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Wie Sie verhindern, dass Ihr Laserdrucker geheime Botschaften hinterlässt

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 30.06.2018Lesedauer: 2 Min.
Laserdrucker: Seit 2005 ist bekannt, dass die Maschinen sogenannte Trackingpunkte aufs Papier drucken.
Laserdrucker: Seit 2005 ist bekannt, dass die Maschinen sogenannte Trackingpunkte aufs Papier drucken. (Quelle: Jens Schierenbeck/dpa-bilder)
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Mithilfe winziger gelber Punkte können Ausdrucke von Laserdruckern nachverfolgt werden. Die Maschinen drucken die Punkte selbständig aufs Papier. Lange konnten Nutzer nichts dagegen tun – bis jetzt.

Wer daheim oder im Job Farblaserdrucker nutzt, sollte wissen, dass jeder Ausdruck einen digitalen Fingerabdruck enthält. Dabei handelt es sich etwa um die Seriennummer und den Typ des Druckers, das Druckdatum oder auch die Druckuhrzeit

Diese und weitere Informationen platzieren Farblaserdrucker auf jeder ausgedruckten Seite mit Mustern aus winzigen gelben Punkten, sogenannter Trackingpunkte. Die sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Anhand dieser Informationen lässt sich jeder Ausdruck nachverfolgen und die jeweilige druckende Person im Zweifel ermitteln.

Software gegen Trackingpunkte

Forscher der Technischen Universität (TU) Dresden haben nun eine Software entwickelt, die solche Fingerabdrücke in Dokumenten automatisch findet und größtenteils auch decodieren kann, welche Informationen der Printer in den Ausdruck geschrieben hat. Dazu wurden 1286 Seiten von 141 Druckern 18 verschiedener Hersteller untersucht.

Die Trackingpunkte sind in keinem Handbuch dokumentiert, finden sich auf Audrucken aber bereits seit mindestens 15 Jahren. Die betroffenen Druckerhersteller gaben den Forschern auf Anfrage weder Auskunft über Sinn und Zweck der Trackingpunkte noch zum Auftraggeber. Die Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass die Punkte helfen sollen, Verbrechen aufzuklären. Etwa bei entwendeten vertraulichen Dokumenten, bei Versicherungsbetrug, Zeugnisfälschungen oder unerlaubtem Gelddrucken.

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Hilfe fĂĽr Whistleblower

Mit ihrer Arbeit wollen die Forscher nach eigenen Angaben über die Trackingpunkte und damit mögliche Überwachung aufklären: Wenigen Menschen sei bewusst, dass sie anhand eines analogen Dokuments überwacht werden könnten. Wer sich frei äußern oder beispielsweise als Whistleblower Missstände aufdecken möchte, dem soll die Software der Dresdner Forscher künftig dabei helfen. Dazu addiert sie zusätzliche Punkte auf den Trackingpunkten und macht sie damit unlesbar.

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Experten können die Software bereits herunterladen. Für normale Anwender soll das Programm bald auch eine Benutzeroberfläche bekommen. Außerdem ist eine Web-App geplant, bei der man seine gescannten Ausdrucke im Browser hochladen, bearbeiten lassen und "sauber" wieder herunterladen kann.

Entdeckt wurden die Punkte bereits im Jahr 2005 vom Deutschen Forschungsinstitut fĂĽr KĂĽnstliche Intelligenz in Berlin. Damals funktionierte die Mustererkennung aber noch ĂĽber manuelle Bildvergleiche. Die Dresdner Forscher haben nach eigenen Angaben zudem noch weitere neue Codierungsmuster entdeckt.

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Von Jan Mölleken
Dresden

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