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F├╝r diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgf├Ąltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Mutterschutz ÔÇô wie lang sind die Fristen?

t-online, rev

Aktualisiert am 31.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Mutter mit ihrem Baby: Nach der Geburt d├╝rfen M├╝tter einige Wochen nicht arbeiten gehen.en gehen.
Eine Mutter mit ihrem Baby: Nach der Geburt d├╝rfen M├╝tter einige Wochen nicht arbeiten gehen. (Quelle: Amax Photo/getty-images-bilder)
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Die Schutzfristen im Mutterschutzgesetz betragen vor der Geburt sechs und nach der Geburt acht Wochen. Doch es gibt Spezialf├Ąlle und Ausnahmen.

Das Wichtigste im ├ťberblick


  • Schutzfristen vor der Geburt
  • Schutzfristen nach der Geburt
  • Relatives und absolutes Besch├Ąftigungsverbot
  • Urlaubsanspruch und Mutterschutz
  • Mutterschutz bei Totgeburten?
  • Das gilt im Mutterschutzgesetz nach einer Fehlgeburt

Erkl├Ąren sich schwangere Frauen nicht ausdr├╝cklich bereit, kurz vor und nach der Schwangerschaft zu arbeiten, gilt f├╝r diese Phasen ein Besch├Ąftigungsverbot ÔÇô und zwar unabh├Ąngig von der Art der Besch├Ąftigung. Diese berufliche Freistellung wird h├Ąufig als der eigentliche Mutterschutz betrachtet, obwohl dieser weitaus mehr Schutzma├čnahmen und Regelungen f├╝r schwangere und stillende Arbeitnehmerinnen umfasst. Wir erkl├Ąren hier, wie lang die Schutzfristen im Mutterschutz sind.

Zun├Ąchst einmal gilt: Damit der Mutterschutz in Kraft tritt, muss die Schwangere ihren Arbeitgeber ├╝ber die Schwangerschaft informieren.

Schutzfristen vor der Geburt

Laut Mutterschutzgesetz d├╝rfen werdende M├╝tter sechs Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin nicht mehr arbeiten. Die Besch├Ąftigungsart spielt dabei keine Rolle. Auch Sch├╝lerinnen und Studentinnen k├Ânnen diesen Schutz in Anspruch nehmen. Die einzige Ausnahme f├╝r diese Mutterschutzregelung tritt dann ein, wenn die schwangere Frau es ausdr├╝cklich w├╝nscht, zu arbeiten. Die hierf├╝r n├Âtige Erkl├Ąrung kann von ihr allerdings zu jeder Zeit widerrufen werden.

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Schutzfristen nach der Geburt

Nach der Entbindung besteht ein Besch├Ąftigungsverbot. Dieses ist im Mutterschutzgesetz auf insgesamt acht Wochen festgeschrieben.

Allerdings kann es hier zu Abweichungen kommen: Bei einer vorzeitigen Geburt verl├Ąngert sich die Zeit des Besch├Ąftigungsverbots um die nicht in Anspruch genommene Zeit vor der Geburt. F├╝r Mehrlingsgeburten und Fr├╝hgeburten gilt laut Mutterschutzgesetz zudem, dass sich die Schutzfrist nach der Geburt um vier Wochen auf zw├Âlf Wochen verl├Ąngert. Von einer Fr├╝hgeburt spricht man, wenn ein Kind vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommt.

M├╝tter von Kindern mit Behinderung k├Ânnen seit 2017 die Schutzfrist von acht auf zw├Âlf Wochen ausdehnen.

Relatives und absolutes Besch├Ąftigungsverbot

Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen der Zeit vor und der Zeit nach der Geburt: W├Ąhrend der letzten sechs Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin ist das Besch├Ąftigungsverbot nur relativ. Das bedeutet, dass Schwangere auf eigenen Wunsch hin weiter arbeiten d├╝rfen ÔÇô wenn der Arzt nicht Ruhe verordnet hat. Nach der Geburt ist das Besch├Ąftigungsverbot dagegen absolut: Arbeitgeber d├╝rfen M├╝tter in dieser Zeit nicht besch├Ąftigen.

Urlaubsanspruch und Mutterschutz

Die Ausfallzeiten aufgrund mutterschutzrechtlicher Besch├Ąftigungsverbote und Schutzfristen gelten als regul├Ąre Arbeitszeit. So sieht es das Mutterschutzgesetz vor. Das bedeutet, dass auch in dieser Zeit Urlaubsanspr├╝che entstehen. Zudem k├Ânnen Frauen, die ihren Urlaub vor dem Besch├Ąftigungsverbot nicht oder noch nicht vollst├Ąndig genommen haben, den Resturlaub nach Ablauf der Fristen beantragen.

Mutterschutz bei Totgeburten?

Endet die Schwangerschaft mit einer Totgeburt, gelten die gleichen Regelungen wie bei einer Lebendgeburt. Die Totgeburt wird rechtlich einer Entbindung gleichgesetzt, entsprechend gilt auch hier die achtw├Âchige Schutzfrist beziehungsweise die verl├Ąngerte zw├Âlfw├Âchige Frist nach der Geburt, falls die Totgeburt gleichzeitig eine Fr├╝hgeburt ist.

Das gilt im Mutterschutzgesetz nach einer Fehlgeburt

Eine Fehlgeburt hingegen ist im rechtlichen Sinne keine Entbindung. Somit gilt f├╝r Frauen, die eine solche erlitten haben, keine Schutzfrist. Immerhin: Frauen, die nach der zw├Âlften Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt hatten, erhalten die vier Monate K├╝ndigungsschutz, die auch einer Frau zustehen, die entbunden hat.

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