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In fast jedem alten Krempel steckt noch Geld

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 09.01.2021Lesedauer: 4 Min.
GerĂŒmpel
Alter Krempel: Teilweise stecken im GerĂŒmpel noch wahre SchĂ€tze. (Symbolbild) (Quelle: trekandshoot/getty-images-bilder)
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Es gibt immer wieder Situationen im Leben, in denen man sich von Hausrat trennt. Bei einem Umzug beispielsweise. Oder wenn der Keller einfach zu voll geworden ist. Besonders unangenehm sind Haushaltsauflösungen von verstorbenen Familienmitgliedern. In jedem Fall aber gilt: Nicht gleich alles zum SperrmĂŒll geben. Fast alles lĂ€sst sich noch zu Geld machen.

Das Wichtigste im Überblick


  • Mit Schmuck und Porzellan zum Experten
  • FĂŒr altes Spielzeug gibt es einen großen Markt
  • Eine Auktion ist oft auch ein GlĂŒcksspiel
  • GegenstĂ€nde als Gesamtpaket anbieten

Laut dem Bundesverband Deutscher Auktionatoren lĂ€sst sich aus einem normalen Haushalt fast alles verwerten, wenn die Besitzer es geschickt anstellen. Der Verband rĂ€t Angehörigen und Freunden, bei einer Haushaltsauflösung nicht ĂŒberstĂŒrzt zu handeln, sondern sich die gesamte Einrichtung genau anzusehen. Denn hĂ€ufig sind es unscheinbare StĂŒcke, die kostbar sein können. Aber auch, wenn sich keine SchĂ€tze finden, lĂ€sst sich in den meisten FĂ€llen noch ein guter Ertrag erzielen. Wegwerfen ist die allerletzte Option.

Mit Schmuck und Porzellan zum Experten

Die grĂ¶ĂŸten Erlöse versprechen in der Regel Bilder, Schmuck, Möbel und Porzellan. EigentĂŒmer können sich bei diesen StĂŒcken gut anhand von Bildern im Internet informieren, wie hoch sie gehandelt werden. Anhaltspunkte sind zum Beispiel die Signaturen. Schmuck und Porzellan sollten sie besser von einem Experten schĂ€tzen lassen, ebenso wie Möbel. Die sind fĂŒr KĂ€ufer meist nur von Interesse, wenn sie alt sind. Das gilt fĂŒr Teile aus der GrĂŒnderzeit um 1880. Aber auch Bauhausmöbel aus den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts laufen gut auf Auktionen.

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Besonders gefragt sind kleinere StĂŒcke wie Frisierkommoden oder Tischchen, die sich gut mit modernem Design kombinieren lassen. Wenig Interesse besteht nach ihrer Erfahrung an Möbeln aus den 40er bis 80er Jahren. Auch BĂŒcher haben es schwer, wenn sie nicht alt oder ganz besonders sind.

FĂŒr altes Spielzeug gibt es einen großen Markt

Viel Geld zahlen Sammler manchmal fĂŒr Dinge, die Laien unterschĂ€tzen. Zum Beispiel fĂŒr altes Spielzeug, am besten noch in der Originalverpackung. Besonders fĂŒr Puppen, Autos, Eisenbahnen und Blechspielzeug gibt es einen großen Markt. Einige Mitarbeiter der AuktionshĂ€user geben gern Auskunft ĂŒber den Wert der StĂŒcke. Wer seine Sachen selbst hinbringt, muss fĂŒr die Beratung nicht bezahlen.

Hilfe gibt es auch beim Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter KunstsachverstÀndiger sowie qualifizierter KunstsachverstÀndiger. Auf seiner Homepage sind Adressen von Experten auf vielen verschiedenen Fachgebieten aufgelistet.

