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Ikea zieht Preise massiv an – und es könnte noch teurer werden

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 18.01.2023Lesedauer: 1 Min.
Ikea
Der schwedische Möbel-Gigant IKEA: Viele Produkte sind deutlich teurer geworden. (Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Überall steigen die Preise – nun kann man auch bei Ikea nicht mehr günstig Möbel kaufen. "Billy" und Co. kosten jetzt bis zu 131 Prozent mehr.

Der Möbelhändler Ikea hat seine teils kräftigen Preissteigerungen mit erhöhten Kosten für Einkauf, Transport und Energie begründet. Die "Bild" hatte die aktuellen Preise ausgewählter Produkte mit denen aus dem Vorjahr verglichen und war auf Steigerungen bis zu 131 Prozent etwa für das Bettgestell "Nesttun" gekommen. Auch Ikea-Klassiker wie das Bücherregal "Billy" (53 Prozent) und der Kleiderschrank "Pax" (50 Prozent) seien deutlich teurer als vor einem Jahr.

Ikea kommentierte die einzelnen Preisangaben am Mittwoch nicht. Man sei im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 nicht umhingekommen, die Preise für Teile des Sortiments anzupassen, hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme. Zuvor habe das Unternehmen den größten Teil der Kostensteigerungen in der weltweiten Lieferkette selbst aufgefangen. Seit dem Herbst 2022 habe man auch wieder Preise gesenkt, wenn sich die Lieferketten stabilisiert und die Lagerbestände verbessert hätten.

Ikea schließt weitere Preissteigerungen nicht aus

Weitere Preissteigerungen wollte der größte Möbelhändler in Deutschland nicht ausschließen: "Nichtsdestotrotz sind auch wir nicht immun gegen die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen wie deutlich gestiegene Einkaufspreise, nicht nur für unser Sortiment, sondern auch für Energie und Transport."

Zur Preisentwicklung bei anderen deutschen Möbelhäusern habe der Handelsverband Wohnen und Büro keine Statistiken, erklärte ein Sprecher. Das Statistische Bundesamt weist in seinem Inflationswarenkorb für die Gruppe Möbel, Leuchten, Geräte und Haushaltszubehör im Jahr 2022 eine Steigerung von 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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