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Chinchilla: Steckbrief des flauschigen Nagetieres

Aussehen und Lebensweise  

Chinchilla: Steckbrief des flauschigen Nagetieres

10.10.2014, 11:16 Uhr | om (CF), anni

Chinchilla: Steckbrief des flauschigen Nagetieres. Beheimatet sind Chinchillas in den Hochebenen der Anden, wo sie Höhlen und Felsspalten bewohnen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Beheimatet sind Chinchillas in den Hochebenen der Anden, wo sie Höhlen und Felsspalten bewohnen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Chinchillas gehören zweifellos zu den niedlichsten Haustieren überhaupt. Wie ein Chinchilla aussieht und was es sonst noch über die putzigen Nager zu wissen gibt, lesen Sie in diesem Steckbrief.

Besonderheiten des Chinchilla: Aussehen

Chinchillas erinnern optisch an eine Mischung aus Hase und Eichhörnchen. Sie sind unter anderem mit Mäusen und Meerschweinchen verwandt. Es wird zwischen dem Langschwanz- und dem Kurzschwanz- Chinchilla unterschieden, wobei die Kurzschwanz-Chinchilla als ausgestorben gilt.

Die Tiere haben einen schlanken Körper, wirken aber aufgrund des dichten, flauschigen Fells gedrungen. Ein Chinchilla hat einen breiten Kopf und einen buschigen Schwanz. Charakteristisch sind auch die großen, runden Ohren und die kugeligen Augen.

Chinchillas haben kräftige Hinterbeine und deutlich kleinere Vorderbeine. Die Körperlänge der nachtaktiven Nager schwankt normalerweise zwischen 21 und 30 Zentimetern, wie das Tiermagazin "Ein Herz für Tiere" angibt. Während die Männchen 350 bis 500 Gramm schwer werden, bringen die schwereren Weibchen bis zu 700 Gramm auf die Waage.

Fell des Chinchilla

Das besonders dichte, flauschige Fell schützt die Nagetiere vor Kälte und Ungeziefer. Wildlebende Chinchillas haben helles, manchmal auch dunkelgraues Fell, das an der Bauchseite manchmal weiß ist.

Durch Züchtungen der Chinchillas als Haustiere sind verschiedene Fell-Varianten entstanden, die sich im breiten Spektrum zwischen weißen und schwarzen Farbtönen bewegen.

Herkunft und Lebensraum

Die Heimat der Chinchillas ist Südamerika. Sie leben in Argentinien, Bolivien, Chile und Peru und bewohnen dort die 5.000 Meter hoch liegenden Bergregionen der Anden. In freier Natur bevorzugen die Tiere trockene und karge Landschaften, und leben sich in geschützten Höhlen und Felsspalten.

Bis vor etwa hundert Jahren wurden die Tiere im großen Stil gejagt, um aus ihrem Fell Pelze herzustellen. Mittlerweile sind die wild lebenden Tiere geschützt, da sie fast ausgerottet waren.

Steckbrief zu Verhalten und Lebensweise

Chinchillas sind äußerst gesellige und kommunikative Tiere – daher fühlen sie sich nur in Gesellschaft wohl. Während die Nager in der freien Natur oft in Rudeln von bis zu 100 Tieren zusammenleben, brauchen sie im Käfig mindestens einen Partner zum spielen und kuscheln.

Ein Chinchilla kommuniziert über verschiedene Laute und Geräusche, die viel über den Gemütszustand aussagen. Ein Quietschen bis Gluckern signalisiert beispielsweise Kontaktfreudigkeit, während das Klappern mit den Zähnen ein Warnsignal ist.

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