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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Osterbrot: So gelingt das traditionelle GebÀck zu Ostern

t-online, md

Aktualisiert am 17.04.2022Lesedauer: 3 Min.
Ostern: Deshalb feiern wir das christliche Fest. (Quelle: t-online)
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Von Bamberg ĂŒber das Fichtelgebirge bis hin zum Steigerwald: In vielen Regionen Deutschlands gehört an den Feiertagen ein ofenfrisches Osterbrot zu einer festlich gedeckten Tafel einfach dazu. Mit unserem Rezept gelingt es.

Das Osterbrot ist ein traditionelles deutsches Osteressen und wird in manchen Regionen auch als Osterfladen oder Osterfleck bezeichnet. Aber auch in vielen europĂ€ischen LĂ€ndern gibt es ein Ă€hnlich gestricktes GegenstĂŒck, beispielsweise in Form der Colomba Pasquale in Italien oder des Kulitsch in Russland.


Wissenswertes zum Osterfest

Das jĂ€hrliche Osterfest ist im Christentum der Auferstehung Jesu Christi gewidmet, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes drei Tage nach seiner Kreuzigung wieder auferstanden sein soll. Ostern ist der Beginn der fĂŒnfzigtĂ€gigen "österlichen Freudenzeit", die bis Pfingsten andauert. Die Wiederauferstehung und die Überwindung des Todes gilt im Christentum als Symbol göttlicher Macht und ewigen Lebens.
Das seit vielen Jahrhunderten an Ostern entzĂŒndete Feuer soll ein gesegnetes Feuer sein, welches als Symbol fĂŒr die Wiederauferstehung Jesu Christi gilt. Ein Pfarrer oder Priester entzĂŒndet am Feuer eine Osterkerze und trĂ€gt sie als Zeichen des ewigen Lebens in die Kirche. Vielerorts dient das Osterfeuer aber auch dazu, den Winter zu vertreiben und die Sommersonne zu begrĂŒĂŸen. Auch Hexen und böse Geister sollen durch das Feuer verbannt werden.
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Das Osterbrot hat eine lange Tradition in Deutschland

Diese besondere Speise zu Ostern hat in unseren Breitengraden bereits seit dem Mittelalter Tradition. Es ist im Christentum ein Symbol fĂŒr das Fastenbrechen: So wird es nach der Fastenzeit vielerorts an den Ostertagen gegessen. Eine der Ă€ltesten Varianten ist der oberfrĂ€nkische Osterfladen, der seit Jahrhunderten mit FrĂŒchten, Mandeln oder NĂŒssen zubereitet wird. Auch herzhafte Varianten mit Zwiebeln oder Speck sind auf der Landkarte vereinzelt zu finden. Das Attendorner Osterbrot, das als Ostersemmel bezeichnet wird, ist eine wĂŒrzige Variante mit KĂŒmmel.

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Das klassische Osterbrot ist allerdings sĂŒĂŸ und kann sowohl zum Nachmittagskaffee als auch zum FrĂŒhstĂŒck mit etwas Butter, Honig oder Marmelade serviert werden. Der Teig wird nicht nur zur klassischen Kasten-, Laib- oder Fladenform verarbeitet. Er wird auch in drei StrĂ€ngen zu Zöpfen geflochten oder in zwei StrĂ€ngen gewickelt. Diese werden manchmal wiederum zu KrĂ€nzen oder Nestern geschlungen. KrĂ€nze symbolisieren im christlichen Glauben das ewige Leben. Der Teig wird zuweilen aber auch zu "EiermĂ€nnern" oder Osterhasen verarbeitet.

Noch mehr leckere Osterrezepte finden Sie hier:

Rezept: Das brauchen Sie fĂŒr ein Osterbrot

FĂŒr den Hefeteig benötigen Sie:

  • 500 Gramm Mehl
  • 1 WĂŒrfel Hefe
  • 250 Milliliter Milch
  • 100 Gramm Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 50 Gramm Zucker
  • Optional: Mandeln oder NĂŒsse (100 Gramm), Zitronat (100 Gramm), Orangeat (100 Gramm) oder Rosinen (200 Gramm)

Wie ein Osterbrot zubereitet wird

  • Aus den erstgenannten Zutaten stellen Sie zunĂ€chst einen herkömmlichen Hefeteig her.
  • Im nĂ€chsten Schritt werden die Zugaben darunter geknetet. Dabei sind Ihrer KreativitĂ€t grundsĂ€tzlich keine Grenzen gesetzt: Mandeln oder NĂŒsse (etwa 100 Gramm pro Zopf) passen genauso gut wie Zitronat, Orangeat (ebenfalls 100 Gramm) oder Rosinen (etwa 200 Gramm). Dann wird der Teig zu einem runden Laib geformt.
  • Anschließend muss der Teig an einem warmen Ort etwa 20 Minuten aufgehen.
  • Das Brot bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) beziehungsweise 160 Grad (Umluft) im Backofen auf mittlerer Schiene etwa 45 Minuten backen. Nach etwa 30 Minuten schneiden Sie das Osterbrot kreuzweise ein und bestreichen es mit Milch oder etwas Eigelb.
  • Je nach Geschmack können Sie den Teig nach dem Backen auch mit einer Zuckerglasur veredeln. Servieren Sie das Brot wahlweise mit Butter, Marmelade oder Honig.

Tipp: Wer ein wenig Abwechslung mag, kann die Rosinen im Osterbrot zum Beispiel durch getrocknete Cranberries oder Physalis austauschen. Gehackte Cashewkerne können die Mandelsplitter ersetzen. Alternativ können Sie auch eine FĂŒllung herstellen (zum Beispiel aus 50 ml Milch, 50 Gramm Zucker, 150 Gramm geriebenen HaselnĂŒssen, einem halben Eiweiß) und diese auf den aufgegangenen Teig streichen. Den Laib im Anschluss von der LĂ€ngsseite her aufrollen oder zusammenklappen und zu einem Zopf flechten und backen.

So bewahren Sie Osterbrot am besten auf

Lagern Sie die Osterspeise nicht im KĂŒhlschrank, aber decken Sie sie gut ab. So schmeckt sie auch nach zwei, drei Tagen noch herrlich frisch.

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