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Vogelfutter: Worauf Sie unbedingt achten sollten


Vogelfutter - Worauf Sie unbedingt achten sollten

fb (CF)

Aktualisiert am 05.01.2015Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Meise an Meisenknödel
Vogelfutter: Nur bestimmte Nüsse eignen sich als Nahrung für Wildtiere. (Quelle: sasimoto/getty-images-bilder)
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Vogelfutter zu kaufen, um Gartenvögeln durch den Winter zu helfen, ist für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit. Die Winterfütterung der heimischen Vogelarten ist jedoch seit jeher umstritten. Wenn Sie die Vögel in Ihrem Garten füttern wollen, sollten Sie ein paar Tipps beachten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Vogelfutter im Winter: Pro und Contra
  • Was Sie bei der Fütterung beachten müssen
  • Fütterung nicht abrupt einstellen
  • Welches Vogelfutter ist das richtige?

Vogelfutter im Winter: Pro und Contra

„Tatsächlich sollten sich Vogelfreunde darüber im Klaren sein, dass Winterfütterung und Naturschutz zwei Paar Schuhe sind“, erklärt NABU-Vogelexperte Markus Nipkow auf nabu.de, der Website des Naturschutzbundes. In der Tat lässt sich über den Sinn der Winterfütterung von Vögeln streiten: Die Naturschützer weisen auf Untersuchungen hin, nach denen das Vogelfutter fast ausschließlich ungefährdeten Vogelarten zugutekommt. Allerdings schadet die Winterfütterung den Tieren auch nicht – wenn Sie ein paar Regeln beachten.

Was Sie bei der Fütterung beachten müssen


Vögel: Amsel, Drossel, Fink und Star

Amsel (Turdus merula): Das Männchen trägt ein schwarzes Gefieder und hat einen auffällig gelben Schnabel.
Amsel (Turdus merula): Im Gegensatz zum Männchen sind Amsel-Weibchen durchgehend schlicht braun gefärbt.
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Wichtig ist, dass Sie Wildvögel erst nach dem ersten anhaltenden Frost oder Schnee füttern – die Verbraucherzentrale Hamburg rät sogar dazu, mit der Fütterung erst dann zu beginnen, wenn dauerhaft eine geschlossene Schneedecke liegt und mindestens fünf Grad unter Null sind. Vorher steht den Tieren ausreichend Nahrung zur Verfügung.

Fütterung nicht abrupt einstellen

Im Anschluss sollten Sie das Vogelfutter jedoch regelmäßig und bis ins Frühjahr hinein anbieten – stellen Sie dann aber die Fütterung behutsam und nicht abrupt ein. Der "Landesbund für Vogelschutz in Bayern" weist auf seiner Homepage lbv.de darauf hin: Achten Sie darauf, dass das Vogelfutter an einem trockenen Ort ausliegt und nicht schimmelt oder gefriert.

Sorgen Sie außerdem für Hygiene: Die Vögel sollten nicht durch das Futter laufen müssen, es droht sonst durch Kot zu verunreinigen. Achten Sie daher darauf, das Vogelhäuschen nicht zu nahe an Fenstern zu platzieren. Am besten halten Sie einen Abstand von zwei Metern ein. Zudem sollte die Futterstelle für die Vögel überschaubar sein, damit Katzen von den Vögeln rechtzeitig bemerkt werden können.

Welches Vogelfutter ist das richtige?

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Deshalb sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein: Für Körnerfresser wie Finken und Spatzen eigenen sich beispielsweise Sonnenblumenkörner oder Nussstückchen. Weich- oder Allesfressern wie Amseln oder Meisen bieten Sie zum Beispiel Äpfel oder Rosinen an.

Auch Meisenknödel aus dem Supermarkt sind nicht verkehrt, wenn sie für die Vögel gut zu erreichen sind. Legen Sie auf keinen Fall Brot aus, denn es quillt im Magen der Vögel auf. Wenn Sie diese Regeln beachten, ist an der Winterfütterung der heimischen Vögel nichts zu beanstanden. Das meint auch Markus Nipkow vom "NABU", denn „wo sonst lässt sich lebendige Natur selbst mitten in der Stadt und aus nächster Nähe so gut erleben?“

Die Verbraucherzentrale Hamburg rät nach dem Winter auf die Fütterung zu verzichten, da Sie damit das Leben von Jungvögeln gefährden könnten. Meisen beispielsweise füttern ihren Nachwuchs eher mit den leicht erreichbaren Körnern des Vogelfutters, obwohl der Verdauungstrakt der jungen Vögel nur auf leicht verdauliche Nahrung wie Blattläuse eingestellt ist. Diese falsche Ernährung kann letztlich zum Tod der kleinen Vogelküken führen.

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