Eine Auktion ist oft auch ein GlĂŒcksspiel

Der Erlös bei einer Auktion hĂ€ngt aber nicht nur vom tatsĂ€chlichen Wert des Gegenstands ab. Auch die Tagesform der anwesenden Bieter spielt eine Rolle. Vor allem wenn Sammler unter den Interessenten sind, können sie sich und somit das Gebot gegenseitig hochschaukeln. So war es auch bei einem Bild aus einer Erbschaft, die die Erben ausgeschlagen hatten. Es hing in einer völlig verrĂ€ucherten Wohnung. Die Auktionatoren waren sich zunĂ€chst nicht ĂŒber seinen Wert im Klaren. Ein Nachlassverwalter ließ es schließlich versteigern. Es brachte 100.000 Euro.

GegenstÀnde als Gesamtpaket anbieten

Meist sind es aber ganz normale AlltagsgegenstĂ€nde, die unter den Hammer kommen. Die Auktionatorin empfiehlt, sie nicht einzeln anzubieten, sondern grĂ¶ĂŸere Posten zusammenzustellen. Denn Posten mit verschiedenen PorzellangegenstĂ€nden oder KĂŒchenutensilien verkaufen sich besser als die einzelnen Teile. Auch elektronische GerĂ€te, Kleidung oder BĂŒcher können so zusammengefasst werden. So bleibt am Ende weniger ĂŒbrig.

Der Zeitgeist spielt eine große Rolle

Manchmal bekommen alte Dinge neue Aufmerksamkeit geschenkt, weil sie plötzlich dem Zeitgeist entsprechen. So finden sich etwa in Haushalten der neuen BundeslĂ€nder oft StĂŒcke, die bei Sammlern nun sehr begehrt sind – und das nicht nur in Deutschland, so das Museum fĂŒr Alltagskultur in EisenhĂŒttenstadt. In Los Angeles gibt es sogar ein DDR-Museum. Hier werden viele typische Produkte ausgestellt. Wie zum Beispiel das RĂŒhrgerĂ€t RG 28 aus dem Kombinat AKA Elektrik aus den 70er Jahren. Dieses ist noch immer im Gebrauch. Viele Leute, die es benutzen, sind sich gar nicht bewusst, dass sich KĂ€ufer im In- und Ausland dafĂŒr interessieren.

Gutes Geld bringen auch Sammlungen von Zeitschriften aus der DDR-Zeit. Wer zum Beispiel alle Ausgaben vom "Mosaik" besitzt, hat einen Goldschatz. So kann allein die Nummer 1 ĂŒber 1.000 Euro bringen – und das bei einem Heftpreis von damals 60 Ost-Pfennig. Begehrt ist auch die Kinderzeitschrift "Atze", eine Art Comic-Magazin, die von 1955 bis 1991 erschien.

Es muss nicht immer Geld sein

Selbst Dinge, die sich nicht unbedingt zu Geld machen lassen, haben oft noch einen großen ideellen Wert, weil sie historisch bedeutsam sind. So geben beispielsweise Briefe, Zeitschriften und BĂŒcher mit Randbemerkungen Einblick in das Leben der Menschen zur jeweiligen Zeit. Diese können daher auch interessant fĂŒr Museen und Ausstellungen sein. Wenn Sie etwas in einem Nachlass finden, sollten Sie es einem Fachmann zeigen, bevor Sie es wegwerfen.

Eine Möglichkeit, Hausrat loszuwerden und gleichzeitig etwas Gutes zu tun, ist die Spende. Viele VerbĂ€nde in den verschiedenen Regionen freuen sich immer ĂŒber Kleidung, Möbel und Geschirr, beispielsweise auch der Deutsche Caritasverband in Berlin. Die Spenden werden in Kleiderkammern und SozialkaufhĂ€usern an BedĂŒrftige verteilt oder verkauft. Wichtig ist es aber, dass die Sachen absolut in Ordnung sind. Dabei spielen modische oder Geschmacksfragen keine Rolle. Der Zustand des Gegenstands sollte so gut sein, dass Sie ihn selbst noch benutzen wĂŒrden.

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