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Blumenstrauß: So bleiben Schnittblumen länger frisch

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Fünf einfache Tricks  

Blumensträuße länger frisch halten

22.05.2018, 15:07 Uhr | rw/sj, t-online.de

Blumenstrauß: So bleiben Schnittblumen länger frisch. Wildblumen in der Vase (Quelle: Getty Images/loops7)

Wildblumen: Versorgen Sie Ihre Schnittblumen mit ausreichend frischem Wasser. (Quelle: loops7/Getty Images)

Mit schönen Schnittblumen liegen Sie bei jedem Anlass richtig. Um so ärgerlicher ist es, wenn sich die zunächst farbenfrohe Pracht schon nach wenigen Tagen in tristem Gammel-Braun präsentiert. Doch wie lässt sich der Verfall hinauszögern? Diese Fehler bei der Pflege Ihrer Schnittblumen sollten Sie vermeiden.

"Blumen sagen mehr als tausend Worte", wie der Volksmund schon sagt. Kaum ein Geburtstag oder Jubiläum, zu dem nicht ein nett gebundener Blumenstrauß überreicht würde. Und auch ein Dankeschön, eine Entschuldigung oder Liebesbeweis wird mit den richtigen Blumen eindrucksvoll unterstrichen

Kaum gekauft und schon verwelkt

Doch die nette Aufmerksamkeit kann ganz schön ins Geld gehen. Für einen üppigen Strauß Rosen sind schnell 40 bis 50 Euro fällig. Selbst kleinere Sträuße kosten selten weniger als 20 Euro. Dafür wertet ein schön gebundener Strauß jedes Zimmer auf. Er ist zugleich attraktiver Farbtupfer und erfüllt die Luft im Raum mit herrlichem Blumenduft – zumindest in den ersten Tagen. Doch leider hält dieser Zustand oft nicht lange an. Allzu schnell lassen Rosen, Gerbera und Co. ihre bunten Köpfe hängen und wirken schon nach wenigen Tagen nicht mehr frisch und vital, sondern oft jämmerlich.

Ideale Bedingungen für Schnittblumen

Mit der richtigen Pflege und ein paar kleinen Tricks bleiben Sträuße in der Vase länger schön. Damit sich die Blumen möglichst lange halten, muss alles stimmen – von der Vase über das Wasser bis hin zur Blume selbst, die richtig angeschnitten sein muss. Wenn Sie diese Fehler bei Ihren Schnittblumen vermeiden, werden sie Sie lange erfreuen.

Schon auf dem Weg vom Floristen nach Hause passiert oft der erste Fehler: Wenn die Blumen zu lange kein Wasser bekommen, welken sie schneller. Für Autofahrten wickeln Sie die Stängel der Schnittblumen in feuchtes Zeitungs- oder Küchenpapier ein.

Vorsicht mit Zucker im Blumenwasser

Zucker ist ein beliebtes Hausmittel, um Blumensträuße länger frisch zu halten. Tatsächlich verlangsamt eine kleine Prise im Wasser den Alterungsprozess. Allerdings ist die Dosierung schwierig und wer das Blumenwasser überzuckert, schafft ideale Lebensbedingungen für Mikroorganismen, welche die Fäulnis der Blumen noch beschleunigen. besser sind die Nährstofflösungen geeignet, die der Florist meist zum Strauß dazugibt.

Eine entscheidende Rolle spielt auch die Vase. Sie darf auf keinen Fall zu klein sein. Wenn Sie den Strauß in die Vase quetschen müssen, könnten dabei die Leitungsbahnen in den Stängeln beschädigt werden, so dass die Blumen schlechter Wasser aufnehmen können. Außerdem muss die Vase richtig sauber sein. Rückständen und Ablagerungen früherer Blumen sind ein guter Nährboden für Bakterien, welche die neuen Blumen schneller altern lassen.

Blumenwasser darf nicht zu kalt sein

Das ideale Blumenwasser hat eine Temperatur zwischen 25 und 35 Grad. Bei hartstieligen Pflanzen wie Rosen oder Sonnenblumen raten manche Experten sogar dazu, den Stängel kurz in kochendes Wasser zu tauchen. Dadurch entweichen Luftblasen aus den Leitungsbahnen, die sonst den Wasserfluss behindern würden. Anschließend kommen die Blumen in normal temperiertes Wasser.

Um Fäulnisprozesse im Wasser zu vermeiden, ist es ratsam, alle Blätter unterhalb der Wasseroberfläche zu entfernen. Eine Kupfermünze im Wasser verhindert zusätzlich, dass das Wasser schnell faulig wird. Grundsätzlich sollte man das Wasser mindestens alle zwei bis drei Tage wechseln. Jede neue Füllung braucht auch wieder neue Blumennahrung. Falls das alte Wasser schon vorher sichtbare Verfärbungen oder Ablagerungen zeigt, muss es schon vorher erneuert werden.

Obst lässt Blumen altern

Auch der Standort spielt eine wichtige Rolle beim Altern von Schnittblumen. Sowohl Zugluft als auch direkte Sonneneinstrahlung wirken sich negativ auf die Haltbarkeit von Blumensträußen aus. Am besten ist ein heller Standort ohne direktes Sonnenlicht, nicht zu nah am Fenster und nicht in unmittelbarer Nähe der Heizung. Den Strauß nachts in einen kühlen Raum zu stellen, verlängert seine Lebenszeit. Ein ganz schlechter Standort ist in der Nähe einer Obstschale. Die Früchte verströmen das Reifegas Ethylen, das die Alterung der Blumen beschleunigt.

Schnittblumen richtig anschneiden

Damit die Blumen genügend Wasser aufnehmen können, sollten sie angeschnitten werden. Dazu empfiehlt es sich, die Stiele mit einem scharfen Messer etwa drei bis fünf Zentimeter lang schräg abzuschneiden und unmittelbar danach in die Vase zu geben. Nehmen Sie für den Anschnitt keine Schere – die Leitungsbahnen im Stiel könnten abgequetscht werden. Besser geeignet ist ein Messer.

Verwendete Quellen:
  • eigene Recherche


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