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Ja, die Redaktion hat f├╝r diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

So sch├╝tzen Sie Ihre Bitcoins vor Hackerangriffen

  • Nele Behrens
Von Nele Behrens

08.04.2022Lesedauer: 5 Min.
Ein sicherer Ort f├╝r Bitcoins? Es gibt verschiedene Wallet-Arten ÔÇô mit einem Cold Wallet k├Ânnen Sie Ihr Verm├Âgen vor Hackingangriffen sch├╝tzen.
Ein sicherer Ort f├╝r Bitcoins? Es gibt verschiedene Wallet-Arten ÔÇô mit einem Cold Wallet k├Ânnen Sie Ihr Verm├Âgen vor Hackingangriffen sch├╝tzen. (Quelle: Lakomski/Eibner-Pressefoto/imago-images-bilder)
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Ein Cyberangriff und der neu gewonnene Reichtum ist weg ÔÇô das l├Ąsst sich mit einem Cold Wallet verhindern. Doch wie funktioniert das und worauf m├╝ssen Anleger achten? t-online kl├Ąrt die wichtigsten Fragen.

Das Wichtigste im ├ťberblick


  • Was ist der Unterschied zwischen einem Hot Wallet und einem Cold Wallet?
  • Was ist ein Cold Wallet und wie funktioniert es?
  • Was sind die Risiken eines Cold Wallet?
  • Welches Wallet ist das sicherste?

In den vergangenen Jahren haben Kryptow├Ąhrungen wie Bitcoin, Ether und Co. zunehmend mehr Aufmerksamkeit erhalten. Schlagzeilen machten dabei oft die erstaunlichen Preisspr├╝nge der verschiedenen Kryptow├Ąhrungen.

Gleichzeitig zogen spektakul├Ąre Betrugsf├Ąlle die Aufmerksamkeit der Anleger und Interessenten auf sich ÔÇô und lie├čen die Angst wachsen. Bei einigen Anlegern kommt da schnell die Sorge auf, dass der pl├Âtzliche Wertzuwachs durch Betr├╝ger zerst├Ârt werden k├Ânnte.

Gro├če Kryptob├Ârsen haben zum Teil auf das Problem reagiert. So hat Coinbase eine Versicherung gegen Cyber-Kriminalit├Ąt abgeschlossen, schreibt die US-B├Ârse, die auch in Deutschland aktiv ist, auf ihrer Internetseite. Da der Wert der verschiedenen Kryptow├Ąhrungen allerdings teils rapide ansteigt, umfasst die Versicherung nur einen Teil des Gegenwerts der Kryptow├Ąhrungen. Selbst wenn Ihre Kryptob├Ârse eine Versicherung hat, k├Ânnen Sie sich auf diese also nur bedingt verlassen.

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Wenn Sie sich vor Hackerangriffen sch├╝tzen wollen, sollten Sie deshalb von einem sogenannten Hot Wallet auf ein Cold Wallet wechseln. t-online erkl├Ąrt Ihnen, warum Ihre Coins bei dieser Variante deutlich sicherer sind und auf was Sie achten sollten, wenn Sie Ihr Wallet umstellen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Hot Wallet und einem Cold Wallet?

Der wichtigste Unterschied zwischen einem Hot Wallet und einem Cold Wallet ist, dass ein Hot Wallet eine Verbindung zum Internet hat, w├Ąhrend ein Cold Wallet Ihre Bitcoins und Co. auf einem physischen Medium ohne Zugang zum Internet speichert.

Wenn Sie sich also ein Cold Wallet zulegen, haben Sie meist beides: ein "hei├čes" und ein "kaltes" Wallet. Das hei├če Wallet ist zum Beispiel Ihr Konto bei den zentralen B├Ârsen, etwa Coinbase, Bison oder Kraken. Diese richten Ihnen parallel meist auch ein Wallet ein, die Schl├╝ssel zu diesen Wallets liegen allerdings bei Ihrem Anbieter. Wird die B├Ârse also gehackt, k├Ânnten auch Ihre Schl├╝ssel und damit Ihre Coins verloren gehen.

Alternativ k├Ânnen Sie ├╝ber verschiedene Softwarenbieter, zum Beispiel Exodus, eigene Hot Wallets auf Ihrem Computer oder Ihrem Smartphone verwalten. Hier verf├╝gen Sie selbst ├╝ber die Schl├╝ssel, allerdings k├Ânnen Sie immer noch Opfer von Cyberattacken werden und so Ihre Coins verlieren.

