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Rekordverdächtig scharfe Chili "Dragon's Breath Chili"

Rekordverdächtige Schärfe  

Diese Chili hat die Lizenz zum Töten

22.05.2017, 10:37 Uhr | t-online.de, jb

Rekordverdächtig scharfe Chili "Dragon's Breath Chili". Extrem scharfe Chilischoten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Astrobobo)

Extrem scharfe Chilischoten können Sie selbst anbauen (Quelle: Astrobobo/Thinkstock by Getty-Images)

Kann man von zu scharfem Essen sterben? Auf den ersten Blick klingt das unglaubwürdig. Ein Gärtner aus Großbritannien hat nun aber eine Chili gezüchtet, die so scharf ist, dass sie tödlich sein kann.

Mit seiner selbst gezüchteten, schönen Chilipflanze wollte Gärtner Mike Smith aus Wales eigentlich die "Chelsea Flower Show" gewinnen. Doch statt der hübschesten entwickelte er die womöglich schärfste Chili der Welt – die "Dragon's Breath Chili". 

Schärfer als "Carolina Reaper"

Die "Dragon's Breath Chili" hat einen Schärfewert von 2,48 Millionen Scoville-Einheiten und übertrifft dadurch den einstigen Weltrekordhalter, die "Carolina Reaper" (1,569 Millionen Scoville-Einheiten). Zum Vergleich: Das Pfefferspray des US-Millitärs hat einen Schärfewert von etwa 2 Millionen Scoville-Einheiten.

Die Scoville-Skala gibt die Schärfeintensität von Chilis an. Sie bedeutet, dass ein Öltropfen der "Dragon's Breath Chili" ausreichen, um 2,48 Millionen Tropfen Wasser zu schärfen. Smith sagte gegenüber der "Daily Post", dass er versucht habe, die Chilli zu essen. Doch alleine die Berührung der Frucht mit seiner Zungenspitze hinterließ ein starkes Verbrennungsgefühl, welches nach einiger Zeit sogar noch intensiver wurde. 

Drachenatem als Heilmittel?

Wissenschaftler der Universität von Nottingham waren an der Entwicklung der "Dragon's Breath Chili" beteiligt. Sie untersuchten den in der Pflanzenfrucht enthaltenen Wirkstoff Capsaicin, der einer Chili und Paprika den scharfen und brennenden Geschmack verleiht. 

Laut Wissenschaftlern kann der Verzehr der "Dragon's Breath Chili" einen anaphylaktischen Schock auslösen und die Schleimhäute in der Speiseröhre extrem stark anschwellen lassen. Die Forscher wollen daher nun versuchen, den Wirkstoff medizinisch zu verarbeiten. Es sei ein ideales, natürliches Anästhetikum und könnte in Entwicklungsländern eingesetzt werden, die keinen Zugang zu chemischen Narkosemittel habe.

Die Entwicklung der Chilipflanze hat laut Smiths Angaben etwa acht Jahre gedauert. Darunter gab es auch viele Fehlzüchtungen. Ob Smith die "Chelsea Flower Show" gewinnen wird und die "Dragon's Breath Chili" in das "Guinness Buch der Weltrekorde" aufgenommen wird, ist noch unklar.

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