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"Öko-Test" rät von Vollkorn-Reis ab


"Öko-Test" rät von Vollkorn-Reis ab

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Aktualisiert am 26.01.2017Lesedauer: 2 Min.
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Aus den Jutesäcke, in denen Reis transportiert wird, können Mineralöle in die Körner übergehen.
Aus den Jutesäcke, in denen Reis transportiert wird, können Mineralöle in die Körner übergehen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Wie steht es um die Qualität von Reis und wie gut schneiden die verschiedenen Sorten - Basmati, weißer Langkornreis und Vollkornreis - im Vergleich ab? Dieser Frage ist "Öko-Test" in seiner Februar-Ausgabe nachgegangen. Das Ergebnis überraschte auch die Tester: Der als besonders gesund geltende Vollkornreis landete klar auf den hinteren Plätzen.

Insgesamt 21 Reis-Marken - von jeder Sorte sieben - aus Supermärkten, Discountern und Bio-Märkten schickte "Öko-Test" ins Labor. Am besten schnitt der Basmati-Reis ab.

Ein Discounter-Produkt ist "sehr gut"

Die Reissorte konnte Noten von "Sehr gut" bis "Gut" abräumen. Das beste Produkt im Test war der "Bon-Ri Basmati Reis" von Aldi Nord für 0,85 Euro pro 500 Gramm.

Im Gegensatz zu den anderen Sorten enthält Basmati nur Spuren von anorganischem Arsen, eine der Hauptbelastungen von Reis. Den krebserregenden Stoff reichern Reispflanzen über die Wurzel aus der Erde und dem Wasser an, so "Öko-Test".

Langkorn-Reis: Zwei bekannte Marken sind "gut"

Der weiße Langkornreis - er wird in Deutschland am häufigsten verkauft - erzielte immerhin noch Noten von "Gut" bis "Ausreichend". Der Wert an anorganischem Arsen war aber auch bei den beiden "guten" Sorten erhöht.

Liebhaber der sechs bis acht Millimeter langen Körner greifen am besten zu "Oryza Spitzen Langkorn Reis Patna". 500 Gramm der "guten" Marke kosten 1,59 Euro. Die beste Wahl für Fans von Kochbeutel-Reis ist der "Reis Fit Spitzen-Langkorn Kochbeutel". Mit 1,79 Euro pro 500 Gramm ist er etwas teurer. Auch er erhielt die Note "Gut".

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In der Randschicht stecken auch die Giftstoffe

Schlusslicht im Test sind die Vollkornreis-Marken. Sie schneiden "befriedigend" bis "ungenügend" ab. Der Grund für die schlechten Noten sind die hohen Gehalte an anorganischem Arsen in fast allen Marken. Vier Produkte sind zudem mit Mineralöl belastet, drei davon mit aromatischen Mineralkohlenwasserstoffen (MOAH). Diese enthalten möglicherweise krebserregende Verbindungen, so die Tester.

Laut "Öko-Test" stecken sowohl die gesunden Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe als auch die Gifte hauptsächlich in den Randschichten der Körner.

Cadmium durch Düngemittel, Klärschlamm und über den Boden

Im "Alnatura Naturreis Langkorn, Bio" war zudem der Cadmium-Gehalt erhöht. Auch bei Geschmack und Geruch konnte das Bio-Produkt nicht überzeugen. Das Urteil der Tester "Ungenügend".

Auch "ungenügend" ist der "Uncle Ben's Loser Reis Natur-Reis". In der Marke konnte das beauftragte Labor zudem zwei Pestizide in Spuren nachweisen.

Tipps von "Öko-Test"

In Vollkorn- und Parboiled-Reis stecken zwar mehr Mineralstoffe und Vitamine, allerdings auch mehr krebserregendes anorganisches Arsen. Für "Öko-Test" ist das Grund genug, von den Sorten abzuraten. Das Mehr an Vitaminen könne krebserregende Stoffe nicht aufwiegen, so die Tester.

Um den Arsengehalt etwas zu reduzieren, rät "Öko-Test" dazu, den Reis vor dem Kochen zu waschen. Entweder in einem Sieb unter fließendem Wasser oder im Topf, gießen Sie dann das Wasser nochmal ab. Zudem sei die Wassermethode - der Reis wird in viel Wasser mit Salz gekocht bis er gar ist und dann abgegossen - der Quellmethode vorzuziehen. Hierbei wird der Reis mit der doppelten Menge gesalzenem Wasser aufgekocht. Bei geringer Hitze köchelt er dann solange bis das Wasser ganz vom Reis aufgesogen worden ist.

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