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Bestandskunden zahlen bis zu 50 Prozent mehr als Neukunden

Von t-online, hd

Aktualisiert am 30.08.2019Lesedauer: 2 Min.
Ethernetkabel an einem WLAN-Modem: Viele Anbieter kÀmpfen um Neukunden.
Ethernetkabel an einem WLAN-Modem: Viele Anbieter kÀmpfen um Neukunden. (Quelle: Derek Bacon/imago-images-bilder)
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Bei einem Wechsel des Internetanbieters nach der Mindestvertragslaufzeit sparen Verbraucher bei einer Doppelflatrate bis zu 504 Euro. Bestandskunden zahlen deutlich mehr als Neukunden – fĂŒr die gleiche Leistung. Da hilft nur eins: KĂŒndigen Sie!

Im Schnitt der von "Check24" untersuchten Provider zahlen Internetkunden bei einem Neuabschluss in einem Zeitraum von 24 Monaten 267 Euro weniger als in ihrem alten Vertrag.


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Bei Doppel-Flatrates mit einer Surfgeschwindigkeit ab 16 Megabit pro Sekunde spart der Wechsel nach der Mindestvertragslaufzeit je nach Tarif bis zu 469 Euro innerhalb von zwei Jahren.

Bestandskunden zahlen durchschnittlich 50 Prozent mehr als Neukunden. "In den ersten 24 Monaten profitieren Verbraucher von Rabatten und Boni und erhalten dadurch einen gĂŒnstigeren monatlichen Durchschnittspreis", sagt Erwin Biebrich, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Telekommunikation bei "check24", "bleiben sie nach Ablauf der Mindestlaufzeit in ihrem Vertrag, fallen diese VergĂŒnstigungen weg und die gleiche Leistung kostet deutlich mehr."

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KĂŒndigen Sie! Experten raten dazu, alle laufende VertrĂ€ge regelmĂ€ĂŸig zu ĂŒberprĂŒfen. Dazu gehören Strom, Gas, Internet und Telefon und Mobilfunk. Um diese rechtzeitig zu kĂŒndigen, können Sie sich in den Kalender einen termin eintragen. Oder von einem Dienst daran erinnern lassen - wie zum Beispiel "Aboalarm.de". KĂŒndigen sollten Sie auf jeden Fall, bevor VetrĂ€ge teurer werden, bei Interbetanbietern passiert das in der Regal nach zwei Jahren. So profitieren Sie von den gĂŒnstigen Tarifen fĂŒr Neukunden. Schon die AnkĂŒndigung eines Wechsels fĂŒhrt bei vielen Anbietern dazu, dass dem Bestandskunden bessere Konditionen angeboten werden - wenn Sie bleiben.

Treue Kunden zahlen drauf

Bei allen untersuchten Tarifen fallen fĂŒr treue Kunden ab dem 25. Vertragsmonat deutlich höhere Kosten an. In der Spitze zahlen sie 78 Prozent beziehungsweise 15 Euro monatlich mehr fĂŒr den gleichen Vertrag mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde Datengeschwindigkeit. Im Schnitt verlangen die Internetanbieter 50 Prozent beziehungsweise elf Euro pro Monat mehr.

Durch einen rechtzeitigen Vertragswechsel können Bestandskunden die besseren Konditionen von Neukunden bekommen, so lassen sich oft mehrere Hundert Euro im Jahr sparen.

Das Sparpotenzial durch einen Anbieterwechsel kann sogar noch höher liegen, da fĂŒr die Berechnungen keine AltvertrĂ€ge berĂŒcksichtigt wurden, die mehr als 40 Euro monatliche GrundgebĂŒhr kosten.

Check24 verdient an Provisionen

Bei Internetanbietern vergleicht Check24 regelmĂ€ĂŸig Preise und Leistungen. Check24 vermittelt VertrĂ€ge an Verbraucher und bekommt dafĂŒr eine Provision von den Anbietern. Unklar ist, ob Check24 wirklich immer den gĂŒnstigsten Anbieter empfiehlt oder den, der die höchsten Provisionen zahlt.

Laut Check24 hat die Höhe der Provisionen keinen Einfluss auf die Vergleichsergebnisse. Zu diesem Ergebnis komme laut einer Sprecherin auch eine Studie der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV). "Es ist nicht feststellbar, dass die Provisionen das Ranking beeinflussen", sagt Lars Gatschke, Experte fĂŒr Versicherungen beim VZBV. DafĂŒr habe die Studie keinerlei Anzeichen ergeben.


Die VerbraucherschĂŒtzer bemĂ€ngeln allerdings in derselben Studie vom Mai 2017, dass oft ein klarer Hinweis fehlt, dass Portale Provisionen von den Anbietern erhalten. "Die Studie zeigt, dass alle untersuchten Portale den Eindruck vermitteln, explizit Verbraucherinteressen zu bedienen." Aber diese zeigen viele Angebote gar nicht an, wenn sie keine Provisionsvereinbarungen haben", erklĂ€rt der VZBV.

Hinweis: Das Portal t-online.de ist ein unabhÀngiges Nachrichtenportal und wird von der Ströer Digital Publishing GmbH betrieben.

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