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Womit Fenster putzen? So wird es streifenfrei


Reicht Wasser? Womit Sie Fenster putzen sollten


21.02.2023Lesedauer: 3 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

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Frühjahrsputz: Verwenden Sie keine aggressiven Reiniger, die die Materialien angreifen. (Symbolbild) (Quelle: IMAGO/Rüdiger Rebmann)

Spezialreiniger, Brennspiritus, Akku-Fenstersauger und Dampfreiniger? Wer glaubt, dass nur damit die Fenster schlierenfrei sauber werden, der irrt.

Damit Fenster schön sauber werden, brauchen Sie nicht viel Geld zu investieren. Ein paar gewöhnliche Putzutensilien, die Sie sicherlich eh schon zu Hause haben, reichen. Wir haben Ihnen im Folgenden zusammengefasst, womit Sie Fenster putzen sollten.

Fensterputzen: Diese Putzutensilien brauchen Sie

Profis sind gut ausgestattet, wenn sie ein Fenster putzen. Und zwar mit folgenden Gegenständen:

  • Eimer
    für das Putzwasser
  • zwei bis drei Lappen
    zum Abwischen und Trockenwischen
  • Putzhandschuhe
    um die Haut an den Händen zu schonen
  • einem Abzieher
    um die Feuchtigkeit von der Scheibe schlierenfrei zu entfernen
  • Fensterleder
    um die Scheibe nach dem Putzen zu polieren
  • etwas Küchenrollenpapier
    zum Reinigen der Gummilippe, Auffangen des herunterlaufenden Wassers und Reinigen der Rahmenecken
  • bei Bedarf oder starken Verschmutzungen: einem Handfeger, einem Schwamm, einer Zahnbürste.

Mit diesen Mitteln werden Fenster geputzt

An Hausmitteln benötigen Sie:

  • warmes Wasser (40 bis 50 Grad)

Tatsächlich verwenden viele professionelle Fensterputzer lediglich warmes, klares Wasser, um die Scheiben zu reinigen. Bei starken Verschmutzungen geben sie allerdings oft noch einen Schuss Geschirrspülmittel – ohne die Haut pflegende Zusatzstoffe – in das Putzwasser. Wer mal etwas Neues ausprobieren möchte, kann auch diese Geheimwaffe fürs Fensterputzen nutzen, die für strahlende Scheiben sorgt.

Was bringen Fenstersauger oder Dampfreiniger?

Wer nicht so viele Putzutensilien und -reiniger verwenden möchte, kann auch einen Akku-Fenstersauger oder einen Dampfreiniger verwenden. Doch erleichtern diese Hilfsmittel wirklich die Arbeit? Das haben wir in diesem Artikel für Sie getestet. Beim Dampfreiniger kann es sein, dass die hohen Wassertemperaturen den Fensterdichtungen oder der Schutzschicht auf der Scheibe schaden. Aus demselben Grund sollten mit dem heißen Dampf auch nicht zu nahe an die Kunststoffrahmen kommen.

Profis raten, sich die Kosten für derartige Gadgets zu sparen. Investieren Sie lieber in einen professionellen Abzieher mit einer guten Gummilippe. Das und die richtige Abziehtechnik sind der wahre Grund, weshalb Fenster bei Profis streifen- und schlierenfrei sauber werden. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel.

Womit Sie keine Fenster putzen sollten

Es gibt Mittel und Utensilien, die Sie nicht zum Fensterputzen verwenden sollten. Sie hinterlassen Streifen, Schlieren, trüben das Glas oder hinterlassen kleine Kratzer. Andere wiederum können die Gummidichtungen oder den Rahmen angreifen und zerstören.

Diese Mittel sollten Sie nicht verwenden:

  • Essig
    Weshalb Essig kein geeignetes Hausmittel zum Fensterputzen ist, erfahren Sie in diesem Artikel.
  • Brennspiritus
    Warum sich Brennspiritus nicht zum Reinigen der Fenster eignet, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.
  • Glasreiniger
    Auch wenn die Bezeichnung "Glasreiniger" vermuten lässt, dass das Mittel zum Putzen von Fenstern geeignet ist, ist das nicht der Fall. Die Alkohole in ihm können die Gummidichtungen, das Silikon und den Kunststoffrahmen angreifen. Sie werden auf Dauer porös. Teilweise sind auch Stoffe enthalten, die einen unschönen, grauen oder milchigen Schleier auf den Scheiben hinterlassen. Der wird erst nach mehrmaliger Anwendung erkennbar.
  • Weichspüler
    Es stimmt zwar, dass Regen von Fensterscheiben abperlt, wenn diese mit Weichspüler geputzt wurden. Allerdings hinterlässt der Wäschezusatz einen milchigen Film und Schlieren auf dem Glas. Ein weiterer negativer Punkt: Weichspüler ist schlecht für die Umwelt. Wenn es regnet, wird er teilweise abgespült, versickert in der Erde und landet über Umwege dann im Grundwasser.
  • Zitrone/Zitronensäure
    Wie auch Essig handelt es sich bei dem Hausmittel um eine Säure, also ein aggressives Mittel, das die Gummidichtungen, das Silikon und das Material des Fensterrahmens angreifen kann. Verwenden Sie es daher besser nicht.

Diese Utensilien sollten Sie nicht verwenden:

  • Topfschwamm
    Die raue Fläche hinterlässt kleine Kratzer auf der Scheibe, wodurch sie auf Dauer milchig wird.
  • Ceranfeldkratzer/-schaber
    Die scharfe Klinge kann tiefe Rillen und Kratzer auf dem Glas hinterlassen, wenn sie nicht richtig gehalten wird. (Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel.) Sie sollten dieses Hilfsmittel daher nur sehr selten anwenden und die Verschmutzung vorher gut einweichen.
  • Zeitungspapier
    Damals wurden Zeitungen mit einer bleihaltigen Farbe gedruckt. Wenn man das Glas mit dem Papier polierte, sorgte das Blei für einen gewissen Glanz. Heutzutage würde stattdessen die Druckerschwärze auf der Scheibe zurückbleiben, die sich nur sehr schwer wieder entfernen lässt.
  • Mikrofasertücher
    Hier gilt es zu beachten, um welche Art von Mikrofasertücher es sich handelt. Varianten für die professionelle Reinigung haben meist feine, weiche Fasern, die die Materialien schonen. Die Fasern von günstigen Produkten sind hingegen schlecht verarbeitet und nicht weich. Der in dem Textil enthaltene Kunststoff ist kratzig und rau und kann daher auch Mikrokratzer auf der Scheibe und dem Rahmen hinterlassen.
Verwendete Quellen
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