Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Freizeit > Haustiere >

Schmetterling getarnt als Hornisse: der Hornissenschwärmer

Mimikry  

Hornissenschwärmer: Dem Original zum Verwechseln ähnlich

29.06.2016, 15:12 Uhr | hm (CF)

Schmetterling getarnt als Hornisse: der Hornissenschwärmer. Der Hornissenschwärmer sieht einer Hornisse zum Verwechseln ähnlich. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Der Hornissenschwärmer sieht einer Hornisse zum Verwechseln ähnlich. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Wer glaubt, dass es sich bei diesem gelb-schwarz gestreiften Insekt um eine Hornisse handelt, der irrt: Der Hornissenschwärmer sieht ihr zwar zum Verwechseln ähnlich, kann aber nicht stechen und ist nur ein Schmetterling.

Der Hornissenschwärmer: ein harmloser Schmetterling

Seine schwarzen und gelben Streifen erinnern an eine Hornisse. Auch die Größe ist ähnlich und sogar sein Summen erinnert an das stechende Insekt. Aber der Hornissenschwärmer – auch als Hornissenglasflügler bekannt – ist völlig harmlos.

Der Schmetterling, der sich bevorzugt in offenem und leicht feuchtem Gelände aufhält, hat durchsichtige Flügel mit braunen Rändern und einen gelb-schwarz gestreiften Hinterleib. Der Stachel der Hornisse fehlt ihm allerdings, sodass Spaziergänger sich in der Flugzeit von Ende Mai bis Ende Juli keine Sorgen zu machen brauchen.

Der Schmetterling wächst aus gelblich braunen Raupen heran, die sich bevorzugt unter der Rinde von Pappeln verpuppen. Der Entwicklungszyklus der Raupe beträgt ungefähr zwei Jahre. Da der Hornissenschwärmer der Hornisse aber wirklich zum Verwechseln ähnlich sieht, ist dennoch Vorsicht geboten.

So schützt sich der Hornissenglasflügler vor Feinden

Doch warum sieht der Hornissenglasflügler einer Hornisse so ähnlich? Die Lösung ist so einfach wie genial: Die Färbung dient zur Tarnung und soll Fressfeinde abschrecken. Für viele insektenfressende Vögel wäre der Schmetterling eigentlich eine perfekte Beute. Allerdings haben sie bereits schmerzhafte Erfahrungen mit Hornissen gemacht und gehen bei dieser Farbkombination auf Abstand.

In der Biologie bezeichnet man dieses Verhalten, also die Nachahmung von gefährlichen Tierarten zum eigenen Schutz, als Mimikry. Der Hornissenglasflügler nutzt also das Aussehen der Hornisse zum eigenen Überleben.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Jetzt Sky Fußball-Bundesliga-Paket 1 Jahr inkl. sichern!*
bei der Telekom
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Freizeit > Haustiere

shopping-portal