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Konzentrationsprobleme: Wie kann ich meinem Kind helfen?

Konzentration  

Wie helfe ich meinem Kind bei Konzentrationsproblemen?

04.04.2014, 15:20 Uhr | em (CF)

Konzentrationsprobleme können bei Kindern zu einem ernsten Problem werden. Vor allem die Leistungen in der Schule leiden oftmals darunter, dass sich Ihr Kind nicht konzentrieren kann. Doch Eltern können helfen.

Konzentrationsprobleme werden durch Medienkonsum begünstigt

Laut Medienberichten ist es tatsächlich so, dass Kinder, die täglich mehrere Stunden unter sogenannten immersiven Einflüssen stehen, anfälliger für Konzentrationsstörungen sind. Hiermit ist beispielsweise der Konsum von Fernsehen, Computer oder auch Handys gemeint.

Medien sollten schonend eingesetzt werden – Ihr Kind sollte am Tag nicht mehr als eine oder zwei Stunden vor dem Bildschirm verbringen. Generell ist Reizüberflutung zu vermeiden. Dies bezieht sich nicht nur auf den Medienkonsum, sondern auch auf ein Überangebot an Spielsachen.

Frische Luft und ausreichend viel Bewegung

Konzentrationsprobleme können präventiv angegangen werden. Wenn Ihr Kind regelmäßig an der frischen Luft ist, statt daheim vor dem Fernseher oder Computer zu sitzen, fördert dies die Ausgeglichenheit. Ebenso wichtig ist Bewegung.

Das Gehirn benötigt Sauerstoff und einen angeregten Kreislauf, um die nötige Energie aufzubringen. Zu wenig Sauerstoff macht das Kind müde, und es kann sich nicht konzentrieren. Kinder, die sich tagsüber austoben sind generell ausgeglichener, schlafen besser und sind deshalb weniger anfällig für Konzentrationsprobleme.

Frühstück ist für Kinder wichtig

Ihr Kind sollte morgens nicht mit leeren Magen zur Schule gehen. "Das Frühstück liefert die Energie für den Tag. Wenn Kinder darauf verzichten, legen sie einen glatten Fehlstart hin“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Alexandra Krotz gegenüber der "Welt". "Ohne Grundlage sind sie in der Schule weniger aufmerksam und können sich schlechter konzentrieren.". Achten Sie als Elternteil darauf, dass Ihr Kind ein ausgewogenes Frühstück bekommt.

Tipp: Geben Sie Ihrem Kind frisches Obst und Gemüse mit zur Schule. Auch wichtig: Viel Trinken. Am besten Wasser, Saftschorle oder ungesüßten Tee. Flüssigkeitsmangel führt ebenfalls zu Konzentrationsstörungen. Flüssigkeit verdünnt das Blut und lässt es so leichter zirkulieren.

Weitere Tipps bei Konzentrationsproblemen

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind Spielangebote zur Verfügung hat, welche die Aufmerksamkeit fördern. Spiele wie beispielsweise Puzzles, Seilspringen oder Mikado wirken sich positiv auf Aufmerksamkeit, Sinneswahrnehmung und Durchhaltevermögen aus. Auch bis zum Ende zu erledigende Aufgaben – etwa im Haushalt – wirken sich positiv auf das Konzentrationsvermögen Ihres Kindes aus.

Tipp: Lassen Sie Ihren Sprössling hin und wieder selbstständig den Tisch decken oder auch Haushaltsgegenstände ordnen. Auch das Sammeln und Einkleben von Sammelbildern, Briefmarken und Stickern hilft. Ebenfalls hilfreich sind das regelmäßige Vorlesen von Geschichten sowie ausführliche Gespräche, bei denen sich Ihr Kind voll und ganz auf die Konversation fokussieren sollte.

Konzentrationsprobleme durch vollen Terminkalender

Ein voller Terminkalender schmeckt schon Erwachsenen nicht, was soll da erst ein Kind sagen? Leidet Ihr Nachwuchs unter Konzentrationsproblemen, überprüfen Sie als erstes seinen Wochenplan.

Gemeint sind aber nicht die Termine zum Spielen, sondern die für Schule und außerschulische Aktivitäten wie Nachhilfe, Sport oder feste Besuchspflichten bei Verwandten. Ein bis zwei Termine pro Woche dürfen bei einem vollen Stundenplan sein, aber ein Kind braucht genügend Zeit, um spielen zu können, allein oder mit Freunden.

Richtig Lernen

Weiterhin sollten sie in Betracht ziehen, dass Ihr Kind möglicherweise nur mit beruhigenden Hintergrundgeräuschen oder entsprechender Musik gut lernen kann. Entspannung zwischen den Lernphasen ist ebenfalls wichtig: Wenn das Gehirn sich mit etwas anderem beschäftigen konnte, kann es sich später wieder auf das Lernen fokussieren. 

Da das Thema sehr komplex ist, empfiehlt es sich außerdem, Pädagogen und Kinderarzt um Rat zu bitten.

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