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Lenkmatte: Besonderheiten des Mattendrachen

Lenkmatte: Besonderheiten des Mattendrachen

17.05.2013, 17:16 Uhr | am (CF)

Flugdrachen gibt es in allen denkbaren Arten, Formen und Farben. Immer beliebter werden heute die sogenannten Lenkmatten– und Mattendrachen genannt. Sie haben kein Gerüst aus Stäben, sondern bestehen vollständig aus Gewebe und Leinen. Was die Besonderheiten einer solchen Lenkmatte sind und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen, erfahren Sie hier.

Ohne Stäbe, nur mit Gewebe

Im Gegensatz zum Haupttypus des Lenkdrachens kommt die Lenkmatte ohne ein stabilisierendes Gerüst aus Stäben aus und besteht stattdessen nur aus Gewebe und Leinen, ähnlich wie ein Gleitschirm. Mattendrachen bestehen aus zwei miteinander verbundenen Ober- und Untersegeln, zwischen denen sich Kammern befinden, die sich im Wind mit Luft füllen und den Drachen stabilisieren. Es gibt Mattendrachen in verschiedenen Arten, unter anderem als Zwei- und Vierleiner. Die Griffe, sogenannte Handles, lenken je eine Drachenseite, wobei Vierleiner oben meist eine Steuerleine und unten eine Bremsleine haben. (Drachenfeste in Deutschland: Spaß für die ganze Familie)

Vor- und Nachteile von Mattendrachen

Ein großer Vorteil von Mattendrachen ist neben dem geringen Gewicht der, dass man sie leicht zusammenlegen und transportieren kann. Da Lenkmatten nur aus Gewebe und Leinen bestehen, kann man sie, natürlich auch hier von der Flächengröße abhängend, sehr klein zusammenfalten. Zudem sind Mattendrachen im Vergleich zu anderen Modellen relativ leicht zu fliegen, wenn man den Dreh einmal raus hat.

Wenn man bei Mattendrachen Nachteile sucht, wird man in der vergleichsweise geringeren Geschwindigkeit fündig. Eine Lenkmatte ist im Gegensatz zu einem Stabdrachen schwerfälliger, was sich sowohl auf den Speed als auch auf die Steuerimpulse auswirkt. Zudem braucht es beim Fliegen eines Mattendrachen einen stetigen Zug an den Leinen – was vor allem bei größeren Modellen eine gewisse Körperkraft voraussetzt. (Drachen steigen lassen: Sicherheitstipps)

Die richtige Kontrolle über die Lenkmatte

Mattendrachen werden häufig als Fun-, Power- oder Zugdrachen eingesetzt und sind bei der richtigen Größe sehr gut für Anfänger geeignet. Sie sind leichter und im Vergleich zu Stabdrachen träger, was dem Reaktionsvermögen von Einsteigern durchaus zugutekommt. Tipp: Unerfahrene können eine vierleinige Lenkmatte vorerst auch nur über die beiden oberen Steuerleinen steuern. (Lenkdrachen: Merkmale und Qualitätstipps)

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