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Deutsche Post: Briefe werden teurer

Von dpa-afx, afp
Aktualisiert am 11.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Brief: Eine Erhöhung des Briefportos zum Jahreswechsel rĂŒckt nĂ€her.
Brief: Eine Erhöhung des Briefportos zum Jahreswechsel rĂŒckt nĂ€her. (Quelle: Monika Skolimowska/zb/dpa-bilder)
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Die Briefporto-Erhöhung kommt: Jetzt hat auch die Bundesnetzagentur die neuen Preise der Deutschen Post bestÀtigt. So teuer werden ab 1. Januar 2022 Briefe und Postkarten.

Verbraucherinnen und Verbraucher mĂŒssen fĂŒr den Versand von Briefen und Postkarten im kommenden Jahr mehr bezahlen. Die Bundesnetzagentur genehmigte am Freitag die neuen Briefporti der Deutschen Post, wie die Behörde in Bonn mitteilte.

So teuer werden Briefe und Postkarten

Das Entgelt fĂŒr Postkarten erhöht sich ab dem Jahreswechsel von bisher 60 auf 70 Cent. Der Kompaktbrief kostet kĂŒnftig einen Euro statt wie bislang 95 Cent, der Großbrief wird ebenfalls fĂŒnf Cent teurer und kostet kĂŒnftig 1,60 Euro. Der Maxibrief kostet ab Januar 2,75 Euro, derzeit sind es 2,70 Euro.

Die Post hatte die Erhöhung bereits im Oktober angekĂŒndigt und als Grund fĂŒr die "moderaten Erhöhungen" vor allem steigende Kosten angefĂŒhrt. Die Bundesnetzagentur gestand dem Konzern einen Preiserhöhungsspielraum von 4,6 Prozent zu. Wie genau die Post den Preiserhöhungsspielraum verteilt, unterliege "ihrer unternehmerischen Entscheidung", erklĂ€rte die Netzagentur.

Auch Preise fĂŒr BĂŒcher- und Warensendungen steigen

Briefmarken mit den neuen Portowerten sind nach Angaben der Post bereits seit Anfang Dezember erhĂ€ltlich. Daneben erhöht der Konzern auch einige Preise fĂŒr Produkte, die nicht der vorherigen Genehmigung durch die Bundesnetzagentur bedĂŒrfen. So werden auch die Preise fĂŒr die BĂŒcher- und Warensendung nach Angaben des Unternehmens "moderat" um fĂŒnf Cent angepasst auf dann 1,95 Euro fĂŒr die "BĂŒcher- und Warensendung 500" und 2,25 Euro fĂŒr die "BĂŒcher- und Warensendung 1.000".

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Außerdem wird laut Deutscher Post beim Nachsendeservice der Online-Preis fĂŒr das Zwölf-Monate-Angebot von 26,90 Euro fĂŒr Privatkunden auf 30,90 Euro steigen. Der Online-Preis fĂŒr die Sechs-Monate-Variante bleibe fĂŒr Privatkunden hingegen stabil bei 23,90 Euro.

"Kostensteigerungen durch höhere Lohn- und Transportkosten"

Grund fĂŒr die Preisanpassungen sind laut Post "Kostensteigerungen durch höhere Lohn- und Transportkosten sowie die in den vergangenen Monaten stark gestiegene Inflationsrate". Mit erheblichen Kosten belastet haben das Unternehmen nach eigenen Angaben zudem "Zusatzaufwendungen in den BetriebsstĂ€tten und in der Zustellung" infolge der Corona-Pandemie.

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Die Genehmigung der Netzagentur ist bislang nur vorlĂ€ufig, wie die Bonner Behörde weiter ausfĂŒhrte. Eine endgĂŒltige Entscheidung kann es demnach erst geben, wenn ein beigeladener Interessenverband der Paketdienstleister Gelegenheit zur Stellungnahme bekommen hat. Die endgĂŒltige Genehmigung erfolge "voraussichtlich im FrĂŒhjahr".

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Von Roswitha Bruder-Pasewald, SRT
  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen
BundesnetzagenturDeutsche Post

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