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Wolfspinnen: Spinnenfamilie mit speziellem Jagdverhalten

mb (CF)

Aktualisiert am 16.09.2013Lesedauer: 2 Min.
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Wolfspinnen sind in Europa weit verbreitet. Sie leben in Erdhöhlen und zeichnen sich unter anderem durch ihr spezielles Jagdverhalten aus. Doch auch die fürsorgliche Aufzucht des Nachwuchses zählt zu den Besonderheiten der Spinnenfamilie.

Verbreitung und Lebensraum

Weltweit zählen Experten mehr als 2.300 verschiedene Arten aus der Familie der Wolfspinnen. Allein in Deutschland sollen laut dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) etwa 100 Arten heimisch sein. Auch die ungefährlichen Taranteln zählen zur Familie der Wolfspinnen, sind allerdings eher in wärmeren Regionen verbreitet.


Vögel: Amsel, Drossel, Fink und Star

Amsel (Turdus merula): Das Männchen trägt ein schwarzes Gefieder und hat einen auffällig gelben Schnabel.
Amsel (Turdus merula): Im Gegensatz zum Männchen sind Amsel-Weibchen durchgehend schlicht braun gefärbt.
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Die Spinnenart lebt in Bodennähe, zumeist in Erdhöhlen. Ideal sind trockene Böden mit vielen Spalten, in die sich die Achtbeiner zurückziehen und von wo aus sie ihr Jagdverhalten perfektionieren können.

Augen als Erkennungsmerkmal

Die Größe der Wolfspinne variiert je nach Art. Exemplare mit einer Körperlänge von 15 Millimetern gelten in Mitteleuropa bereits als groß. Sie haben einen behaarten Körper, dessen meist braun-graue Färbung bei Männchen und Weibchen nicht immer eine Unterscheidung auf den ersten Blick möglich macht.

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Charakteristisch für alle Wolfspinnenarten sind ihre Augen. Sie besitzen insgesamt vier große und vier kleine Augen, die in drei Reihen am Kopf der Spinne sitzen: unten die vier kleinen Augen und darüber jeweils zwei große Augenpaare, die zugleich trapezförmig angeordnet sind. Sie erlauben den Wolfspinnen ein eher ungewöhnliches Jagdverhalten.

Jagdverhalten: Wolfspinnen bauen kein Netz

Wolfspinnen weben im Vergleich zu den meisten Artgenossen kein Netz, um damit auf Beutefang zu gehen. Lediglich ihre Erdlöcher kleiden sie mit Spinnenseide zu einem sogenannten Wohngespinst aus. Ihre Augen erlauben es ihnen ansonsten, auf das obligatorische Netz zu verzichten und stattdessen aus dem Hinterhalt zu jagen.

Aus ihrem Versteck heraus beobachten Wolfspinnen ein bestimmtes Areal und greifen vorbeistreifende Beute blitzschnell an, um diese mit einem Biss zu lähmen. Es kommt vor, dass die Tiere schnellere Beutetiere sogar verfolgen. Laut NABU ist der Biss einer Wolfspinne für den Menschen übrigens ungefährlich. Zwar gelingt es größeren Exemplaren die Haut des Menschen mit ihren Kieferklauen zu durchdringen, eine ernst zunehmende Gefahr besteht dabei allerdings nicht.

Mutterinstinkte bei der Brutpflege

Neben dem Jagdverhalten legen Wolfspinnen auch bei der Behütung des Nachwuchses ein eher untypisches Verhalten an den Tag. Muttertiere tragen den Kokon, in dem sich die Eier befinden, stets mit sich herum, um ihn vor Feinden zu schützen. Beim Schlüpfen unterstützt die Mutter den Nachwuchs ebenfalls, indem sie den Kokon aufbeißt. Und selbst dann ist es mit der Fürsorge noch nicht vorbei: Wolfspinnen tragen die bis zu 100 kleinen Minispinnen auf ihrem Hinterleib, wo sie sich an den Haaren der Mutter festhalten. Zum Schutz des Nachwuchses verzichten die Mütter sogar auf die Jagd. Die Brutpflege dauert etwa acht Tage lang an.

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  • Claudia Zehrfeld
Von Claudia Zehrfeld
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