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Buchsbaum: Diese Krankheiten führen zum Triebsterben


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Schädlinge und Krankheiten machen Buchsbaum den Garaus

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 18.09.2017Lesedauer: 2 Min.
Ist der Buchsbaum am Ende?
Ist der Buchsbaum am Ende? (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
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Buchsbäume sind sehr beliebt. Doch immer mehr Profi- und Hobbygärtner verzweifeln an ihnen, denn zwei Krankheiten vernichten das Gehölz gleich reihenweise. Welche das sind und wie Sie ihre Buchsbäume vor ihnen schützen können erfahren Sie hier.

Der Buchsbaum (Buxus) ist zwar eine recht widerstandsfähige Pflanze, doch in den letzten Jahren wird ein Triebsterben des Buxus beobachtet. Die zwei häufigsten Gründe sind dafür zwei Plagen: Zum einem der sehr gefährliche Pilz “Cylindrocladium Buxicola” und zum anderen ein Schädling aus Asien, der Buchsbaumzünsler.


Alternativen zum Buchsbaum

Ilex crenata
Daphne arbuscula
+6

Pilzbefall am Buchsbaum: Wie er sich bemerkbar macht

Der Cylindrocladium Buxicola-Pilz verfärbt die Blätter zunächst braun. Später fallen sie ab. Man spricht hier auch vom "Triebsterben der Buchsbäume". Erkennen lässt sich der Befall des Pilzes auch an schwarzen Streifen auf den Trieben, erklärt das LTZ, das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg in Karlsruhe. Auch weiße Sporen oder Flocken an der Blattunterseite könnten ein Merkmal der Krankheit sein.

Die typischen Pilzgeflechte entwickeln sich auf den abgestorbenen Blättern nur bei hoher Luftfeuchtigkeit. Hobbygärtner müssen daher auf einen Befall auch besonders in Zeiten mit feucht-warmen Wetter achten.

Was kann man gegen das Triebsterben tun?

Wenn ein großer Buchsbaum mit dem Pilz befallen ist, schneidet der Gärtner den Pilz kräftig raus, kleine Pflanzen rodet er. Und auch die oberste Bodenschicht sollte er abtragen. Wichtig ist hier: Das befallene Grünzeug und den Boden in den Hausmüll entsorgen und nicht auf den Kompost geben. Hier würden sich die Sporen weiter verbreiten. Das Werkzeug wird anschließend mit 70-prozentigem Alkohol gereinigt. Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung des Pilzes sind im Haus- und Kleingarten nicht zugelassen.

Buchsbaum vor Pilzbefall bewahren

Pilze mögen Feuchtigkeit. Daher sollte man die Pflanzen so gießen, dass die Blätter nicht nass werden – also unten direkt an den Wurzeln. Und Kübelpflanzen stehen am besten unter einem Dach, wo sie dem Regen nicht ausgesetzt sind, erklärt das LTZ.

Auch der Buchsbaumzünsler ist schuld am Triebsterben

Eine weitere Plage ist der Buchsbaumzünsler, den man meist ab etwa Mitte März bemerken kann. Aber der Befall ist anfangs nur schwer zu erkennen, denn die grünen, etwa fünf Zentimeter langen Raupen fressen sich tief im Inneren des Gehölzes statt. Man sollte dann die Raupen absammeln und die typischen Gespinste herausschneiden, erklärt das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) in Karlsruhe. Auch Pflanzenschutzmittel lassen sich zwischen April und Juli ausbringen.

Wie Sie den Buchsbaumzünsler effektiv den Kampf ansagen und vorbeugen können, erfahren Sie hier.

Das sind die Alternativen zum Buchsbaum

Aufgrund der Anfälligkeit der Buchsbäume raten Profis mittlerweile sogar davon ab, Verluste wieder mit einem Buchsbaum zu ersetzen, wie der Verband der Gartenbaumschulen (GBV) berichtet. Als Alternativen zum Buchsbaum nennen sie u.a.:

  • Japanische Hülse (Ilex crenata), darunter besonders die Sorte 'Dark Green', für niedrige Hecken 'Caroline Upright'
  • Tatra-Seidelbast (Daphne arbuscula)
  • die Sorte 'Bloombux' des Kleinblütigen Rhododendrons (Rhododendron micranthum)
  • die Sorte 'Nana' der Polsterberberitze (Berberis buxifolia)
  • die Sorte 'Mecki' des kleinwüchsigen Lebensbaums (Thuja occidentalis)
  • 'Renke's Kleiner Grüner' der Eibe (Taxus baccata)
  • verschiedene Sorten der Steineibe (Podocarpus nivalis)

Welche Alternativen es zum Buchsbaum gibt, sehen Sie in der Bildergalerie.

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