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Wärmepumpe oder Gasheizung: Was ist günstiger? Kosten im Vergleich


Es gibt jedoch mehrere Haken
Gasheizung oder Wärmepumpe: Das ist günstiger

Von t-online, jb

Aktualisiert am 25.10.2023Lesedauer: 2 Min.
Ölheizung: Wer seine Heizung regelmäßig warten lässt, kann viel Geld sparen, wie eine Studie zeigt. (Symbolbild)Vergrößern des BildesHeizkosten: Ist der Winter kalt, wird mehr geheizt – und das geht aufs Geld. (Symbolbild) (Quelle: imago-images-bilder)
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Viele Haushalte möchten ihre Gasheizung nicht missen. Sie gehen davon aus, dass die Heizmethode am günstigsten ist. Eine Analyse zeigt nun etwas anderes.

Die Nachfrage nach Gasheizungen war bis Mitte des Jahres noch relativ hoch. Denn einige Haushalte wollten vor einem möglichen Verbot des Heizsystems, das mit der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) drohte, ein neues Gerät installieren, um möglichst lange mit Erdgas heizen zu können.

Dass die Heizmethode jedoch nicht die günstigste ist, zeigt eine aktualisierte Analyse des Vergleichsportals Verivox GmbH. Laut deren Aussage heizt eine Wärmepumpe ein Drittel günstiger als Erdgas – wenn das Gerät effizient arbeitet. Ist seine Leistung jedoch nicht korrekt eingestellt und stimmen die Gegebenheiten vor Ort nicht (mehr dazu weiter unten im Text), so ist das Heizen mit einer Wärmepumpe lediglich vier Prozent günstiger als das Heizen mit Erdgas.

Bis zu einem Drittel geringere Heizkosten

Für die Analyse wurde der Energieverbrauch eines Musterhaushaltes (Einfamilienhaus) mit einem Jahresverbrauch in Höhe von 20.000 Kilowattstunden (kWh) für Erdgas mit dem Energieverbrauch von verschiedenen Wärmepumpen verglichen.

Der Musterhaushalt, der mit Erdgas heizt, zahlt laut Verivox rund 1.774 Euro pro Jahr; also 8,87 Cent pro Kilowattstunde. Nutzt derselbe Haushalt hingegen eine effizient arbeitende Wärmepumpe (Jahresarbeitszahl 4), so werde für die Bereitstellung von 20.000 kWh Wärme insgesamt 5.000 kWh Wärmepumpenstrom benötigt.

Demnach würden im Jahr 1.241 Euro an Heizkosten anfallen – insofern der Musterhaushalt von einem Neukundentarif bei Strom profitieren kann (aktuell 25 Cent/kWh). Somit liegt der Heizkostenpreis pro Jahr für das Einfamilienhaus niedriger, wenn eine Wärmepumpe statt einer Gasheizung genutzt wird.

Handelt es sich bei der Wärmepumpe um ein weniger effizient arbeitendes Gerät (Jahresarbeitszahl 2,7), so steigt der benötigte Wärmepumpenstrom auf 7.500 kWh, was wiederum Kosten in Höhe von 1.837 im Jahr Euro verursacht.

Heizspiegel

Möchten Sie wissen, mit welcher Heizmethode Sie am günstigsten heizen? Dann sollten Sie sich die Ergebnisse des Heizspiegels einmal anschauen.

Gasheizung versus Wärmepumpe: Analyse hat Schwächen

Bei dem Preisvergleich nicht mit einbezogen ist, dass sich die Installation einer Wärmepumpe nicht für alle Haushalte lohnt. So muss beispielsweise das Haus entsprechend saniert und ausgestattet sein, damit die Heizanlage effizienter arbeitet als eine Gasheizung.

Das bedeutet, dass es gedämmt sein muss und idealerweise mit einer Fußbodenheizung ausgestattet ist. Zudem muss die korrekte Wärmepumpe gewählt werden. Ihre Leistung darf also weder zu hoch noch zu niedrig für die entsprechende Immobilie sein.

Wichtig ist auch, dass ein entsprechender Wärmepumpentarif genutzt wird. Denn dieser ist meist niedriger als der für gängigen Strom – das hat eine Analyse von Stiftung Warentest gezeigt.

Am besten ist es also, wenn eine Hybrid-Wärmepumpenheizung installiert wird. Das bedeutet, dass der Strom, der für ihren Betrieb benötigt wird, von einer Photovoltaikanlage stammt.

Verwendete Quellen
  • Verivox GmbH, PM vom 25.10.2023
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