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Ratgeber-Artikel

FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Darum sollten Sie Löwenzahn nicht bloß einfach rausreißen

Von t-online, jb

Aktualisiert am 04.05.2022Lesedauer: 4 Min.
BlĂŒte vom Löwenzahn
LöwenzahnblĂŒte: Mit dem richtigen Werkzeug ist der Löwenzahn bald aus Ihrem Garten verbannt. (Quelle: Empireo/getty-images-bilder)
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Die Unkrautsaison im Garten hat begonnen. Brennnessel, Giersch und Löwenzahn erobern Wiesen, Beete, Wege und Hofeinfahrten – zum Leidwesen der meisten Haus- und Gartenbesitzer. Diese Tipps zur dauerhaften BekĂ€mpfung von Löwenzahn erklĂ€ren, wie Sie am besten vorgehen.

Das Wichtigste im Überblick


  • Der Unkraut- oder Löwenzahnstecher
  • Löwenzahn mit Chemie bekĂ€mpfen
  • Salz und Essig gegen Unkraut sind tabu
  • Löwenzahn in KĂŒche und Apotheke

Das Wichtigste im Kampf gegen den Löwenzahn ist, die Samenbildung zu verhindern. Deswegen ist es als erste und schnelle Hilfsmaßnahme das Beste, die BlĂŒtenköpfe der Pflanzen abzuschneiden, sobald sie verblĂŒhen. Die Methode kommt auch den Bienen zugute, denn so können sie vor dem Entfernen des Löwenzahns noch genĂŒgend Nektar aus den gelben BlĂŒtenpuscheln sammeln. Trotzdem wird der Samenflug und damit eine Vermehrung der hĂ€ufig ungeliebten Pflanzen verhindert.


So entfernen Sie Löwenzahn am besten

Erste-Hilfe-Maßnahme gegen Löwenzahn: alle BlĂŒtenköpfe abschneiden.
Mit Breitbandherbiziden sollten Sie sparsam umgehen und sie nur im Ă€ußersten Fall einsetzen.
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So werden Sie den Löwenzahn dauerhaft los

Wenn Sie den Löwenzahn dauerhaft aus Ihrem Garten verbannen wollen, hilft nur eins: Sie mĂŒssen die Pflanze von der Wurzel bis zur BlĂŒte vollstĂ€ndig entfernen. Wer schon einmal versucht hat, einen Löwenzahn einfach herauszuziehen, weiß, wie schwer das ist. Die Pfahlwurzeln des Löwenzahns reichen einen, in seltenen FĂ€llen sogar bis zu zwei Meter tief in den Boden und reißen ab, wenn man die Pflanzen einfach am Stiel packt und herausziehen will. Schon bald schießt dann an selber Stelle eine neue Pflanze empor. Mit dem richtigen Werkzeug ist der Löwenzahn aber bald aus ihrem Garten verbannt. Mit Unkrautstechern können Sie die lĂ€stigen Pusteblumen leicht entfernen. Diese Werkzeuge sind fĂŒr unter zehn Euro im Discounter oder Fachhandel erhĂ€ltlich.

Der Unkraut- oder Löwenzahnstecher

Der Unkraut- oder Löwenzahnstecher sieht wie eine Kreuzung aus einer schmalen Schaufel und einem Schuhlöffel aus. Mit ihm stechen Sie neben der Wurzel der Pflanze in den Boden und lockern durch leichtes Hebeln die Wurzel aus der Erde. Jetzt lÀsst sie sich ganz leicht im Ganzen herausziehen.

Gute Modelle haben mehrere metallene ZĂ€hne an der Seite. Wenn Sie mit diesem leicht optimierten GerĂ€t neben dem Löwenzahn einstechen und den Stecher dann um eine halbe Umdrehung bewegen, lĂ€sst sich die Pflanze gleich mit ihm herausziehen. FĂŒr die rĂŒckenschonende Gartenarbeit gibt es Unkrautstecher auch mit langem Stiel. Mit solchen GerĂ€ten lassen sich UnkrĂ€uter entfernen, ohne dass Sie sich dafĂŒr bĂŒcken mĂŒssen.

Wenn Sie keinen Unkrautstecher zur Hand haben, hilft zur Not auch ein langes KĂŒchenmesser, um die Pusteblumen zu entfernen.

Löwenzahn mit Chemie bekÀmpfen

Wenn die Pflanzen noch jung sind, gehen Sie auf keinen Fall mit chemischen Unkrautvernichtern wie Herbiziden gegen den Löwenzahn vor. Die Chemikalien werden ĂŒber die Pflanzenteile aufgenommen, daher ist eine große OberflĂ€che von Vorteil. Warten Sie deshalb immer, bis die Samenreife bevorsteht. Dann ist die Pflanze groß genug und Sie können sie mit RĂŒcksicht auf umgebende Pflanzen behandeln. Jeder sollte aber wissen, dass Unkrautvernichter auch andere Pflanzen und den Erdboden schĂ€digen und mit dem Regen in das Grundwasser gelangen. Außerdem haben sich vielerorts ĂŒber Jahre bereits Dutzende Resistenzen unter den Pflanzen gebildet. Das heißt, dass die UnkrĂ€uter nicht mehr auf die Chemikalien ansprechen und noch schwerer zu bekĂ€mpfen sind als vor dem Herbizideinsatz. Der Einsatz chemischer Gifte im Kampf gegen UnkrĂ€uter sollte also immer nur das letzte Mittel sein.

