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Studie: Wie berufstätige Mütter ihre Rolle empfinden

Berufstätig und Mutter  

Jede dritte berufstätige Mutter sieht ihren Partner als weiteres Kind

28.04.2017, 17:04 Uhr | Teresa Nauber, dpa, AM

Studie: Wie berufstätige Mütter ihre Rolle empfinden. Viele berufstätige Frauen sind der Ansicht, ihr Partner sei eigentlich ein weiteres Kind von ihnen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/KerkezPhotography.com)

Viele berufstätige Frauen sind der Ansicht, ihr Partner sei eigentlich ein weiteres Kind von ihnen (Quelle: KerkezPhotography.com/Thinkstock by Getty-Images)

"Manchmal denke ich, ich habe keinen Mann, sondern ein weiteres Kind!" – ein Satz, den die manche Frau gegenüber ihrer besten Freundin schon mal fallen lässt. Eine Studie fand heraus, dass viele Frauen sich trotz Partner als alleinerziehend sehen. 

Ein Drittel der berufstätigen Mütter (32 Prozent) fühlt sich trotz Partner alleinerziehend. Das hat eine repräsentative Umfrage des Rheingold Instituts im Auftrag von Procter & Gamble ergeben. Ähnlich viele (33 Prozent) sind der Ansicht, ihr Partner sei eigentlich ein weiteres Kind von ihnen.

Viele Frauen machen lieber selbst, anstatt den Partner zu bitten

Dass sie sowohl Mutter- als auch Vaterrolle übernehmen, gaben sogar zwei Drittel (69 Prozent) der berufstätigen Frauen an. Gut die Hälfte (51 Prozent) bringt die Kinder lieber selbst ins Bett, bevor sie sich mit ihrem Mann darüber auseinandersetzt, dass er das auch machen könnte.

Eigene Bedürfnisse werden hinter an gestellt

Theoretisch wissen die meisten Frauen (86 Prozent), dass es ihren Kindern nicht schadet, wenn sie auch mal an sich denken. Die Realität aber scheint anders auszusehen. So stellt fast die Hälfte der Mütter (46 Prozent) fest, dass sie und ihre Bedürfnisse hinten anstehen.

Ein hausgemachtes Problem?

Inwiefern die befragten Frauen ihre Situation selbst beeinflussen, wird in der Studie nicht dargelegt. Doch stelle das Familienmanagement für berufstätige Frauen eine besondere Herausforderung dar. Der eigene hohe Anspruch führe dazu, dass viele Frauen ein schlechtes Gewissen gegenüber ihren Kindern, Partner und dem Job entwickeln. Viele der Befragten wüssten jedoch, dass es der ganzen Familie zugutekäme, wenn sie sich nicht "verrückt machten".

Das Rheingold Institut befragte zusammen mit der Online-Plattform for-me-online.de von Oktober 2016 bis Januar 2017 mehr als 1000 in Teil- oder Vollzeit berufstätige Mütter zwischen 20 und 50 Jahren mittels eines Online-Fragebogens. 40 weitere wurden am Telefon interviewt.

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