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Hart oder weich: Welche Matratze ist die beste?


Hart oder weich: Welche Matratze ist die beste?

anni, CF

Aktualisiert am 04.07.2020Lesedauer: 3 Min.
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Besser hart oder weich? Wichtig ist, dass die Matratze an Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst ist.
Besser hart oder weich? Wichtig ist, dass die Matratze an Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst ist (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Der Mensch verbringt im Schnitt knapp ein Drittel seines Lebens im Bett. Die Frage nach der richtigen Matratze sollte deshalb nicht unterschätzt werden. In einem Punkt streiten sich hier die Gemüter: Sind harte oder weiche Matratzen besser?

Matratze kaufen: Hart oder weich?

Wenn Sie vorhaben, sich eine neue Matratze zu kaufen, sollten Sie vorab wissen: Die "perfekte" Matratze gibt es nicht! In vielen Fachgeschäften wird zu einer möglichst harten Unterlage geraten. Studien beweisen jedoch, dass eine mittelharte Matratze die bessere Wahl ist. Auch stellen Physiotherapeuten und Ärzte immer wieder fest, dass der Einfluss der Matratze auf den Rücken geringer ausfällt als von Herstellern häufig angepriesen.

Bei der Wahl der Matratze kommt es in erster Linie auf Ihren Körper und Ihre individuellen Schlafgewohnheiten an. So bestimmen zum Beispiel Schlafposition, Körpergewicht und Rücken, welche Matratze für Sie geeignet ist.


Tipps für einen besseren Schlaf

In wohltemperierten Schlafräumen, die mit beruhigenden Farben und nicht zu aufregenden Mustern eingerichtet sind, schläft es sich gleich viel besser.
Das Bett sollte zum Schlafen da sein
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Schlafposition beachten: Rücken, Seite oder Bauch

  • Für Rückenschläfer gilt es, auf die sogenannte Lordose zu achten. Das ist die natürliche S-Krümmung der Wirbelsäule. Machen Sie den Test: Passt beim Liegen im Bereich der Lenden- und Halswirbelpartie zwischen Rücken und Matratze eine Hand, ist die Unterlage zu hart.
  • Seitenschläfer haben dann die richtige Matratze, wenn ihre Wirbelsäule beim Liegen eine gerade Linie bildet. Ist die Matratze zu weich, hängt die Wirbelsäule durch. Ist sie zu hart, knickt sie im Schulter- und Beckenbereich ab. Greifen Sie am besten zu einem mittelharten Modell mit einer hohen Punktelastizität. Das bedeutet, dass die Unterlage nicht großflächig, sondern nur an den Stellen nachgibt, wo auch der Körper einsinkt.
  • Nur rund zehn Prozent der Menschen schlafen am liebsten auf dem Bauch. Für sie empfehlen sich härtere Matratzen, die sich jedoch ebenfalls der Körperform anpassen. Beim Kissen sollten Bauchschläfer besonders Acht geben: Es darf nicht zu hoch sein, da sonst der Nacken überdehnt wird. Viele Bauchschläfer verzichten aus Bequemlichkeit komplett auf ein Kopfkissen.

Körpergewicht: Harte Matratzen für Übergewichtige

Harte Matratzen stützen schwere Menschen besser ab, weiche sind für zierliche Menschen gut geeignet. Setzen Sie Ihr Gewicht aber in Relation zur Körpergröße. Wenn Sie beispielsweise sehr groß, aber nicht übergewichtig sind, brauchen Sie nicht unbedingt eine härtere Matratze.

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Menschen, die viel Sport treiben, finden höhere Härtegrade meist angenehmer, Senioren schlafen bevorzugt auf weichen Unterlagen.

Weiche Matratze bei Rückenschmerzen

Menschen mit Rückenschmerzen sollten sich keine zu harte Unterlage aussuchen. Wissenschaftler fanden heraus, dass eine etwas weichere Unterlage für längeren Schlaf und weniger Beschwerden sorgt.

Wenn Sie unter Rückenschmerzen leiden, sollten Sie den Kauf einer orthopädischen Matratze in Erwägung ziehen. Diese besitzen fünf bis sieben orthopädische Zonen für Kopf und Nacken, Hals- und Nackenwirbel, Schultern, Lendenwirbel und Becken. Orthopädische Matratzen müssen nicht teuer sein, es gibt auch günstige Exemplare, die ihren Zweck erfüllen.

Bedenken Sie, dass Ihr Rücken im Schlaf nicht geheilt werden kann – Sie können mit einer guten Matratze jedoch Verspannungen lindern.

Der richtige Härtegrad beim Wasserbett

Der Härtegrad einer Matratze entspricht der Füllmenge beim Wasserbett. Wie Hersteller angeben, kann ein Wasserbett bei Rückenschmerzen unterstützen, indem es das Körpergewicht des Schlafenden gleichmäßig verteilt und so die Wirbelsäule entlastet.

Ob ein Wasserbett gegen Rückenschmerzen hilft, ist jedoch umstritten. Bemängelt wird häufig das starke Einsinken, das nicht gerade förderlich für die Wirbelsäule ist. Richtig gefüllt und vom Profi beraten, lässt sich aber auch dieses Problem lösen. Ein Wasserbett ist in verschiedene Kammern untereilt, die voneinander unabhängig sind und individuell angepasst werden können.

Ein Wasserbett sollte nicht zu weich eingestellt sein, da die Wirbelsäule sonst zu stark durchhängt. Ein weiterer Faktor ist die Temperatur, die sich bei modernen Wasserbetten regulieren lässt. Auf einem leicht erwärmten Untergrund können sich die Muskeln im Schlaf besser entspannen.

Es gibt keine Norm für Härtegrade

Die Spanne der Härtegrade von Matratzen reicht von H1 für sehr weich bis H5 für sehr fest, wobei die meisten Modelle in H2 und H3 erhältlich sind. Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass es keine einheitliche und verbindliche Einteilung von Matratzen in Härteklassen gibt: "Jeder Produzent macht, was er will – mal steht da Härtegrad 2 oder mittelfest oder mittelhart oder Härte II oder medium."

Tipp: Entscheiden Sie selbst, auf welcher Matratze Sie sich wohlfühlen! Liegen Sie im Geschäft so viele Modelle wie nötig Probe. Lassen Sie sich vor Ort beraten und testen die Schlafunterlage zuhause. Bei seriösen Fachhändlern können Sie die Matratze nach ein paar Tagen umtauschen.

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  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

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