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Bestellbetrug: Polizei warnt vor Betrugsmasche mit Online-Paketen


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Polizei warnt vor Betrugsmasche mit Online-Bestellungen

Von t-online, avr

Aktualisiert am 17.12.2019Lesedauer: 2 Min.
Pakete für den Nachbarn annehmen? Polizei warnt vor fieser Betrugsmasche (Quelle: imago/MiS)
Pakete für den Nachbarn annehmen? Die Polizei warnt vor dieser fiesen Betrugsmasche. (Quelle: Glomex)
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Wer für Nachbarn Pakete annimmt, sollte vorsichtig sein: Denn es könnte sich um einen Bestellbetrug handeln. Wenn Sie Pakete annehmen, sollten Sie laut der Polizei verschiedene Punkte beachten.

In den letzten Jahren häuft sich die Zahl von Bestellbetrug mit Paketen. Hilfsbereite Nachbarn sollen darum vorsichtig sein, wenn sie Pakete annehmen. Das berichtet die Polizei Berlin.


Vor dieser Billig-Elektronik warnt die Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur warnt vor günstigen Produkten, die oft aus Fernost stammen. Beispielsweise diese Alarmanlage.
Laut der Behörde fehle das CE-Kennzeichen. Das garantiert, dass das Produkt den Richtlinien der Europäischen Union entspricht. Wegen den "minderwertigen Funkkomponenten" könne die Anlage zudem Smart-Home-Anwendungen stören oder einen Fehlalarm auslösen.
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Bei der Betrugsmasche bestellen Kriminelle – meist teure – Waren aus dem Internet unter fremden Namen und auf Rechnung. Die Betrüger nennen dafür eine Lieferadresse, unter der sie nicht wohnhaft sind. Anschließend präparieren sie die Briefkästen, sodass der Bestellname darauf zu sehen ist.

Die Betrüger setzen darauf, dass der Paketbote die bestellte Ware beim Nachbarn abgibt und eine Zustellbenachrichtigung in den manipulierten Briefkasten wirft. Dieser Zettel wird anschließend aus dem Briefkasten gefischt und dem hilfsbereiten "Nachbarn" präsentiert. Häufig geben sich die Betrüger als Verwandter oder Freund des Empfängers aus.

Im schlimmsten Fall seien auch die hilfsbereiten Nachbarn vom Betrug betroffen, warnt die Polizei: Denn sie müssen unter Umständen die unbezahlte Rechnung begleichen, da sie die letzten bekannten Empfänger des Paketes waren. Das schreibt die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

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Laut Rechtsanwalt Christian Bereska habe der Ersatzempfänger aber nichts zu befürchten: "Der Ersatzempfänger, zum Beispiel der Nachbar, übernimmt in diesem Fall eine Botenfunktion", sagt der Rechtsanwalt. "Er übernimmt keine Haftung und gibt auch keine rechtsgeschäftliche Erklärung ab." Bereska ist Mitglied verschiedener Ausschüsse und Arbeitsgemeinschaften des Deutschen Anwaltvereins. Darunter Mitglied des Zivilrechtsausschusses.

Worauf Sie achten können

Die Polizei Berlin rät zu folgenden Tipps, um nicht Opfer eines Betrugs zu werden:

1. Achten Sie auf Auffälligkeiten an Hausbriefkästen, wie beispielsweise wechselnde Namen oder ein zusätzlicher Briefkasten.
2. Akzeptieren Sie nur Pakete für Personen, die Sie kennen.
3. Übergeben Sie Pakete nur an Personen, die Sie kennen.
4. Lassen Sie sich im Zweifelsfall vom Abholer den Ausweis zeigen und notieren Sie die Daten.
5. Merken Sie sich Details zum Abholer und notieren Sie Datum und Uhrzeit.
6. Behalten Sie die Abholbenachrichtigung.
7. Bei Betrugsverdacht geben Sie das Paket nicht ab und verständigen Sie die Polizei.

Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg berichtet, gab es 2017 allein in Berlin über 15.000 Fälle von Bestellbetrug. In manchen Fällen nutzen Kriminelle auch die Möglichkeit der Sendungsverfolgung: Sie checken online, wann das Paket eintrifft und lauern so Paketboten auf. Falls Sie selbst ein Opfer der Betrugsmasche geworden sind, sollten Sie Anzeige bei der Polizei erstatten und der Rechnung widersprechen.

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Verwendete Quellen
  • Warnung der Polizei Berlin
  • Artikel der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes
  • rbb: "Berliner werden tausendfach Opfer moderner Posträuber"
  • Artikel der Gewerkschaft der Polizei
  • Eigene Recherchen
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