Salz und Essig gegen Unkraut sind tabu

Pures Salz auf Pflanzen und verkrautete Wege zu streuen oder mit Wasser vermengt als Sole auf das Unkraut zu geben, ist bei vielen HobbygĂ€rtnern beliebt. Auch Essigwasser wird hĂ€ufig im Einsatz gegen UnkrĂ€uter verwendet. Was zunĂ€chst nach einem umweltschonenden Hausmitteltrick klingt, schĂ€digt Boden, Pflanzen und Grundwasser in hohem Maße. Auf versiegelten FlĂ€chen wie gepflastertem Hof oder betonierter Garagenzufahrt ist das Einbringen von Salz und Essig in den Boden bundesweit verboten.

Die Hausmittel gelangen durch die wasserfĂŒhrenden FlĂ€chen direkt in die Kanalisation und damit in unsere KlĂ€rwerke. Ein hoher Salz- und SĂ€uregehalt beeintrĂ€chtigt die dortige Wasseraufbereitung negativ. Feine Mikroorganismen, die Gift- und Schmutzstoffe aus dem Wasser herausfiltern und vernichten sollen, wĂŒrden selbst zerstört. Erst seit Beschluss des Gesetzes gegen den Einsatz von Salz gegen UnkrĂ€uter hat sich die Situation in Deutschland wieder deutlich gebessert.

Was tun bei Unmengen von Löwenzahn?

Besteht Ihre Rasen nur noch aus Löwenzahn, helfen folgende Gegenmaßnahmen, um das Wildkraut in den Griff zu bekommen:

  • Die obersten 30 bis 50 Zentimeter des Bodens mĂŒssen abgetragen, durchgesiebt und mit frischer Erde gemischt wieder in den Garten eingebracht werden. Alle Wurzelteile mĂŒssen dabei mit dem Sieb entfernt werden. Die Pflanzenreste dĂŒrfen dann auf keinen Fall auf den Kompost gegeben werden, sonst breitet sich der Löwenzahn schnell wieder aus.
  • Eine einfachere, aber nicht weniger arbeitsame Methode, um Unkraut loszuwerden, ist das Umgraben. ZunĂ€chst wird die oberste Schicht mit den verbliebenen Pflanzen abgetragen. Dann wird die betroffene FlĂ€che umgegraben und fĂŒr zwei Wochen stillgelegt. Entfernen Sie alle bis dahin gewachsenen Pflanzen erneut und graben Sie die FlĂ€che wieder um. Haben Sie dies zwei- bis dreimal gemacht, können Sie wieder neuen Rasen sĂ€en oder neue Beetpflanzen einsetzen. Frische Komposterde zum Durchmischen erhalten Sie hĂ€ufig gĂŒnstig oder umsonst bei Ihrer Gemeinde vor Ort.

Auch die NachbargrundstĂŒcke berĂŒcksichtigen

Wer neben einer Wildwiese wohnt oder einem Nachbarn, in dessen Garten die gelben Blumen ungestört wachsen dĂŒrfen, hat allerdings ein dauerhaftes Problem. In diesem Fall können Sie auf dem eigenen GrundstĂŒck so viel Unkraut entfernen, wie Sie wollen. Bei der nĂ€chsten Samenreife kommen Nachbars Pollen trotzdem wieder in den Garten. Bewahren Sie die Nerven beim Kampf gegen Löwenzahn und werden Sie nicht ungeduldig. Das hartnĂ€ckige Kraut kann nĂ€mlich noch jahrelang immer wieder kommen. Aber es werden immer weniger Pflanzen, der Arbeitsaufwand wird also auf Dauer immer geringer. Mit unseren zehn Tipps gegen Löwenzahn bekommen Sie das gelbe Wildkraut wieder in den Griff.

Löwenzahn in KĂŒche und Apotheke

Der Löwenzahn wird schon seit Jahrhunderten in der KĂŒche und fĂŒr die Heilmedizin verwendet. Seine noch jungen, bitterstoffhaltigen BlĂ€tter eignen sich hervorragend zum Anmachen von Salaten oder fĂŒr ein selbst gemachtes Pesto. Aus den BlĂŒten lĂ€sst sich Löwenzahnsirup oder -honig herstellen. Manch einer macht aus ihnen auch leckeren Löwenzahnlikör.

Die Pflanzen haben als Teeaufguss eine blutreinigende Wirkung Ă€hnlich wie die Brennnessel, daher werden sie auch als sanftes Mittel gegen Rheuma eingesetzt. DafĂŒr werden am besten Teile der Wurzel, der BlĂ€tter und der BlĂŒten mit heißem Wasser ĂŒbergossen. Außerdem regt der Löwenzahn durch seine Bitterstoffe die Verdauungsorgane an und hilft sogar gegen Gallen- und Nierenschmerzen.

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