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Poltergeist-Spuk: Die Wohnung als Geisterhaus

Psychokinese  

Poltergeist-Spuk: Die Wohnung als Geisterhaus

09.12.2015, 15:03 Uhr | hm (CF)

Poltergeist-Spuk: Die Wohnung als Geisterhaus. Für manche Vorgänge gibt es keine natürlichen Erklärungen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Für manche Vorgänge gibt es keine natürlichen Erklärungen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Seltsame Geräusche, sich von allein bewegende Möbel, elektrische Störungen: Möglicherweise ist ein Poltergeist verantwortlich für diesen Spuk in den eigenen vier Wänden. Zwei bekannte Fälle aus den 1960er und 1970er Jahren geben noch heute Rätsel auf.

Poltergeist als Spiegel des Seelenlebens?

Seltsame Phänomene im eigenen Heim geben Rätsel auf. Das beginnt oft bei nervenden Klopfgeräuschen und endet bei Levitation, also dem Schweben von Gegenständen. Wenn es keine natürlichen Erklärungen für den Spuk gibt, bleibt oft nur ein Schluss übrig: ein Poltergeist.

Angeblich tauchen die Phänomene besonders in der Nähe von pubertierenden Personen auf, deren unbewusste mentale Projektionen sich in Form eines Poltergeistes bemerkbar machen. Dabei gilt: Je instabiler der Gemütszustand einer betroffenen Person, desto wahrscheinlicher eine mögliche Entladung über Psychokinese.

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Eine Anwaltskanzlei wird heimgesucht

Zwei Fälle, bei denen ein Poltergeist involviert zu sein schien, haben für besonderes Aufsehen gesorgt. Im Sommer 1967 wurde eine Anwaltskanzlei in Rosenheim der Schauplatz unerklärlicher Begebenheiten. Zunächst spielten die Telefone verrückt. Telefonate wurden unterbrochen oder die Apparate klingelten gleichzeitig. Außerdem erhielt das Büro eine horrende Telefonrechnung über nicht geführte Telefonate. Trotz neuer Apparate mit Gebührenzähler wurden Gespräche abgerechnet, die anscheinend niemals stattfanden. Anschließend platzten Glühbirnen und Hallogenleuchten, aus dem Kopiergerät lief Säure.

Als die Mitarbeiter genauer unter die Lupe genommen wurden, zeigt sich, dass der Spuk nur auftrat, wenn die 19-jährige Schreibkraft Annemarie zugegen war. Sobald die reizbare alleinerziehende junge Frau entlassen war, endete der Spuk – für Experten der Beweis einer spontanen Psychokinese.

Spuk im englischen Enfield

Ende der 1970er Jahre wurde ein ähnlicher Fall international bekannt. In Enfield im Nordosten Londons traten im Heim der alleinerziehenden Mutter von vier Kindern von 1977 bis 1978 eine Vielzahl von Poltergeisterscheinungen auf, die besonders von den zwei jungen Schwestern im Alter von elf und dreizehn wahrgenommen wurden.

Der durch Klopfgeräusche eingeleitete Spuk von Enfield manifestierte sich schließlich durch mysteriöse Stimmen und sich selbst entzündenden Gegenstände. Inzwischen wird die Wahrhaftigkeit des Spuks bezweifelt.

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