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Gefährliche Frühblüher: Sind Primeln giftig?

Blumen  

Gefährliche Frühblüher: Sind Primeln giftig?

24.03.2014, 18:02 Uhr | hm (CF)

Primeln sind hierzulande beliebte Frühblüher, welche auch als Zimmerpflanzen Verwendung finden. Viele fragen sich, ob Primeln giftig sind. Tatsächlich ist es so, dass diverse Arten – darunter zum Beispiel die Becherprimel – starke Vergiftungserscheinungen hervorrufen können.

Mögliche Vergiftungserscheinungen durch Primeln

Da einige Primeln giftig sind, sollten Sie vor allem bei Kleinkindern oder Haustieren im Haus achtsam mit dem Standort der Blume umgehen. Der Verzehr der hübschen Frühblüher kann mitunter starke Vergiftungserscheinungen, wie Übelkeit, Brechreiz, Magenschmerzen oder Diarrhö (Durchfall) auslösen.

Zudem können die öligen oder mehligen Drüsensekrete diverser Arten bei Kontakt zu allergischen Reaktionen sowie zu Hautirritationen führen. Dies liegt in erster Linie an dem Giftstoff Primin, welcher je nach Primelart in unterschiedlich hoher Konzentration in den Pflanzen enthalten ist. Besonders in der als Zierpflanze weit verbreiteten Becherprimel kommt der Stoff in größerer Menge vor.

Becherprimel: Hohe Konzentration an Giftstoff Primin

Die Becherprimel ist eine weit verbreitete und besonders beliebte Art der Frühblüher, allerdings auch besonders giftig. Sie wird daher auch als Gift-Primel bezeichnet. Der Kontakt mit dem grün-gelblichen Sekret der Blume führt oftmals zu schweren Hautreizungen.

Man spricht bei einer schweren Hautentzündung auch von der sogenannten Primeldermatitis. Der besonders hohe Primin-Anteil kann zu starken Schwellungen, Juckreiz, Blasenbildung und Schmerzen an den betroffenen Stellen führen.

Fressen Haustiere wie Katzen und Hunde von den Pflanzenteilen der Becherprimel, sind starke Reizungen und Entzündungen im Maul oft die Folge. Auch der Verdauungstrakt kann stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Ebenso gefährlich ist es, wenn die Pflanze in den Mund von Kindern gelangt. Tipp: Wenn Sie Kinder oder Haustiere im Haushalt haben, sollten Sie auf eine Anschaffung der Becherprimel verzichten.

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