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Grünfink: Alles über den Singvogel und Vegetarier

Grün, Grüner, Grünfink  

Stimmgewaltig: Hier singt der possierliche Vegetarier

10.03.2020, 14:22 Uhr | rk, t-online, ron

Grünfink: Alles über den Singvogel und Vegetarier. Grünfink (Carduelis chloris): Er ist einer der häufigsten Singvögel hierzulande in Städten und Dörfern. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Grünfink (Carduelis chloris): Er ist einer der häufigsten Singvögel hierzulande in Städten und Dörfern. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Er heißt im Volksmund so wie er aussieht: Grünling – und ist einer der häufigsten Singvögel. Beim Futter setzt der Grünfink, so sein offizieller Name, ganz auf pflanzliche Kost. Erfahren Sie, wo Sie ihn beobachten können.

Der Grünfink (Carduelis chloris) ist eine Vogelart aus der Familie der Finken (Fringillidae). In der Regel wird er nicht älter als drei Jahre und ist in Europa, Südwestasien und auch im Norden Afrikas zu finden.

Aussehen: auffälliges Grün-gelb

Der Grünfink oder Grünling misst bis zu 16 Zentimeter Länge und bringt nur zwischen 20 und 35 Gramm auf die Waage. Seine Bauch-, Flügel- und Schwanzfedern sind in einem auffälligen Grün- bis Gelbton gefärbt.

Etwas gedeckter ist das grau-grüne Federkleid an Kopf und Rücken des Finken, wobei das Weibchen grundsätzlich weniger auffällig gefärbt ist als das Männchen.

Lebensraum: Wald und Stadt

Der ursprüngliche Lebensraum des Grünfinks sind Auen und Mischwälder. Da der eher kräftige und gedrungene Singvogel aber keine große Scheu vor Menschen hat, lebt er auch gern in Städten und kleineren Siedlungen.

Dort hält er sich sowohl in Parks als auch in Gartenanlagen auf, weshalb Vogelfreunde ihn mit Glück sehr gut vor ihrer eigenen Haustür beobachten und singen hören können.

Gesang: Lied des Singvogels

Grünfink-Männchen (Carduelis chloris): Sein trillernder Gesang erinnert ein wenig an einen Kanarienvogel. (Quelle: imago images/imagebroker)Grünfink-Männchen (Carduelis chloris): Sein trillernder Gesang erinnert ein wenig an einen Kanarienvogel. (Quelle: imagebroker/imago images)

Der Grünfink-Gesang ist aber auch in abgelegenen Waldgebieten zu hören. Laut Naturschutzbund (NABU) ähnelt sein Lied dem eines Kanarienvogels.

Grünfink: So klingt der Singvogel


Wer den Grünfink live erleben möchte, sollte früh aufstehen: Erst kurz vor oder nach Sonnenaufgang – und damit relativ spät – erklingt seine Stimme morgens.

Nahrung: Das frisst der Grünfink

Was das Futter angeht, ist der Grünfink durch und durch Vegetarier, denn er ernährt sich ausschließlich von Früchten und Samen. Schon die Jungvögel werden mit einem Müsli aus vorgeweichten Samen aufgepäppelt.

Fortpflanzung: Grünfink führt Saisonehe

Grünfink (Carduelis chloris): Laut NABU lautet die Devise beim Nestbau: Je dichter desto besser, um das Nest bestens zu verstecken. (Quelle: imago images/McPhoto)Grünfink (Carduelis chloris): Laut NABU lautet die Devise beim Nestbau: Je dichter desto besser, um das Nest bestens zu verstecken. (Quelle: McPhoto/imago images)

Seine Nistplätze sucht sich der Grünfink vor allem in Laubbäumen, dichten Sträuchern und Kletterpflanzen. Es kommt aber auch vor, dass er sein Nest auf einem Gesims oder zwischen der Balkonbepflanzung einrichtet.

Üblich ist es dabei, dass die Grünfinkpaare eine Saisonehe führen, also wiederholt zur Brutzeit zusammenfinden.

Zwischen April und Juli können Grünfinken bis zu dreimal brüten, denn es dauert nur zwei Wochen, bis die Jungvögel aus ihren Eiern schlüpfen und weitere 14 bis 18 Tage, bis sie flügge sind. Zum Brüten sowie zur Nachtruhe schließt sich der Grünling mit anderen Finken und Singvögeln zusammen.

Unterschied: Grünfink, Buchfink, Erlenzeisig

Zum Teil sind die verschiedenen Finkenarten leicht zu verwechseln, beispielsweise im Hinblick auf das Aussehen. Allerdings trifft das weniger für den Grün- und Buchfink zu.

Buchfink (Fringilla coelebs): Das Weibchen ist grünlich-braun gefärbt und trägt markante weiße Flügelbinden. (Quelle: imago images/blickwinkel)Buchfink (Fringilla coelebs): Das Weibchen ist grünlich-braun gefärbt und trägt markante weiße Flügelbinden. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Letzterer unterscheidet sich besonders im Gefieder vom Grünfink: Brust und Wangen des Buchfinkmännchens sind rotbraun; das Gefieder des Weibchens ist grünlich-braun gefärbt.

Erlenzeisig (Carduelis spinus): Das Männchen sieht dem Grünfinken ähnlich. (Quelle: imago images/blickwinkel)Erlenzeisig (Carduelis spinus): Das Männchen sieht dem Grünfinken ähnlich. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Der Grünfink sieht mit seinem gelb-grünem Gefieder eher dem Männchen des Erlenzeisigs ähnlich, der aber einen dickeren Schnabel hat.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen
  • Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU)
  • Landesbund für Vogelschutz in Bayern e. V. (LBV)
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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