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Japanischer Garten: Ausdruck japanischer Philosophie

Schlichte Gestaltungselemente  

Japanischer Garten – eine eigene, grüne Welt

| HB, t-online.de

Japanischer Garten: Ausdruck japanischer Philosophie. Japanischer Garten. (Quelle: imago images)

Japanischer Garten. (Quelle: imago images)

Japanische Gärten sind Ausdruck der japanischen Philosophie. Sie laden zum Meditieren ein und sollen dem Menschen helfen, tiefere Zusammenhänge zu erkennen. Auf alle Fälle hat ein japanischer Garten durch seine harmonische Gestaltung auf viele eine beruhigende Wirkung und lässt den Alltagsstress vergessen. Warum legen Sie sich also so einen Garten nicht zu Hause an?

Schlichte Gestaltungselemente

Ein Japanischer Garten ist immer schlicht gestaltet. Seine Wirkung basiert auf dem Zusammenspiel weniger Elemente: Sand, Steine, Kies und immergrüne Sträucher sind die wichtigsten Bausteine. Blumen findet man nicht: Sie lenken mit ihrem Duft und ihren grellen Farben die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich und stören somit das harmonische Zusammenspiel.

Dekoration mit Wasser und Brücken

An dekorativen Elementen findet man oft Brücken oder steinerne Laternen. Zudem kommen bewusst platzierte Felsblöcke zum Einsatz - ebenso Bambusrohre, die sich langsam mit Wasser füllen. Beim Herausfallen des Wassertropfens auf einen Stein ertönt so regelmäßig ein dumpf hallender Ton.

Kiefer gehört unbedingt dazu

Beim Bepflanzen eines japanischen Gartens sind einige Pflanzen unverzichtbar: Die Kiefer ist ein sehr symbolträchtiger Baum, sie steht für Langlebigkeit und Beständigkeit. Das japanische Wort für diesen Baum lautet "matsu", was gleichlautend mit "warten" ist. Kiefern sind ziemlich pflegeaufwendige Pflanzen. Um ihre Form zu halten, müssen sie mindestens einmal im Jahr beschnitten werden.

Japanischer Garten mit Bambus und Kirsche

Bambus ist dekorativ und in ganz Asien verbreitet. Er steht für Biegsamkeit. Im Bereich der Gartenkunst werden vor allem kleinere Sorten eingesetzt, da sie leicht in Form zu halten sind. Der Kirschbaum ist das vielleicht bekannteste Symbol Japans. Er steht für das Leben und die Vergänglichkeit. Die Kirschblüte im Frühling ist in Japan unvergleichlich prächtig. Das ganze Land ist für kürzeste Zeit in ein fast unwirklich scheinendes Weiß oder Rosa getaucht, bevor die Pracht nach zwei, drei Tagen dahin ist.

Weitere Tipps rund um den Garten: Gartenlexikon

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