Krypto-B├Ârsen sind nicht gesetzlich abgesichert

Die meisten Privatanleger nutzen zentrale B├Ârsen wie Coinbase, Kraken, Binance oder Bison, um Kryptow├Ąhrungen wie Bitcoin oder Ether zu kaufen (eine Anleitung daf├╝r finden Sie hier). Ab einer gewissen Summe lohnt es sich f├╝r Anleger allerdings, ihre Investments ├╝ber ein Cold Wallet abzusichern und nicht mehr nur an der B├Ârse zu lagern.

Denn: W├Ąhrend bei anderen Anlagenformen wie ETFs eine Einlagensicherung bis zu einer gewissen Summe greift, haben Sie bei der Insolvenz Ihrer ÔÇô oft ausl├Ąndischen ÔÇô Kryptob├Ârse das Risiko eines Totalverlustes. Verwahren Sie Ihre Coins selbst, k├Ânnen Sie dies vermeiden.

In der Vergangenheit haben die B├Ârsen viele Sicherheitsma├čnahmen getroffen und sich zu gr├Â├čeren Unternehmen entwickelt. Dennoch sollten Anleger sich dar├╝ber bewusst sein, dass ihre Investments im schlimmsten Fall nicht abgesichert sind.

Was ist ein Cold Wallet und wie funktioniert es?

Ein Cold Wallet ist ein Offline-Speichermedium f├╝r Ihre Bitcoins, Ether oder andere Kryptow├Ąhrungen. Der wichtigste Unterschied zu einem Hot Wallet: Sie sind weniger anf├Ąllig f├╝r Cyber-Attacken.

Denn egal, ob mit einem Cold Wallet oder einem Hot Wallet: Ihre Bitcoins sind immer auf der Blockchain gespeichert. Das liegt in der dezentralen Natur der Kryptow├Ąhrungen. Sie speichern in Ihrem Wallet genau genommen also nur den Code, der Sie als Besitzer der entsprechenden Coins identifiziert, und nicht die Coins selbst.

Es gibt verschiedene M├Âglichkeiten, ein Cold Wallet anzulegen:

  • ein Hardware-Wallet,
  • ein externes Speichermedium, zum Beispiel ein USB-Stick,
  • ein Paper-Wallet.

Hardware-Wallet als Kompromiss beider Welten

Hardware-Wallets sind spezielle Speichermedien, die eine eigene Wallet-Adresse produzieren k├Ânnen. Sie k├Ânnen also direkt auf das Hardware-Wallet Kryptow├Ąhrungen einzahlen und Zahlungen von diesem ausf├╝hren. Es verbindet daher die Sicherheit eines Cold Wallets mit den Annehmlichkeiten eines Hot Wallets. Einige Hardware-Wallets werden per Bluetooth mit dem PC oder dem Smartphone verbunden, andere mit einem Kabel, um Transaktionen auszuf├╝hren.

Beliebte Hardware-Wallets sind etwa Ledger Nano X, Trezor Model T oder Elipal Titan. F├╝r diese Speicherfunktion m├╝ssen Nutzer allerdings etwas Geld in die Hand nehmen. Der Ledger Nano X kostet 149 Euro, das Hardware-Wallet Elipal Titan ist mit 169 Euro noch etwas teuer und das Trezor Model T verlangt sogar knapp 189 Euro von den Anlegern. Legder bietet mit dem Nano S zumindest ein Hard-Wallet an, das Investoren mit einem Preis von knapp 59 Euro einen g├╝nstigeren Einstieg mit etwas weniger Funktionen erm├Âglicht.

Wirklich "kalt" ist dabei aber nur ein Wallet. Das Elipal Titan f├╝hrt Transaktionen nur mit QR-Codes durch, die anderen Wallets m├╝ssen zumindest f├╝r die Transaktion Verbindung mit dem Internet aufnehmen und bieten so eine gewisse Angriffsfl├Ąche f├╝r Hacker.

