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Kiwi-Vogel im Steckbrief: Fortpflanzung, Nahrung und weitere Fakten

Kurioser Vogel  

Der Kiwi im Steckbrief: Kugeliges Nationalsymbol Neuseelands

16.02.2021, 12:02 Uhr | hm, t-online

Kiwi-Vogel im Steckbrief: Fortpflanzung, Nahrung und weitere Fakten. Der Kiwi Vogel oder Apteryx ist vor allem in Neuseeland zuhause. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Der Kiwi Vogel oder Apteryx ist vor allem in Neuseeland zuhause. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Die Neuseeländer dürften mit dem Kiwi-Vogel wirklich eines der seltsamsten Nationaltiere der Welt haben. Erfahren Sie hier mehr über den Vogel, der noch nicht einmal fliegen kann.

Flugunfähig, zottelig und unförmig: Der Kiwi-Vogel

Während sich die Amerikaner mit dem majestätischen Weißkopfseeadler als Wappentier identifizieren und wir Deutschen immerhin unseren Bundesadler haben, haben die Menschen in Neuseeland einen wirklich seltsamen Vogel zum Nationaltier erklärt. Der Kiwi-Vogel ist ein echter Sonderling: Trotz seiner bescheidenen Größe von 35 Zentimetern ist er ein Laufvogel, fliegen kann er aufgrund seiner kurzen Flügel und dem fehlenden Schwanz nicht.

"Laufvogel" ist für den kleinen Schnepfenstrauß, so sein zweiter Name, schon eine sehr sportliche Bezeichnung. Oft bewegt er sich eher hoppelnd durch Neuseeland und gerät dabei schon einmal aus dem Gleichgewicht. Wenn es die Umstände erfordern, kann der Schnepfenstrauß mit seinen kräftigen Beinen allerdings auch richtig schnell werden. Da er auf Aerodynamik gut verzichten kann, stört ihn auch das zottelige, fast fellartige Gefieder nicht, das er trägt. Ohnehin würde der unförmige, ovale Körper des Kiwi-Vogels in der Luft keine gute Figur machen.

Kiwi ist mehr Säugetier als Vogel

Viele Eigenschaften des Kiwi-Vogels erinnern mehr an ein Säugetier als an einen Vögel. Dies fängt schon bei den Lauten an, die er von sich gibt: Statt wie viele andere Vögel zu zwitschern oder zu gurren, grunzt der Schnepfenstrauß eher.

Info: Seine Lieblingsnahrung – Würmer – sucht der Allesfresser aus Neuseeland grabend, schnüffelnd und tastend am Boden. Dabei hilft dem Kiwi-Vogel sein langer, biegsamer Schnabel.

Dieses stricknadelförmige Organ ist ein echtes Multifunktionsgerät: An der Schnabelunterseite finden sich Borsten, die Katzenschnurrhaaren ähneln, mit den er seine Beute ertasten kann. Zudem hat der Schnepfenstrauß an der Schnabelspitze Nasenlöcher, mit denen er unter der Erde riechen kann. Diese sorgen gelegentlich für ein lustiges Phänomen: Gerät beim Graben Sand in die Nasenlöcher, niest der Kiwi-Vogel diesen lauthals hinaus – und schlägt seine Beute damit in die Flucht.

So pflanzt sich der Kiwi-Vogel fort 

Was den Schnepfenstrauß definitiv zum Vogel und nicht zum Säugetier macht, ist die Art und Weise, wie er sich fortpflanzt. Ganz klassisch legt das Weibchen jedes Jahr bis zu zwei Eier ab, die dabei von enormer Größe sind.

Frisch aus dem Ei geschlüpft: Ein Kiwi-Küken. (Quelle: imago images/Nature Picture Library)Frisch aus dem Ei geschlüpft: Ein Kiwi-Küken. (Quelle: Nature Picture Library/imago images)

Die Küken schlüpfen durchschnittlich nach 60 bis 90 Tagen Brutzeit. Schon wenige Tage nach der Geburt versorgt sich das Kiwi-Küken dann selbstständig und wird bis zu 20 Jahre alt.

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