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Neun Akku-Säbelsägen im Test für die Gartenarbeit

Ein Gerät ist mangelhaft  

Test: Braucht man Akku-Säbelsägen bei der Gartenarbeit?

04.06.2021, 11:00 Uhr | dpa-tmn

Neun Akku-Säbelsägen im Test für die Gartenarbeit. Gartenarbeit: Einige Säbelsägen mit Akku sind vielseitig einsatzbar – wie das Modell von Worx. (Quelle: dpa/tmn/Michael Müller-Münker/selbst ist der Mann)

Gartenarbeit: Einige Säbelsägen mit Akku sind vielseitig einsatzbar – wie das Modell von Worx. (Quelle: Michael Müller-Münker/selbst ist der Mann/dpa/tmn)

Akku-Säbelsägen eignen sich perfekt, um Äste auch mit großem Umfang abzutrennen. Aber sind sie noch anderweitig einsetzbar? Und wer braucht eine Akku-Säbelsäge überhaupt?

Sie sägen feiner als Kettensägen und sind sicherer: Akku-Säbelsägen eignen sich daher perfekt, um Äste mit einem großen Umfang zu zerteilen und abzutrennen. Einige Geräte können noch mehr, wie ein aktueller Test der Zeitschrift "Selbst ist der Mann" (07/2021) zeigt.

Unter den insgesamt neun Säbelsägen waren drei Profi-Geräte und sechs Heimwerkersägen. Sechs Geräte bekamen die Note "gut", ein Modell erhielt die Bewertung "befriedigend" und eines die Note "mangelhaft".

Vielseitig einsetzbarer und preisgünstiger Test-Sieger

Ganz vorne lag das Modell A Xis (WX 550) von Worx für 150 Euro – mit der Gesamtnote "sehr gut". Das Besondere: Das Sägeblatt kann man dank Klappmechanismus gedreht montieren – dadurch ist das Modell als Säbelsäge und als klassische Stichsäge nutzbar. Die Heimwerkersäge schnitt auch bei der Kategorie Preis-Leistung am besten ab.

"Der Test hat gezeigt: Billigware können wir nicht empfehlen. Für eine gute Akku-Gartensäge sollte man mindestens 100 Euro ausgeben", sagt Peter Baruschke, Redakteur der Zeitschrift.

Doch wer braucht so ein Gerät überhaupt?

Akku-Säbelsägen: Mit den Profigeräten – hier etwa von Bosch – waren im Test auch dickere Baumstämme problemlos teilbar.  (Quelle: dpa/tmn/Selbst ist der Mann)Akku-Säbelsägen: Mit den Profigeräten – hier etwa von Bosch – waren im Test auch dickere Baumstämme problemlos teilbar.

Grundsätzlich kann man eine Handsäge oder Astschere benutzen. "Aber Astscheren stoßen ab einem Durchmesser von etwa vier Zentimetern meist an ihre Grenzen. Und wer einen größeren Garten hat und viele, dicke Äste zerteilen will, dem wird mit einer Handsäge schnell der Arm lahm", so Baruschke.

Der Akku der getesteten Geräte reichte meist für dutzende Schnitte. "Damit kann man gut einen Tag über arbeiten. Die Geräte benutzt man in der Regel ja nicht dauerhaft, sondern sehr gezielt."

Eine sichere Alternative zur Kettensäge

Gegenüber einer Kettensäge hat eine Säbelsäge mit Akku Vorteile: "Die Verletzungsgefahr ist hier viel geringer. Zudem ist die Schnittkante meist deutlich sauberer und feiner. So werden Bäume, die noch im Saft stehen, weniger verletzt und können schneller heilen", sagt Baruschke.

Für die Wahl des Sägeblattes rät Baruschke: "Wer noch lebende Äste absägt, sollte eine feinere Zahnung nutzen." Da sei die Schnittkante glatter. "Geht es um Totholz, ist man mit einer gröberen Zahnung schneller."

Sägeblätter mit allen Geräten kombinierbar

Einige Geräte im Test hatten einen extra Metallarm zum Greifen. "Das ist praktisch. Damit kann man die Säge an den Ast anlehnen – und so verhindern, dass der Ast sich beim Sägen hin und her bewegt." Bei dickeren Ästen sei es dennoch ratsam, mit der zweiten Hand das Gerät festzuhalten, um die Vibration der Maschine abzufedern.

Einige der Geräte haben weitere Funktionen. "Die Profigeräte sind zum Teil wie eine Stichsäge nutzbar. Sie können auch Dielen teilen oder man kann ein Sägeblatt für Metall einspannen und Stangen zersägen."

Schön ist auch: Die Sägeblätter sind mit allen Säbelsägen kombinierbar – egal, ob mit Akku oder Netzbetrieb. "Denn die Aufnahme ist unabhängig vom Hersteller einheitlich gestaltet", sagt Baruschke.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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