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Diese Webseite bewertet Ihr Aussehen – und mehr

Von t-online, str

Aktualisiert am 19.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Gesichtserkennung (Symbolfoto): Eine interaktive Webseite zeigt, wofür Gesichtserkennungsalgorithmen bereits eingesetzt werden.
Gesichtserkennung (Symbolfoto): Eine interaktive Webseite zeigt, wofür Gesichtserkennungsalgorithmen bereits eingesetzt werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Bin ich schön? Bin ich normal? Eine interaktive Webseite verspricht Antworten: Durch die Webcam wird das Gesicht des Nutzers mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz analysiert. Dabei lernt man so einiges – nicht nur über sich selbst.

Die englischsprachige Webseite "Am I normal?" führt den Besuchern vor Augen, was moderne Gesichtserkennungsalgorithmen alles leisten können. In der interaktiven Show wird der Nutzer aufgefordert, seine Smartphone-Kamera oder Webcam zu aktivieren und ein paar kleine Aufgaben zu lösen. Währenddessen analysiert die Software die Gesichtszüge, vergibt zum Beispiel einen Highscore für gutes Aussehen oder versucht, das Alter oder den Body-Mass-Index des Nutzers zu schätzen.

Hier können Sie es selbst ausprobieren. Gute Englischkenntnisse sind von Vorteil.

Keine Sorge: Die Analyse wird lokal im Browser durchgeführt, es werden keine Daten an andere Server weitergeleitet. Der Quellcode der Seite ist öffentlich einsehbar, was für eine hohe Vertrauenswürdigkeit spricht.

Es geht hier nicht um Schönheit

In Wahrheit geht es auf der Webseite nicht darum, die Attraktivität des Nutzers zu bewerten. Vielmehr handelt es sich um ein von der Europäischen Union gefördertes Kunst- und Bildungsprojekt, das über den Einsatz von Gesichtserkennungssoftware aufklären soll. Der Nutzer erfährt spielerisch, wo die Grenzen und Risiken der Technik liegen, wie einfach sich die Algorithmen austricksen lassen, und dass sie dennoch vielfach im Einsatz sind.

Der Künstler und Datenschutzaktivist Tijmen Schep hat die Webseite mit Hilfe von verschiedenen Tracking-Algorithmen entwickelt, die alle einen bestimmten Zweck erfüllen. Während der Nutzer sein Gesicht in die Webcam hält, erklärt Schep, wie die Software funktioniert und welche Unternehmen oder auch staatliche Einrichtungen ähnliche Techniken einsetzen – und warum.

Auch das Verhalten wird analysiert

Oftmals geht es darum, den Nutzer in irgendeiner Form zu bewerten. In den sozialen Medien zum Beispiel werden die Bilder von attraktiven Menschen von den Algorithmen bevorzugt und haben eine größere Chance, von vielen Menschen gesehen zu werden. Nicht-Weiße werden durch Gesichtserkennungssoftware zudem benachteiligt, da die Programme mehrheitlich an hellhäutigen Menschen trainiert und getestet wird.

Bewertet wird aber auch das Verhalten der Nutzer. So gibt es Algorithmen, die Emotionen erkennen oder analysieren, wie aufmerksam jemand ist. In der Werbeindustrie wird zum Beispiel untersucht, welche Online-Inhalte sich die Nutzer besonders intensiv ansehen.

Schep will mit seinem Projekt darauf aufmerksam machen, welche langfristigen gesellschaftlichen Folgen solche automatisierten Bewertungssystemen haben könnten. Menschen, die etwas anders sind als der Durchschnitt könnten systematisch benachteiligt werden.

Zudem entsteht der Eindruck, ständig und überall beobachtet und beurteilt zu werden. Je mehr die Totalüberwachung durch intelligente Kamerasysteme in unserem Leben Einzug hält, desto mehr könnte sich der Einzelne gezwungen fühlen, sich auf eine bestimmte Art zu verhalten – nämlich, so "normal" und unauffällig wie möglich. Letztendlich geht es beim Schutz der Privatsphäre also auch um das Recht, man selbst zu sein und anders als die anderen, sagt Schep zum Schluss der interaktiven Vorlesung.

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Verwendete Quellen
  • Kunstprojekt: "How normal am I"
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