Auch der klassische USB-Stick hat nicht ausgedient

Wer seine Coins nicht zum Handeln kauft, sondern als l├Ąngeres Investment, kann auch eine ganz klassische Speichermethode w├Ąhlen: ein physisches Speichermedium wie einen USB-Stick oder eine externe Festplatte. Daf├╝r m├╝ssen Sie sich nur von Ihrem Hot Wallet den Seed-Code ausgeben lassen, also den Wiederherstellungscode, und speichern diesen Schl├╝ssel auf dem externen Speichermedium. Anschlie├čend l├Âschen Sie das Wallet von Ihrem Rechner.

Was ist ein Seed-Code?
Ein Seed-Code ist eine Ansammlung von W├Ârtern, die von Ihrem Wallet generiert wird. Mit diesem Code k├Ânnen Sie Ihr Wallet wiederherstellen, wenn Sie etwa Ihren Rechner neu aufsetzen mussten oder die Festplatte zerst├Ârt wurde, auf der Ihr Wallet gespeichert ist. Ger├Ąt Ihr Seed-Code in die Hand eines Fremden, kann auch dieser Ihr Wallet wiederherstellen.

Ebenso k├Ânnten Sie den Code auf ein St├╝ck Papier drucken und dieses dann laminieren. Da allerdings jeder mit diesem Code Zugang zu Ihren Bitcoins und Co. hat, sollten Sie sowohl den USB-Stick als auch das Papier sicher aufbewahren, etwa in einem Safe oder einem Bankschlie├čfach.

Was sind die Risiken eines Cold Wallet?

Das gr├Â├čte Risiko bei einem Cold Wallet ist, dass Sie es verlieren. Wenn Sie ein Wallet bei einem Drittanbieter wie einer Kryptob├Ârse haben, k├Ânnen Sie auch auf Ihr Verm├Âgen zugreifen, wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben sollten. Daf├╝r m├╝ssen Sie mit einem offiziellen Dokument Ihre Identit├Ąt nachweisen.

Lagern Sie den Schl├╝ssel zu Ihrem Wallet selbst, m├╝ssen Sie auch besonders darauf achtgeben. Denn ist die Seed-Phrase einmal verloren, haben Sie auch keinen Zugriff mehr auf Ihr Verm├Âgen.

Vergesslichkeit kann Millionen kosten

So erging es einigen Ungl├╝cklichen, die fr├╝h in die Kryptow├Ąhrungen investiert hatten und zum Zeitpunkt des Erfolges bereits ihre Passw├Ârter vergessen oder das Speichermedium, auf dem der Code f├╝r ihren neuen Reichtum lagerte, verloren oder entsorgt haben.

Laut einer Analyse der Forensikfirma Chainanalysis gelten zwischen 2,78 bis 3,79 Millionen der aktuell 19 Millionen existierenden Bitcoins als verloren. Sie lagern auf vergessenen Festplatten, verlorenen USB-Sticks oder auf Wallets, deren Besitzer sich nicht mehr an vergebene Passw├Ârter erinnern, die ihre Wallets sch├╝tzen sollten. Einige haben dadurch den Zugriff auf ein Millionenverm├Âgen verloren.

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Das gr├Â├čte Risiko bei Cold Wallets ist also die eigene Vergesslichkeit.

Welches Wallet ist das sicherste?

Alle Wallet-Arten haben ihre St├Ąrken und Schw├Ąchen. Die Hardware-Wallets verbinden Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit, ein USB-Stick oder auch ein Paper-Wallet sind daf├╝r sicher gegen Hackingangriffe, da es keine Verbindung mit dem Internet gibt. Daf├╝r k├Ânnen Sie so keine Transaktionen t├Ątigen.

Kommt jemand zudem in den Besitz Ihrer Seed-Phrase, kann er Ihr Wallet wiederherstellen und so Ihre Kryptow├Ąhrungen stehlen. Zudem k├Ânnen Speichermedien ├╝ber die Jahre fehleranf├Ąlliger werden, sodass Sie wom├Âglich nicht mehr auf die Inhalte zugreifen k├Ânnen. Verstauen Sie ein laminiertes Paper-Wallet in einem Bankschlie├čfach, f├Ąllt dieses Risiko weg.

So oder so: Sollten Sie sich entschlie├čen, Ihr Wallet zu einem Hardware-Wallet zu wechseln, sollten Sie nicht die komplette Summe auf einmal ├╝berweisen. Testen Sie stattdessen die ├ťberweisung zuerst mit einem kleinen Betrag aus. Klappt das einwandfrei, k├Ânnen Sie weitere Betr├Ąge auf Ihr neues Wallet ├╝bertragen.

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