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Möbelpflege: Kratzer und Flecken auf Möbeln richtig beseitigen

6 hilfreiche Tipps  

Kratzer und Flecken auf Möbeln beseitigen

24.07.2018, 12:19 Uhr | t-online.de, jb, dpa

Möbelpflege: Kratzer und Flecken auf Möbeln richtig beseitigen. Möbelpflege: Simple Tipps gegen Kratzer, Flecken und unschöne Gerüche. (Quelle: VDM)

Möbelpflege: Simple Tipps gegen Kratzer, Flecken und unschöne Gerüche. (Quelle: VDM)

Egal ob Kratzer das Holz verunstalten, heruntergetropftes Kerzenwachs auf der Kommode hart geworden ist oder es im alten Kleiderschrank muffig riecht: Die meisten Macken in Möbeln kriegt man schnell und einfach in den Griff. 

Für die alltägliche Reinigung und Pflege rät der Verband der Deutschen Möbelindustrie  (VDM) zu regelmäßigem Staubwischen – und zwar ganz gleich, ob es sich um Massivholz- oder lackierte Möbel handelt.

Nicht mit Microfasertüchern Staub wischen

"Von Microfasertüchern ist abzuraten, da sie kleinste Kratzer in der Oberfläche des Möbels verursachen können." Der VDM rät zu Staubtüchern aus Baumwolle. Zu diesem Zwecke könne man zum Beispiel alte T-Shirts oder Unterhemden sehr gut umfunktionieren.

Tipp 1: Kratzer kaschieren

Kleinere Kratzer kann man mit einem Wachsstift kaschieren. Dieser verschließt die Rillen wieder und sorgt dafür, dass sich kein Schmutz darin ablagert. "Bei größeren Kratzern sollte man sich aber an einen Fachmann wenden", rät der VDM.

Neben Wachsstiften helfen auch Walnüsse, Kratzer und Macken zu kaschieren. Reiben Sie dazu mit einer Walnuss so lange über die betroffene Stelle, bis sich diese abgedunkelt hat. Die Inhaltsstoffe der Walnuss dunkeln die Stelle ab und verschließen diese zusätzlich etwas.

Kleine Kratzer im Holz könnten mit Zitronensaft und Pflanzen- oder Olivenöl behandelt werden. Zu gleichen Teilen gemischt wird es in Verlaufsrichtung des Kratzers mit einem weichen Tuch (kein Mikrofaser!) eingerieben. Kratzer in dunklem Holz können mit starkem Kaffee eingerieben werden.

Kleine Dellen werden buchstäblich ausgebügelt: dazu den Schaden mit etwas Wasser aus einem Schwamm beträufeln, mit einem Tuch abdecken und vorsichtig darüber bügeln. Dies so lange wiederholen, bis das Holz ausreichend gequollen und die Delle kaum noch zu sehen ist.

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Tipp 2: Risse entfernen

Für größere Risse oder Löcher gibt es verschiedene Spachtelmassen in Holztönen oder überstreichbarem Weiß. Diese lassen sich unterschiedlich dick auftragen.

Tipp 3: Schuhspuren entfernen

Gerade an Tisch- und Stuhlbeinen findet man häufig schwarze Rückstände von Schuhsohlen. Im Drogeriemarkt gibt es sogenannte Fleckenradierer, mit denen sich der Schuhabrieb entfernen lässt.

"Als Alternative kann auch ein handelsüblicher Radiergummi oder ein nebelfeuchtes Baumwolltuch den Schmutz rückstandslos beseitigen", rät der VDM. "Wenn das nicht geht, hilft meist wasserlöslicher Augen-Make-Up-Entferner aus der Drogerie."

Tipp 4: Rückstände von Stiften entfernen

Hat der Nachwuchs einmal versehentlich über das Blatt hinaus gemalt, kommt es auf den verwendeten Stift an, wie man die Rückstände auf der Tischplatte am besten beseitigt.

"Bleistifte und tintenfreie Farbstifte lassen sich am besten mit handelsüblichen Radiergummis entfernen", so der VDM. Bei Kugelschreibertinte raten die Experten zu dem speziellen Fleckenradierer. Sie sind auch bei Filzstiftrückständen das Mittel der Wahl.

Tipp 5: Kerzenwachs entfernen

Um Wachsflecken zu entfernen, soll man zunächst warten, bis das Wachs ganz ausgehärtet ist. Dann kann man es vorsichtig mit einem Kunststoffspachtel entfernen.

"Bei Massivholzmöbeln sollte man in Richtung des Faserverlaufs vorgehen, so dass eventuelle Kleinstkratzer nicht sichtbar zurückbleiben", empfehlen die Möbelexperten. "Anschließend sollte man die gesamte Oberfläche mit geeigneter Möbelpolitur nachbehandeln."

Tipp 6: Unangenehme Gerüche beseitigen

Möbel aus Großvaters Zeiten zeichnen sich häufig durch einen muffigen Mottenkugelgeruch aus. "Hier hilft zunächst das Auslüften an der frischen Luft, wobei das Möbelstück vor Witterungseinflüssen geschützt werden muss", rät der der Möbel-Verband. 

Nach ein bis zwei Tagen werde das Möbelstück dann einmal komplett mit Holzöl nachbehandelt. "Bei naturbelassenen Möbeln ist zuvor auch eine Reinigung mit Wasser verdünntem Salmiak aus dem Baumarkt möglich. Anschließend sollte das Möbel an der frischen Luft trocknen, bis sich der starke Essiggeruch verflüchtigt.

Verwendete Quellen:
  • Verband der Deutschen Möbelindustrie
  • dpa

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