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Die zehn grĂ¶ĂŸten EnttĂ€uschungen fĂŒr Kinder

dpa-tmn, t-online, mmh

Aktualisiert am 02.10.2020Lesedauer: 3 Min.
Ein Junge schaut unzufrieden: Kinder entwickeln Strategien, um mit EnttÀuschungen umzugehen.
Ein Junge schaut unzufrieden: Kinder entwickeln Strategien, um mit EnttÀuschungen umzugehen. (Quelle: Mike Watson Images/getty-images-bilder)
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Sieg und Niederlage gehören zum Leben. Schon kleine Kinder mĂŒssen einiges einstecken und entwickeln Strategien, mit EnttĂ€uschungen fertig zu werden. Wichtig ist auch, dass die Eltern richtig reagieren. Wir haben Kinder befragt und deren zehn grĂ¶ĂŸte EnttĂ€uschungen zusammengestellt.

"Ich kann das, ich schaffe das" – und prompt verteilt sich der Einkauf auf dem KĂŒchenboden. Kinder schĂ€tzen ihre FĂ€higkeiten oft noch nicht realistisch ein. Eltern können sie darin unterstĂŒtzen, indem sie ihnen zu ihrem Alter passende Aufgaben geben und immer wieder fĂŒr kleine Erfolge loben, erklĂ€rt Andreas Engel von der Bundeskonferenz fĂŒr Erziehungsberatung (bke). Zu leicht dĂŒrfen die Dinge aber nicht sein: Denn EnttĂ€uschungen helfen Kindern dabei, ihre falschen EinschĂ€tzungen zu korrigieren.

GespĂŒr muss sich entwickeln

Das bringe sie weiter als die Strategie "Ich kann das sowieso nicht, deshalb versuche ich es gar nicht". Denn so ersparen sich Kinder zwar Misserfolge und Frustration, bekommen aber kein GespĂŒr dafĂŒr, was sie bewirken können.

Strategien zur Überwindung

Im Vorschulalter haben Eltern noch einen guten Einblick in die Lebenswelt der Kleinen. RegelmĂ€ĂŸig bringen sie die Kinder zur Kita, sprechen mit den Erziehern, treffen andere Eltern und oft sind andere Kinder zu Besuch. Tritt in dieser Phase eine EnttĂ€uschung ein, dann haben Eltern den Vorteil, dass sie mitreden können, dass sie sich die Situation vorstellen können, die Beteiligten beim Namen nennen können. Das Ă€ndert sich mit zunehmendem Alter. Schon in der Grundschule fĂ€llt der gemeinsame Weg und das Abholen weg und man kennt die Menschen nicht mehr so gut, mit denen das Kind einige Stunden am Tag verbringt.

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Manche Kinder tragen ihr Herz auf der Zunge, andere verschließen sich. Die Kunst der Erzieher ist dabei, die Eigenart des Kindes zu respektieren und trotzdem Frust und Trauer nicht zu ignorieren oder eine Plaudertasche zu unterbrechen, wenn sie gerade wirklich ein Drama schildert.

Keine Wertung vornehmen

Was Erwachsenen schmerzen kann, ist von Kindern gar nicht böse gemeint. Der Tod des geliebten Meerschweinchens kann fĂŒr sie momentan schlimmer sein als der Tod der weit entfernt wohnenden Oma. Das aktuelle Drama ist fĂŒr Kinder immer das schlimmste. Ihnen fehlt ja noch der große Rahmen, um Dinge einzuordnen, das kommt erst im Laufe der Lebenserfahrung. Sie wissen auch noch nicht, dass es wieder anders wird. SĂ€tze wie: "Bis du Oma wirst, ist das vergessen..." erscheinen Kindern ohne Sinn.

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Wie können Eltern helfen?

Bewahren kann man die Kinder nicht vor EnttĂ€uschungen, Misserfolgen, Niederlagen, auch wenn man ihnen am liebsten nur eine heile Welt bieten wĂŒrde. Das geht leider nicht und ist auch nicht hilfreich, um die Kids auf das Leben vorzubereiten. Eltern mĂŒssen ihre Kinder dabei unterstĂŒtzen, Niederlagen und EnttĂ€uschungen zu verarbeiten. Haben Kinder das gelernt, beherrschen sie eine wichtige SchlĂŒsselqualifikation fĂŒr das Leben.

Sie auffangen, mit ihnen leiden und Erfolgserlebnisse anbieten, das ist die beste Hilfe. Ein Erfolg kann sein, einen Kletterparcours zu bewĂ€ltigen, eine Nacht alleine bei einem Freund zu bleiben, selbstĂ€ndig einzukaufen oder eine Nachtwanderung mit den Eltern zu unternehmen. Solche Erlebnisse mĂŒssen nicht spektakulĂ€r in den Augen Erwachsener sein, sondern in denen der Kinder. Es geht darum, das Selbstvertrauen zu stĂ€rken, dann lassen sich auch Niederlagen wegstecken.

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Die schlimmsten Erfahrungen fĂŒr Kinder

NatĂŒrlich empfindet jedes Kind unterschiedlich. Unsere Redaktion glaubt, dass das die zehn grĂ¶ĂŸten EnttĂ€uschungen fĂŒr Kinder sind:

  • Bester Freund oder man selbst muss umziehen
  • Eltern trennen sich
  • Lieblingsspielzeug geht kaputt
  • Lieblings-Erzieherin verlĂ€sst Kita
  • GeburtstagswĂŒnsche werden nicht erfĂŒllt
  • Alleine: Mama und Papa sind plötzlich weg
  • JĂŒngere Geschwister werden mehr beachtet
  • Niederlage im Sport
  • "Du bist nicht mehr mein Freund"
  • TodesfĂ€lle
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