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Alte Elektrogeräte: Verkaufen, spenden oder entsorgen? So geht's


Alte Elektro-Geräte: Verkaufen, spenden oder entsorgen?

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 30.11.2022Lesedauer: 4 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Verschiedene Elektrogeräte (Symbolbild): Das Start-up-Unternehmen Grover vermietet Elektrogeräte und hat diverse Zuschüsse von Investoren bekommen.
Verschiedene Elektrogeräte (Symbolbild): Vor allem Smartphones und Tablets gelten schnell als überholt und werden daher ausgetauscht. (Quelle: Spectra)
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Sie haben bei der CyberWeek zugeschlagen und überlegen nun: Was mache ich mit dem alten Staubsauger, der Kaffeemaschine oder dem Handy? Das sind die Möglichkeiten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Wohin mit ausgedienten Elektro-Geräten?
  • Sonderfall Smartphones
  • Ankäufer im Internet? Nicht immer eine gute Option
  • Verschenken
  • Spenden
  • Entsorgen
  • Vermieten

Wer sich ein neues Küchengerät oder neue Technik gegönnt hat, stellt sich oft die Frage: wohin nun mit dem alten Teil? Dafür gibt es gleich mehrere Optionen. So können Sie beispielsweise mit dem Ausgedienten noch etwas Geld verdienen oder anderen Menschen und auch der Umwelt etwas Gutes tun.

Wohin mit ausgedienten Elektro-Geräten?

Wenn die Geräte noch einwandfrei funktionieren und nur ein paar Gebrauchsspuren aufweisen, lohnt es sich, sie zu verkaufen. Dafür können Sie beispielsweise Online-Anzeigen im Internet oder entsprechende Plattformen und Apps für Elektronik aus zweiter Hand verwenden.

Wer mag, kann aber auch einen Aushang in einem Supermarkt machen oder sich auf einen Flohmarkt stellen. Letzteres ist allerdings häufig nur dann rentabel, wenn Sie gleich mehrere Gegenstände verkaufen wollen. Andernfalls lohnen sich die Standgebühr und die Aufenthaltsdauer auf dem Flohmarkt nicht.

Sonderfall Smartphones

Bei alten Mobiltelefonen haben Sie noch eine weitere Option: Sie können sie spenden – häufig auch dann, wenn es nicht mehr funktioniert.

Beispielsweise freut sich die Deutsche Umwelthilfe über nicht mehr benötigte Smartphones. Diese werden dann entweder repariert und verkauft oder recycelt.

Aber auch andere Umweltorganisationen nehmen Mobiltelefone dankend an. So können Sie Ihr altes Handy beispielsweise beim Naturschutzbund Deutschland oder dem Verein "Pro Wildlife" abgeben. Für jedes Altgerät landet dann ein gewisser Geldbetrag bei einem Umwelt- oder Naturschutzprojekt.

Ankäufer im Internet? Nicht immer eine gute Option

Es gibt auch Anbieter, die sich auf den Ankauf von alten Laptops, Tablets, Smartphones und Co. spezialisiert haben. Diese Wiederverkäufer bieten auf ihrer Internetseite ein Formular an, in dem diverse Informationen zu dem Altgerät abgefragt werden. Aus diesen Daten errechnet eine Software dann einen möglichen Preis, den Sie bei der Plattform für das Gerät erhalten. Dann müssen Sie nur noch die alte Technik gut verpacken, zu dem Wiederverkäufer senden und erhalten dann das Geld.

Der Haken an der Sache: Nicht immer bekommen Sie das Geld ausgezahlt, was Ihnen vorab nach dem Ausfüllen des Formulars genannt wurde. Nachdem der Wiederverkäufer die Ware erhalten hat, wird sie erneut von Mitarbeitern des Unternehmens kontrolliert und dann ein genauer Ankaufspreis festgelegt. Dieser wird Ihnen dann mitgeteilt. Wenn Sie das neue Angebot nicht annehmen, da es unter Umständen nun niedriger ist, müssen Sie bei einigen Anbietern die Kosten für den Rückversand selbst tragen.

Verschenken

Teilweise kann es sinnvoll sein, alte Elektrogeräte zu verschenken. Selbst dann, wenn sie nicht mehr einwandfrei funktioniert, ansonsten aber noch gut in Schuss ist. Denn ab und zu gibt es motivierte Bastler, die sich gerne derartigen Geräten widmen und es als Herausforderung ansehen, sie zu reparieren und dann selbst zu behalten oder entsprechend weiterzuverkaufen.

