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Kita: Sind altersgemischte Gruppen besser?


Kita: Sind altersgemischte Gruppen besser?

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Aktualisiert am 08.05.2013Lesedauer: 2 Min.
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Kita: Sind altersgemischte Gruppen besser?
Kita: Sind altersgemischte Gruppen besser? (Quelle: DGLimages/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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In vielen Kindergärten gibt es altersgemischte Gruppen, in denen Kinder zwischen drei und sechs oder manchmal auch zwischen null und sechs Jahren gemeinsam betreut werden. Ob eine solche Kita-Gruppe besser oder schlechter ist als eine, in der die Kinder überwiegend gleich alt sind, hängt von vielen Faktoren ab – auch von der Betreuung und der Einrichtung der Kita.

Verschiedene Formen der Altersmischung in der Kita

Üblicherweise spricht man bei der Betreuung von null- bis dreijährigen Kindern von einer Krippe, ab drei Jahren folgt dann der Regelkindergarten, den die Kinder bis zum Schuleintritt mit meist sechs Jahren besuchen. Wie das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) auf seiner Internetseite berichtet, gibt es jedoch auch Formen erweiterter Altersmischung. Dann können Kita-Gruppen zum Beispiel auch aus zwei- bis sechsjährigen Kindern bestehen oder sogar Kinder von Säuglings- bis zum Schuleintrittsalter gemeinsam betreut werden.

Altersgemischte Gruppe: Was ist besser?


Das gehört zu einer glücklichen Kindheit

Kinder sollen Kinder sein dürfen. Dazu gehören Geschrei, Getrampel, Lachen, Weinen, Toben – das darf man nie vergessen. Und Kinder machen Arbeit – wichtig sind deshalb durchdachte Erziehungsziele, die Integration der Kinder in den Alltag, Unterstützung und Beistand bei der psychischen Entwicklung und ein Gefühl für die Bedürfnisse von Mitmenschen.
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Eine Kita mit altersgemischten Gruppen bietet einige Vorteile. Einzelkinder können mit anderen Kindern unterschiedlichen Alters spielen, Geschwister können gemeinsam den Tag verbringen, und gleichzeitig lernen die Jüngeren im Idealfall von den Älteren. Es ist auch für die Älteren von Vorteil, da sie Werte wie Rücksicht und Verantwortung für die Kleineren vermittelt bekommen.

Für die Eltern ergibt sich der Vorteil, dass sie bei mehreren verschieden alten Kindern nur einen Kita-Ansprechpartner haben und die Kinder morgens nicht in verschiedene Einrichtungen fahren müssen. Ihre Kinder müssen zudem nicht die Einrichtung wechseln, sondern können sich bis zum Schuleintritt in vertrauter Umgebung bewegen.

Altersgemischte Gruppen: Die Nachteile

Altersgemischte Gruppen bergen jedoch auch eine Menge Konfliktpotenzial und fördern die Erzieher in besonderem Maß. So gibt es aufgrund der starken Altersmischung meist viele unterschiedliche Interessen, die dazu führen können, dass sich doch wieder Altersgruppen bilden. Jüngere Kinder können verunsichert werden, wenn die Großen ihre "älteren Rechte" geltend machen.

Auch die Förderung in Bezug auf die Schulvorbereitung muss stark differenziert werden, wenn Kleinkinder gemeinsam mit Vorschülern betreut werden. Besser sind daher mehrere Erzieher pro Gruppe, die auf die Interessen einzelner Kinder eingehen und auch bei Streits eingreifen können. Die Kita sollte so eingerichtet sein, dass Rückzugsmöglichkeiten bestehen und Förderung auch in Kleingruppen stattfinden kann. Als Eltern sollten Sie sich daher besser vor Ort anschauen, wie genau altersgemischte Gruppen in einer Kita betreut werden.

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