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So erkennen Sie Produkt-Plagiate

Von dpa
Aktualisiert am 24.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Man freut sich auf die Bestellung - und dann kommt ein Plagiat an.
Man freut sich auf die Bestellung - und dann kommt ein Plagiat an. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn./dpa)
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MĂŒnchen (dpa/tmn) - Die nur auf den ersten Blick teuer aussehende Designertasche zum SchnĂ€ppchenpreis, das billige Marken-T-Shirt im Strandurlaub oder ein supergĂŒnstiges ParfĂŒm auf dem Straßenmarkt: Dass das keine echten Markenprodukte sein können, ist vielen Kunden klar.

Schwieriger wird es bei gefĂ€lschten Produkten, die im Internet oder im Handel angeboten werden. Die werden oft unwissentlich und ohne eine Möglichkeit gekauft, sie prĂŒfend anzuschauen. Das ist fĂŒr den Kunden nicht nur blöd, sondern kann ihm richtig Ärger einbringen.

Immerhin: "Der Kauf von Plagiaten ist nicht verboten", sagt Simone Bueb von der Verbraucherzentrale Bayern. "Aber er bringt unter UmstĂ€nden Unannehmlichkeiten mit sich." So kann der Zoll im Verdachtsfall die Sachen einbehalten und den Markeninhaber veranlassen, das Produkt auf Echtheit zu ĂŒberprĂŒfen.

Gefahr fĂŒr den KĂ€ufer

Wer sogar mehrere gefĂ€lschte Produkte erwirbt, zum Beispiel zehn Handtaschen auf einmal, muss damit rechnen, als gewerbsmĂ€ĂŸiger VerkĂ€ufer angezeigt zu werden. Denn der Handel mit gefĂ€lschten Produkten ist verboten.

Problematisch an den FĂ€lschungen ist fĂŒr den KĂ€ufer aber vor allem, dass die Nachahmungen nicht geprĂŒft sind, gefĂ€hrliche Stoffe enthalten können oder einfach ihren vorgesehenen Zweck nicht erfĂŒllen. "Die Gesundheit und sogar das Leben der Verbraucher werden billigend aufs Spiel gesetzt", sagt Christine Lacroix von der Aktion Plagiarius.

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Die Plagiate decken die ganze Bandbreite ab. Es gibt sie bei Massenprodukten ebenso wie bei hochwertigen Waren. "Alles, was erfolgreich am Markt ist, wird gefĂ€lscht", so Lacroix. Die Vereinigung vergibt jĂ€hrlich den Negativpreis "Plagiarius" fĂŒr besonders dreiste Produktkopien. 2021 ging der erste Preis an die chinesische FĂ€lschung einer MotorsĂ€ge eines deutschen Herstellers.

Auch den zweiten Preis, das Plagiat eines elektrischen BremsentlĂŒftungsgerĂ€ts, erhielt ein Produkt aus dem technischen Bereich. "Gerade hier können Verbraucher nicht ohne Weiteres erkennen, dass es sich um ein minderwertiges Produkt handelt", sagt Lacroix. "Sie erwarten einfach die hohe QualitĂ€t des Markenprodukts. Oft haben die FĂ€lschungen sogar PrĂŒfsiegel, aber die sind dann auch gefĂ€lscht."

Der Klick aufs Zertifikat

Das kann der Nutzer beim Bestellen durch einen Klick auf das Siegel herausfinden. Ist es mit einem Zertifikat des Siegel-Betreibers verlinkt, öffnet sich die entsprechende Website. Ohne diesen Link ist es sehr wahrscheinlich eine FÀlschung.

Ein weiterer Hinweis auf eine FĂ€lschung kann der Preis sein. Ist der im Vergleich zum Normalpreis extrem gĂŒnstig, sollten die Alarmglocken schrillen. "Aber viele Anbieter kennen diesen Tipp und setzen inzwischen fĂŒr gefĂ€lschte Produkte höhere, plausiblere Preise an", so Lacroix. "Das ist dann fĂŒr den KĂ€ufer besonders Ă€rgerlich, wenn er eine billige Kopie auch noch zu einem hohen Preis bekommt."

Wer im Internet einkauft, hat es besonders schwer, echte Markenprodukte von Nachahmungen zu unterscheiden. "Große Plattformen wie Amazon oder eBay versuchen von sich aus, schwarze Schafe auszusortieren", berichtet Simone Bueb von der Verbraucherzentrale Bayern. Aber auch dort und besonders in kleinen Shops oder bei Angeboten aus dem Ausland sollten KĂ€ufer sehr aufmerksam bleiben.

Beim Fake-Shop geht man leer aus

Wenn die Preise sehr gĂŒnstig sind, kein Impressum auf der Seite zu finden ist oder auch Schreibfehler vorkommen, sollte man vorsichtig sein. Dann könnte es sich um unseriöse Anbieter oder sogar um Fake-Shops handeln. Diese Fake-Shops sind teilweise Kopien real existierender Websites und deshalb fĂŒr den Verbraucher schwer zu auszumachen. "Wer dort etwas kauft, bekommt oft minderwertige Ware zum ĂŒberhöhten Preis oder geht sogar leer aus", sagt Simone Bueb.

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