Derartig begabte und ambitionierte Tüftler finden Sie unter anderem über Kleinanzeigen im Internet oder Aushänge in Supermärkten oder Cafés. Apropos Café: Auch der Gang in ein sogenanntes Repair-Café kann sich lohnen. Denn dort finden Sie sicherlich den ein oder anderen Hobbybastler, der sich über das Altgerät freut – selbst wenn es nur als Ersatzteilspender dient.

Spenden

Nicht jeder kann sich eine Kaffeemaschine, einen Staubsauger oder einen Fernseher leisten. Wenn Sie bedürftigen Menschen etwas unter die Arme greifen möchten, können Sie die Elektrogeräte spenden, die Sie durch neue ersetzt haben. Wichtig ist, dass die Geräte noch einwandfrei funktionieren. Andernfalls würden die Annahmestellen auf den Kosten für die Entsorgung sitzen bleiben.

Mögliche Abgabestellen sind beispielsweise Sozialkaufhäuser, Gebrauchtwarenkaufhäuser, gemeinnützige Organisationen oder Verkaufsläden sozialer Organisationen. Diese bieten sogar teilweise eine kostenlose Abholung direkt beim Kunden an. Adressen zu den Anlaufstellen finden Sie oft auf den Internetseiten der kommunalen und städtischen Entsorgungsbetriebe. Fehlen derartige Daten, lohnt sich ein Anruf bei der entsprechenden Kundenhotline.

Info

Häufig wird vor Ort der Zustand Ihrer Spende überprüft. Wenn sie nicht den Voraussetzungen entspricht, können die Institutionen die Gabe ablehnen. Es lohnt sich daher immer, ehrlich zu sein und sich so den ein oder anderen Weg zu ersparen und gleich zu Entsorgungsstelle zu fahren.

Entsorgen

Ist das Gerät gar nicht mehr zu gebrauchen, sollten Sie es fachgerecht entsorgen. Das bedeutet, dass Sie es weder mit einem Schild "Zu verschenken" auf den Gehweg noch neben die Mülltonnen oder auf einen Bürgersteig stellen. Beides kann ein sehr hohes Bußgeld nach sich ziehen und schadet zudem der Umwelt.

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Abgabe beim Händler

Großhändler sind dazu verpflichtet, kleine Elektrogeräte zurückzunehmen und diese fachgerecht zu recyceln beziehungsweise sie dem Recycling zuzuführen. Bei größeren Elektrogeräten kommt es zum einen auf deren Kantenlänge, zum anderen auf die Größe der Ladenfläche des Händlers an. Auch die Menge, die der Großhändler annehmen muss, ist begrenzt. Haushaltsübliche Mengen sind in der Regel kein Problem und kostenlos.

Abgabe im Supermarkt

Auch der Lebensmittelhandel muss ab einer gewissen Verkaufsfläche (über 400 Quadratmeter) defekte Elektrogeräte annehmen. Allerdings gibt es noch einige Voraussetzungen, die Sie beachten müssen: Das Elektrogerät darf eine bestimmte Kantenlänge nicht überschreiten, es gibt eine Maximalanzahl und teilweise ist die Rücknahme nur möglich, wenn Sie ein gleichwertiges Neugerät kaufen.

Recyclinghöfe und kommunale Sammelstellen

Ausgediente Elektrogeräte können Sie an kommunalen Sammelstellen oder den Recyclinghöfen beziehungsweise Wertstoffhöfen abgeben.

Vermieten

Es gibt ebenfalls die Möglichkeit, nicht mehr benötigte Elektrogeräte zu vermieten. Besonders beliebt sind dabei Werkzeuge, Dampfreiniger, Rasenmäher und andere Produkte, die man eher selten nutzt. Aber auch Weißeware wie Waschmaschinen, Trockner oder Kühlschränke können vermietet werden. Sie werden unter anderem dankend von Personen angenommen, die übergangsweise in der Stadt wohnen und sich keine neuen Geräte für den kurzen Zeitraum kaufen möchten.

Wichtig ist dabei allerdings ein Vertrag, der auch Auskunft darüber gibt, was bei einem Schadensfall geschieht. Am besten ist es daher, wenn Sie Ihre Geräte über die Plattformen spezieller Anbieter vermieten.

Übrigens: Die gelegentliche Vermietung von beweglichen Dinge zählt zwar zu den "Sonstigen Einkünften" (§ 22 Nr. 3 EStG). Bis zu einem Einnahmewert von 256 Euro im Jahr ist sie allerdings steuerfrei.

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Verwendete Quellen
  • bsr.de "Spenden statt wegwerfen"
  • verbraucherzentrale.nrw "Elektroscchrott"
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  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

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