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30 Jahre World Wide Web: Cern baut den ersten Browser der Welt nach

Surfen wie vor 30 Jahren  

Cern baut den ersten Browser der Welt nach

12.03.2019, 09:03 Uhr | str, t-online.de

 (Quelle: t-online.de)
Erfinder des WWW spricht: So sah das Internet in seinen Anfängen aus

Vor 30 Jahren war es soweit - das World Wide Web eroberte die Welt. Wie das Internet eigentlich erfunden wurde? Im Video verrät es sein Macher. (Quelle: t-online.de)

Erfinder des World Wide Web verrät sein Motiv: So sah das Internet in seinen Anfängen aus. (Quelle: t-online.de)


Heutzutage surfen wir mit Google Chrome, Mozilla Firefox, Safari und Co. Der erste Web-Browser der Welt sah noch ganz anders aus. Forscher haben ihn jetzt nachgebaut. 

Die Erfolgsgeschichte des World Wide Web begann vor 30 Jahren am Cern-Forschungszentrum in Genf. Damals stellten der Internetpionier Tim Berners-Lee und sein Kollege Robert Cailliau ihr Konzept vor, das die Grundlage für miteinander verlinkte Webseiten bilden sollte. 

Der erste Web-Browser wurde gut ein Jahr später, im Dezember 1990 fertig gestellt. Er wurde für das Unix-ähnliche Betriebssystem Nextstep entwickelt und später in Nexus umbenannt.

Um heutigen Nutzern einen Eindruck zu verschaffen, wie das Web damals funktionierte, haben Forscher des Cern den Ur-Browser mit heutigen Webtechnologien nachgebaut (hier geht es zum WorldWideWeb Rebuild). Doch bevor man damit eine Webseite aufrufen kann, muss man sich erst einmal mit der Bedienung vertraut machen. 

Denn in der Anfangszeit des Web gab es noch keine Adresszeile, in die man die URL eingeben konnte. Diese wurde erst Jahre später eingeführt. Stattdessen musste man ein Dokument öffnen und den Verweis in ein neues Fenster eingeben. Eine genaue Anleitung findet sich auf der Webseite des Browser-Nachbaus.  


Auch die Darstellung der aufgerufenen Webseite ist gewöhnungsbedürftig. Gestaltungselemente und Skripte, die das Verwenden von Designvorlagen erlauben, wurden schließlich erst gegen Mitte, Ende der 90er erfunden. Solche Anweisungen im Quellcode werden von dem Ur-Browser daher genauso ignoriert wie Bilder, Formulare, Eingabemasken (zum Beispiel Suchfelder). Stattdessen werden alle Textinhalte und Links einfach der Reihe nach ausgespielt. Da sieht man mal, wie sehr sich das Netz in den letzten 30 Jahren verändert hat. 

Hinweis: Der neue t-online.de Browser steht zum kostenlosen Download bereit. 

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