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Ameisenkönigin: Ein Leben für den Ameisenstaat

Königin des Erdreichs  

Ameisenkönigin: Ein Leben für den Ameisenstaat

04.07.2014, 16:17 Uhr | rk (CF)

Ameisenkönigin: Ein Leben für den Ameisenstaat. Die Außenameise ist dafür zuständig die Blattläuse zu melken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Außenameise ist dafür zuständig die Blattläuse zu melken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Während es im Bienenstock nur ein Oberhaupt geben kann, lebt in einem Ameisenstaat mitunter mehr als eine Ameisenkönigin. In bestimmten Fällen hausen gleich mehrere Königinnen unter einem Dach. Ihre Lebensweise passen sie dann allerdings ein wenig an.

Die Aufgaben einer Ameisenkönigin

Eine Ameisenkönigin ist um ihre Lebensweise nicht zu beneiden, denn von Geburt an ist sie nur dazu bestimmt, Eier zu legen und somit das Fortbestehen des Stammes zu sichern. Von Frühling bis Herbst verläuft die Eiablage kontinuierlich, quasi ohne Pause. So kommt die Ameisenkönigin auf etwa 100 Eier am Tag, eine Million in der gesamten Saison. Aus ihnen entsteht die nächste Generatio an Ameisen, die sich dann im Garten zu schaffen machen.

Bestimmte Arten wie die Treiberameise Dorylus nigricans können das noch toppen. Sie produzieren jährlich 50 Millionen Eier, informiert "Planet Wissen" in seiner Online-Ausgabe. Gefüttert und umsorgt wird die Königin von den Arbeiterinnen. Ihre Lebensweise ist eine ganz andere, sie schaffen Futter heran und pflegen die Brut.

Außerdem gibt es die Ameisensoldaten, sie sind dafür zuständig das Territorium vor gefährlichen Insekten zu schützen. Die Außenameise hingegen melkt die Blattläuse, welche Honigtau produzieren, was als Nahrung für die Ameisen dient.

Ungewöhnliche Lebensweise von verletzten Königinnen

Die Ameisenkönigin nimmt den höchsten Rang im Ameisenstaat ein – muss sich diesen Posten jedoch unter Umständen teilen. Denn zuweilen gliedern sich begattete Königinnen auch in einen bestehenden Ameisenstaat ein, statt ein neues Volk zu gründen, und betreiben sogenannten "Sozialparasitismus". So nennt die Wissenschaft es, wenn ein Tier in sozialer Hinsicht von den Fähigkeiten oder Leistungen eines anderen profitiert.

Die zweite Ameisenkönigin beispielsweise lässt ihren Nachwuchs also von den Arbeiterinnen des Wirtsvolkes heranziehen. Bei einigen Ameisenarten jedoch übernehmen Königinnen, die keinen eigenen Staat gründen, auch Aufgaben von Arbeiterinnen, pflegen die Larven und verteidigen den Staat vor Angreifern, informiert "welt.de".

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