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Stiftung Warentest: Wie gut kühlen Sonnenschutzfolie und Klimageräte?

Kühler Schlaf im Sommer  

Diese Tricks halten die Wärme wirklich aus der Wohnung

04.06.2021, 17:01 Uhr | dpa-tmn

Stiftung Warentest: Wie gut kühlen Sonnenschutzfolie und Klimageräte?. Schlaf im Sommer: Ein Gerät kann verhindern, dass sich die Räume bei hohen Temperaturen aufheizen. (Symbolbild) (Quelle: Getty Images/andresr)

Schlaf im Sommer: Ein Gerät kann verhindern, dass sich die Räume bei hohen Temperaturen aufheizen. (Symbolbild) (Quelle: andresr/Getty Images)

Erholsame Nächte bei heißen Temperaturen? Daran ist bei vielen nicht zu denken. Doch es muss nicht immer die Klimaanlage sein. Die Stiftung Warentest hat noch ein weiteres Produkt untersucht.

Sonnenschutzfolien reflektieren Sonnenstrahlen und verhindern so, dass sich Räume im Sommer aufheizen. Gute Folien könnten zum Teil Klimageräte ersetzen, so die Stiftung Warentest. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "test" (6/2021) wurden elf Produkte untersucht – zehn bekamen die Note "gut".

Für Schlafräume im Dachgeschoss empfehlen die Tester stark reflektierende Folien – ganz vorne lagen mit der Durchschnittsnote 2,2:

  • Bruxsafol (AX Plus 20)
  • Opalfilm (silber 20R sr Primus Plus)

Wer es heller haben will, sollte weniger stark reflektierende Folien verwenden. Hier schnitten mit der Note 2,2 am besten ab:

  • Bruxsafol (AX Plus 70)
  • Llumar (CHE 55 ER)

Selbst Hand anlegen spart Geld: Wer die Folien selbst montiert, zahlt etwa zwischen 17 und 63 Euro pro Quadratmeter. Kommt der Fachmann und bringt sie an, müssen Kunden im Schnitt mit bis zu 120 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Splitgeräte kühlen besser als Monoblöcke

Wer mit einem Klimagerät die Wohnung kühlen möchte, sollte wissen: Monoblöcke sind Splitgeräten hoffnungslos unterlegen. Stiftung Warentest hat zehn Modelle getestet. Wie sie abschnitten, erfahren Sie hier.

Splitgeräte bestehen aus einem Innen- und einem Außenteil und werden fest an der Wand angebracht. Monoblöcke dagegen lassen sich einfach in der Wohnung aufstellen, auch ohne das Okay von Vermietern, das bei Splitgeräten eingeholt werden muss. Die genauen Unterschiede erfahren Sie hier.

Vor- und Nachteile abwägen

Im Vergleich sind Sonnenschutzfolien eine klimafreundlichere und günstigere Lösung als Klimageräte. Es gibt aber Nachteile: Die Folien dunkeln Räume ab und können so Heizkosten erhöhen, wie Berechnungen der Tester zeigen. Daher raten sie, über Alternativen nachzudenken. Mit einem Rollo etwa kann man steuern, wann die Sonne ausgesperrt werden soll.

Doch um bei großen schattenlosen Fenstern nach Süden oder schlechter Dämmung dauerhaft zu kühlen, kann zusätzlich ein Klimagerät sinnvoll sein. Umgekehrt kann bei bereits vorhandenem Gerät eine Folie helfen, es seltener zu benutzen. Das spart mehr Treibhausgase, als im Winter für die zusätzliche Heizung wieder verbraucht wird. Es kann sich also lohnen, beides zu kombinieren.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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