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Kamin selber bauen: Heimwerker können Bausatz-Kamin selber bauen

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Sinnvolle Alternative?  

Bausatz-Kamin selber bauen und Kosten sparen

25.09.2017, 16:55 Uhr | rw, t-online.de

Kamin selber bauen: Heimwerker können Bausatz-Kamin selber bauen. Ein Bausatz-Kamin ist innerhalb von ein bis zwei Tagen betriebsbereit. (Quelle: Hark)

Ein Bausatz-Kamin ist innerhalb von ein bis zwei Tagen betriebsbereit. (Quelle: Hark)

Kamine und Kaminöfen erleben in den letzten Jahren ein Comeback. Am attraktivsten ist für viele Verbraucher ein fest installierter Kamin – wären da nicht die Kosten und die langen Montagezeiten. Schneller und günstiger geht es mit einem Bausatz, den sich geübte Heimwerker sogar selbst einbauen können. Doch ein Bausatz-Kamin ist in ein bis zwei Tagen betriebsbereit.

Keine Frage: So ein richtiger Kamin ist etwas Tolles. Noch mehr als die meisten Kaminöfen, erzeugen fest installierte Kamine eine behagliche Atmosphäre im Raum und sorgen für wohlige Wärme. Wenn nur der Montage-Aufwand nicht wäre. Der Einbau dauert oft vier bis fünf Arbeitstage und wenn dazwischen ein Wochenende liegt, hat man unter Umständen eine gute Woche lang eine Baustelle im Haus – mit allem Dreck und Lärm, der eben dazu gehört.

Kamin selber bauen: Bausatzfertigung macht's möglich

Eine Lösung für diese Misere könnten Kamine sein, die als Bausatz angeboten werden. Die einzelnen Teile und Module sind standardisiert, werden beim Hersteller vorproduziert und kommen dann kompakt auf zwei Paletten beim Kunden an. "Jeder Baukasten der System-Kamine basiert auf einem Grundmodell, das sich um zusätzliche Marmor- oder Granitteile, Schürzen und Regale ergänzen lässt", erklärt Hersteller Hark, der mit seiner "Studio-Serie" gleich mehrere Kamine für die schnelle Selbstmontage im Sortiment hat.

Auch den Bausatz-Kamin kann man individuell gestalten

Trotz standardisierter und vorproduzierter Einzelteile sind die Bausätze keine Einheits-Kamine von der Stange. Im Gegenteil: Bei den meisten Herstellern von Kamin-Bausätzen können die Kunden großen Einfluss darauf nehmen, wie ihr Kamin später aussehen soll.

Neben der Größe des Feuerraums können Verbraucher auch über Material und Farbe der Anbauteile bestimmen. Je nachdem, ob der Kamin vor eine Wand gesetzt oder in eine Zimmerecke eingepasst werden soll, wird er entweder als Front- oder als Eckgerät geliefert. "Mit etwas handwerklichem Geschick entsteht so in kurzer Zeit ein moderner Kamin im Eigenbau", wirbt Hark für seine Bausatz-Kamine.

Halbierte Einbauzeit beim Bausatz-Kamin spart Kosten und Nerven

Das wichtigste Verkaufsargument für die Bausatz-Kamine ist die Montage-Zeit: Ein bis maximal zwei Tage dauert es, bis der Kamin voll funktionstüchtig installiert ist. Bei gewöhnlichen Kaminen vergleichbarer Ausstattung muss man gut die doppelte Zeit kalkulieren.

Die geringere Einbauzeit schont zum einen die Nerven, weil man die Baustelle im Haus nur für kurze Zeit ertragen muss, vor allem aber spart man eine Menge Geld. Zwar bewegen sich die Verkaufspreise für Bausatz-Kamine auf ähnlichem Niveau, wie die ihrer konventionellen Pendants. trotzdem spart man Geld, weil man keine oder zumindest deutlich weniger Arbeitsstunden für den Monteur bezahlen muss.

"Der Aufbau kann unkompliziert in Eigenregie erfolgen", heißt es bei Hark. Auf Wunsch würden aber auch Fachleute die Montage übernehmen. Bevor man selbst zu Werke geht, sollte man aber in die Landesbauordung schauen. Manche Bundesländer schreiben vor, dass Feuerstätten von einem Fachunternehmen errichtet werden müssen und verlangen einen entsprechenden Nachweis. Sonst werden sie später nicht vom Schornsteinfeger abgenommen.

Günstiger ist der Einbau eines Bausatz-Kamins dann aber immer noch. "Die Kosten für den Aufbau liegen bei etwa 1300 Euro, wobei die Montagekosten vergleichbarer, herkömmlicher Kamine bei etwa 2000 Euro liegen", sagt eine Hark-Sprecherin.

Kamin selber bauen ist für geübte Heimwerker kein Problem

Geübte Heimwerker sollte das Zusammensetzen der Einzelteile aber nicht vor unüberwindbare Hürden stellen. Zuerst müsse die Radiante platziert und ausgerichtet werden, danach würde dann die Verkleidung aus wenigen, großen Formteilen zusammen gesetzt. "Sie werden mit speziellen Flachdübeln und einem Montagekleber miteinander verklebt", erklärt der Hersteller.

Der Bausatz-Kamin ist zugleich Wärmespeicher

Die Verkleidungsteile, die nicht aus Marmor oder Granit bestehen, werden in der Regel aus Schamotte gefertigt. Das ist ein künstlich hergestelltes, feuerfestes Material, welches unter anderem aus Ton und verschiedenen Mineralien besteht. Es hat die Eigenschaft, Wärme zu speichern. So hält der Kamin einen Raum noch über Stunden wohlig warm, wenn das Feuer längst erloschen ist.

"Die Schamotte-Vergussteile sind unbehandelt und haben eine Oberfläche, die an Sichtbeton erinnert", betont Hersteller Hark auch den ästhetischen Wert des Materials. "Diese Optik erzielt eine besondere avantgardistische Wirkung."

Kamin selber bauen und in die Wohnung integrieren

Die Kanten der Verkleidungsteile sind bei Harks Studio-Serie abgeschrägt, also mit einer sogenannten Fase versehen. Die einzelnen Teile setzen sich optisch durch eine sichtbare Fuge voneinander ab. Soll die Fuge nicht bestehen bleiben, kann man sie problemlos verputzen und die Oberfläche dann in einer beliebigen Farbe streichen. "So verschmilzt der Kamin harmonisch mit dem übrigen Raum", schwärmt man bei Hark.

Und es stimmt ja auch: Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Was Heizwert und Optik angeht, stehen die Bausätze anderen festinstallierten Kaminen in Nichts nach. Fachgerecht montiert liefern sie dieselbe behagliche Kamin-Atmosphäre – und das bei weniger Bauzeit, geringeren Kosten und einer Vielzahl möglicher Varianten.

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