen von Bletchley Park, nordöstlich von London, an der Dechiffrierung von verschlüsselten Funksprüchen britischer Kriegsgegner, wie das Deutsche Reich, gearbeitet. Dazu nutzte die Deutsche Wehrmacht mechanische "Enigmata", deren Verschlüsselung als unknackbar gilt.

Bis zu 9.000 Personen waren in Bletchley Park in Holzbaracken mit dem Knacken von Codes beschäftigt – unter strengster Geheimhaltung.

Klaus Schmeh berichtet auf "Eines Tages": "Etwa zwei Drittel der Bletchley-Park-Belegschaft war weiblich. Viele der Beschäftigten waren noch Teenager gewesen, als man sie für die Dechiffrierarbeiten verpflichtete. Die meisten Arbeitskräfte hatten stupide Arbeiten wie das Bedienen von Maschinen oder das Sortieren von Zetteln zu erledigen. Natürlich durfte dabei kein Fehler passieren."

Code-Knackerin Helen Currie (90) vor der "Tunny-Maschine" in Bletchley Park, die zum Dekodieren deutscher Nachrichten im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde.
Code-Knackerin Helen Currie (90) vor der "Tunny-Maschine" in Bletchley Park, die zum Dekodieren deutscher Nachrichten im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. (Quelle: imago-images-bilder)

"Turingbombe" knackte Code der Deutschen Wehrmacht

Die endgültige Entschlüsselung gelingt schließlich Anfang 1940 mithilfe eines codebrechenden Vorläufers des Computers, der "Turingbombe", benannt nach ihrem Erfinder, dem britischen Mathematiker Alan Turing. Für die Briten ist es ein entscheidender Vorteil, die Morse-Nachrichten des Gegners entschlüsseln zu können. Auch die Funksprüche von Hitler an seine Generäle können so bald mitgelesen werden. Dazu werden ab 1940 sogenannte "Tunny-Maschinen" eingesetzt, die unter anderem von Helen Currie bedient werden.

Von einem Treffen von Veteranen in Bletchey Park 2009 berichtet Schmeh: "Die Kolleginnen erinnern sich vor allem an die strenge Geheimhaltung: 'Man hat uns gesagt: Wenn ihr über die Arbeit hier redet, dann werdet ihr erschossen', erzählt eine Dame. Noch in den Siebzigerjahren wagten einige Veteranen nicht, mit Historikern zu reden, da sie Konsequenzen fürchteten. Auch unter der Belegschaft galt Schweigepflicht. Immerhin war wohl den meisten bewusst, dass es in Bletchley Park um das Knacken von Codes ging. Die Details kannten jedoch nur wenige, und das Wort "Enigma" bekamen die meisten von ihnen nie zu hören."

Flugsoftware für die Mondlandung

Margaret Hamilton,1936 in Paoli, im US-Staat Indiana geboren, ist eine amerikanische Informatikerin und Mathematikerin. Sie war Direktorin der Softwareentwicklungsabteilung des "Instrumentation Laboratory", das heute "Draper Laboratory" heißt, am berühmten "Massachusetts Institute of Technology" (MIT).

Hamilton entwickelte die Flugsoftware für die Landefähre des Apollo-Raumfahrtprogramms der Nasa. Die Software, die notwendig war, zum Mond und zurück zu navigieren und auf ihm zu landen. Ihre Programme wurden danach für weitere Raumfahrtprogramme, unter anderem Skylab, eingesetzt.

2017 waren nur 28 Prozent IT-Mitarbeiter weiblich

Hamilton sammelte praktische Erfahrungen in der Informatik und in der Softwareentwicklung, bevor es entsprechende Ausbildungen gab. Auch entwickelte sie Konzepte, welche die Grundlage moderner, verlässlicher Softwarearchitektur darstellten und noch heute gelten.

Laut einer aktuellen Bitkom-Studie waren 2017 nur 28 Prozent aller IT-Mitarbeiter in Deutschland weiblich. Immerhin: Ein kleiner Anstieg von vier Prozent im Vergleich zu 2015. Da machten Frauen weniger als ein Viertel (24 Prozent) der gesamten Belegschaft von IT-Unternehmen aus. Bei US-Unternehmen liegt der Anteil zwischen 26 und 43 Prozent (siehe Grafik).

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