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Ist Kaffee gesund? Wie viele Tassen darf man trinken?


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Welche Effekte hat Kaffee auf unsere Gesundheit?

Von t-online, dpa, sah

Aktualisiert am 26.07.2022Lesedauer: 3 Min.
Kaffee: Ob Espresso oder Filterkaffee – dem Getränk werden gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt.
Kaffee: Ob Espresso oder Filterkaffee – dem Getränk werden gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt. (Quelle: gdas/getty-images-bilder)
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Kaffee bewirkt etwas im Körper. Studien zeigen: Der Konsum könnte sogar helfen, bestimmten Erkrankungen vorzubeugen. Wie kommt das?

Kaffee ist für viele Menschen der Wachmacher schlechthin. Doch er kann noch mehr, als nur die Müdigkeit aus den Gliedern zu treiben. Studien deuten darauf hin, dass Kaffee durchaus positive Effekte für die Gesundheit haben kann. Zumindest ein moderater Kaffeekonsum ist eher mit einem allgemein reduzierten Krankheitsrisiko zu verbinden.


Diese positiven Effekte hat Kaffee

Den größten positiven Effekt erreichen Menschen, die zwei bis vier Tassen Kaffee am Tag trinken, im Vergleich zu denen, die überhaupt keinen Kaffee zu sich nehmen. Kaffeetrinker können ihr Risiko für bestimmte Krankheiten deutlich senken.
Die Wahrscheinlichkeit für Vieltrinker, an Krebs zu erkranken, ist geringer als bei den Wenigtrinkern. Das gilt für bestimmte Krebsarten, unter anderem für Prostatakrebs, Leukämie und Leberkrebs.
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Moderater Konsum heißt: Die Menge beträgt zwei bis vier Tassen am Tag. Wobei es bis heute nicht abschließend geklärt ist, ob man auch zu viel Kaffee trinken kann. Denn pauschal für alle Menschen lässt sich das nicht sagen.

Kaffeetrinker leben länger

Die Ernährungs- und Gesundheitswissenschaftlerin Anna Flögel hat intensiv zur Auswirkung von Kaffee auf die Gesundheit geforscht. Sie hat einige Langzeitstudien ausgewertet, für die Zehntausende Menschen über Jahrzehnte von Forschern immer wieder zu ihren Lebensgewohnheiten befragt und neu aufgetretene Krankheiten erfasst wurden. Die Erkenntnis daraus ist: Wer Kaffee trinkt, lebt länger – und zwar über die Kontinente hinweg.

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Vorbeugend gegen bestimmte Erkrankungen

Tatsächlich deuten die wissenschaftlichen Untersuchungen inzwischen vielfach gesundheitsfördernde Aspekte an. So ist es wahrscheinlich, dass Kaffeekonsum eine gewisse vorbeugende Wirkung gegen Gebärmutterkörperkrebs und Leberkrebs hat.

Kaffee: Der Genuss hat viele Auswirkungen auf unseren Organismus.
Kaffee: Der Genuss hat viele Auswirkungen auf unseren Organismus. (Quelle: flyparade/getty-images-bilder)

Gleiches gilt für Typ-2-Diabetes. Außerdem entwickeln Menschen, die ein paar Tassen Kaffee am Tag trinken, seltener Herz-Kreislauf-Leiden, Prostatakrebs, Hautkrebs oder Leukämie.

Aus Studien lassen sich aber nur schwer pauschale Empfehlungen ableiten. Zumindest theoretisch könnte es durchaus sein, dass die Kaffeetrinker auch aus anderen Gründen länger leben oder seltener an Krebs erkranken, zum Beispiel weil diese Menschen generell gesünder leben.

Kaffee und Bluthochdruck

Das Risiko gesunder Personen, Bluthochdruck zu entwickeln, hängt wiederum nicht mit Kaffeekonsum zusammen. Wobei der Blutdruck beim Kaffeetrinken natürlich kurzfristig insbesondere in der ersten Stunde danach steigt.

Aktuelle Studien zeigen, dass Bluthochdruckpatienten deshalb aber kein erhöhtes Risiko haben, durch Kaffeekonsum etwa einen Schlaganfall zu entwickeln. Dennoch sollten sie den Konsum immer mit ihrem Hausarzt abklären. Dabei kann man auch nachfragen, ob Kaffee womöglich die Wirkung von Medikamenten negativ beeinflusst.

Espresso: Wer einen empfindlichen Magen hat, kann ausprobieren, ob er Espresso besser verträgt.
Espresso: Wer einen empfindlichen Magen hat, kann ausprobieren, ob er Espresso besser verträgt. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn)

Zudem sollte man seine Blutdruckmessungen so eintakten, dass man wegen der kurzzeitig erhöhten Werte nicht 20 bis 30 Minuten nach dem Kaffeetrinken misst. Vorsichtig sollten Menschen mit Herzrhythmusstörungen sein – treten diese durch den Kaffeegenuss verstärkt auf, sollte man weniger trinken oder ganz verzichten.

Nicht jeder verträgt Kaffee

Aber nicht jeder verträgt Kaffee unter anderem wegen des enthaltenen Koffeins. Dazu gehören Schwangere, denn das Koffein übertritt die Plazenta. Der Fötus kann diesen Stoff jedoch noch nicht abbauen. Trinken sie vermehrt Kaffee, haben ihre Kinder meist ein geringeres Geburtsgewicht. Eine Tasse Kaffee am Tag gilt für Schwangere als unbedenklich. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte entkoffeinierten Kaffee trinken.

Jeder, der subjektiv merkt, dass er Kaffee nicht gut verträgt, weil er etwa Herzrasen bekommt oder Magenschmerzen, sollte selbstverständlich nicht auf Studien hören, sondern auf seinen Körper und auf Kaffee verzichten.

Was macht Kaffee so gesund?

Röstkaffee ist ein komplexes Gemisch aus über 1.000 bioaktiven Verbindungen mit potenziell therapeutischen, antioxidativen, entzündungshemmenden und krebshemmenden Wirkungen.

Das in Kaffee enthaltene Koffein gehört zu den wenigen Substanzen, die über das Blut ins Gehirn gelangen können. Dort hemmt es das Hormon Adenosin, das den Körper auf Dunkelheit einstellt. Man könnte sagen: Koffein knipst das Licht an.

Zu den wichtigsten Wirkstoffen gehören neben dem Koffein weitere natürliche chemische Verbindungen – etwa aus der Kaffeesäure. Doch jeder Menschen verarbeitet die Stoffe unterschiedlich. Das ist genetisch bedingt und hängt außerdem von der individuellen Darmflora, also der Zusammensetzung der Bakterien im Dickdarm, ab.

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Verwendete Quellen
  • herzstiftung.de: "Kaffee und Blutdruck: Wie viele Tassen kann ich trinken?"
  • pubmed.ncbi.nlm.nih.gov: "Coffee consumption and all-cause and cause-specific mortality" (englisch)
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