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Dach reparieren: Tipps für Heimwerker

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Dach reparieren: Tipps für Heimwerker

11.12.2013, 14:05 Uhr | ek (CF)

Solange keine allzu großen undichten Stellen vorhanden sind, können erfahrene Heimwerker auch selber das Dach reparieren.

Undichte Stellen selber flicken

Ein undichtes Dach ist der Alptraum eines jeden Hausbesitzers: Was anfangs noch kein Problem zu sein scheint, entwickelt sich mit den Jahren zu einer waschechten wirtschaftlichen Bedrohung. Wasser kann in den Dachstuhl eindringen, das Dämmmaterial einweichen und schließlich einen Nährboden für Schimmel schaffen. Wer hier nicht rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleitet, riskiert eine großflächige Rundumsanierung, die richtig ins Geld gehen kann.

Aus diesem Grund sollten Sie alle Jahre wieder prophylaktisch aufs Dach steigen und nach undichten Stellen Ausschau halten. Die gute Nachricht: Heimwerker mit einer gewissen Erfahrung können kleinere Lecks effektiv und preiswert dichten, ohne gleich den Dachdecker rufen zu müssen. Für die Dachbegehung benötigen Sie eine spezielle Dachleiter. Achten Sie unbedingt auf einen sicheren Halt und vermeiden Sie Reparaturarbeiten bei Nässe und starkem Wind.  

So können Sie Ihr Dach reparieren

Sobald Sie den geschädigten Ziegel lokalisiert haben, heben Sie den darüber liegenden Ziegel leicht an. Gleichzeitig können Sie den geschädigten Ziegel entfernen. Das Ersatzexemplar fixieren Sie mit einem witterungsbeständigen und frostsicheren Dachmörtel, der idealerweise faserverstärkt ist. Bevor Sie den Mörtel anrühren, säubern die betroffene Stelle gründlich. Der Mörtel sollte nicht zu weich und nicht zu flüssig sein – mischen Sie zuerst lieber zu wenig als zu viel Wasser unter.

Bei Firstziegel setzen Sie stets am Firstanfang an. Tragen Sie den Mörtel mit Hilfe einer Zungenkelle streifenweise auf die Dachoberfläche auf. Anschließend setzen Sie den Ziegel ein. Wenn Sie Ihr Dach reparieren, achten Sie stets auf eine genaue, möglichst mittige Positionierung der Ziegel. Anschließend verstreichen Sie den restlichen Mörtel mit einem kleinen Pinsel und etwas Wasser, um eine möglichst ebene Oberfläche zu erreichen. Ansonsten gilt: Wenn Sie als Hobby-Heimwerker an Ihre Grenzen kommen, dürfen Sie die rechtzeitige Beauftragung eines Profis nicht scheuen. 

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